Glitzerbarbie zum Anfassen


Angekommen bei Petra stellte ich fest, dass nicht nur Annabelle, Petra und ich uns zu diesem „Event“ dort trafen und dressen mussten. Nein, insgesamt liefen dort sieben oder 8 Transen rum, die sich alle in einem Bad und einem Schlafzimmer zurechtmachten. Bine, Petras Frau mit den zwei kleinen Mädels irgendwo zwischen 7 bis 9 sowie 9 bis 11 sollten auch noch kommen. Es war also voll – und wie immer zu solchen Angelegenheiten ein heilloses Durcheinander.
Frau balgte sich fast um das eine Waschbecken, man stolperte allen Ortens über Reisetaschen, Beautycases und Handtaschen und immer stand irgendwer im Wege.

Irgendwer? Nein, wenn ich es genau betrachte stand eigentlich immer nur Annabelle im Wege. „Annabelle, lass mich mal eben vorbei…“ Annabelle, ich muss mal eben an meine Handtasche“ „Annabelle, kannst Du mal eben“

Ich glaube ich nervte ganz schön… Aber was soll man machen? Immerhin wollte ich gut aussehen und musste mich mit meinem Glitzeroutfit gegen harte Konkurrenz durchsetzen. Sah die dumme Q 😉 doch furchtbar gut aus auch wenn sie einen etwas komischen Federschmuck im Gesicht trug, für den sicherlich zwei Paradiesvögel ihre Federn lassen mussten oder den sie den nächstenbesten beiden Apachen abgeluchst hat. Wie ich war sie etwas overdressed für die anvisierte Location, aber immerhin trug sie rot und machte mir somit zumindest keine Glitzerkonkurrenz.

Glitzerbarbie und Vogelmeuchlerin zu einem Zeitpunkt an dem wir beide etwas Puder hätten vertragen können…

„Wenn hier jemand mehr glitzert als ich, dann fliegt er raus…. äähm außer er ist hier zufällig zu Hause“

„Zu Hause“ wenngleich auch in der Wohnung drunter ist auch Petras Vater, der seit kurzem von Petra weiß und mit einer ziemlich fadenscheinigen Ausrede nach oben kam und nach dem rechten sah. Der Anblick von 8 dressenden Transen hat ihn aber relativ schnell wieder nach unten gehen lassen 😉

Ebenfalls dort „Zu Hause“ waren auch Bine und die beiden kleinen Mädels, die einen Heidenspaß hatten, zwischen den ganzen Transen umherzulaufen und Ihre Kommentare abzugeben. Irgendwann sahen sie mich in meinem Glitzeroutfit und schienen sich schlagartig darin verliebt zu haben. Fortan hatte ich zwei kleine Schatten, die mir aus der Hand fraßen. Nicht daß ich sie hätte loswerden mögen, aber hätte ich es gewollt, hätte ich es kaum geschafft.

Wie analysierte es Annabelle treffend im nachhinein

„Ooooh eine Glitzerbarbie zum Anfassen“ 🙂

Achja Annabelle! Hier in diesem Blog soll nicht vernachlässigt werden, dass Annabelle diesmal ziemlich langsam beim dressen war… Ja, ich war vor ihr fertig – und zwar ziemlich lange.

„Immer muss ich auf Dich warten“ *grinz*

Dieses erzählte ich natürlich auch meinen kleinen Schatten, die es den Abend noch häufiger Annabelle weitererzählten. „Naaa Annabelle, bist Du immer noch nicht fertig“.

Oh was bin ich manipulativ.

Die erste Frage von Sarah später auf der Party war im Übrigen folgende: „Na, was war der Grund, warum Ihr so spät kommt? Ihre Intention und die erwartete Antwort war dabei klar. Genüsslich konnte ich jedoch sagen, dass ICH es diemal nicht war.

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noch nix.

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