Kit Cat Club sowie O&G Showbar


ich merke gerade, daß ich nicht mit meinen Beiträgen hinterherkomme: Ich hätte noch über die O&G Showbar, den Kit Cat Club, meine Unfähigkeit Selbstbräunungscreme zu nutzen und last not least war das letzte Wochenende auch noch die TGCP 7 1/2. Auf gut Deutsch liege ich heillos zurück.

Aber dieses ist ein Tagebuch und insofern darf es schon ein wenig in chronologischer Reihenfolge geschrieben werden.

Der 1.Mai – in einigen gegenden Deutschlands gibt es unterschiedliche Bräuche. Es soll noch die Spezies Mensch geben, die am 01.Mai den Tag der Arbeit feiern und demonstrieren, in Süddeutschland (also südlich der Elbe) schenken junge Männer jungen Frauen Maibäume um ihre Gunst zu erlangen. In Berlin gibt es jedoch einen anderen Brauch zum 01.Mai. Dort schmeißen junge Männer, Pflaster- und andere Steine auf andere junge Männer. Ob sie damit jedoch irgendwessen Gunst erlangen wage ich zu bezweifeln.

allerdings schweife ich ab, denn wir haben uns an diesem Brauch nicht beteiligt und sind lieber etwas trinken gegangen. Der Weg führte und in die O&G Showbar, einer sehr netten, nicht allzugroßen Cocktailbar, die den Titel Show-Bar trug.

Die beiden Barkeeper zeigten zwar teilweise etwas ihres Könnens, aber mangels zuschauender Masse hielten sie sich zurück. Andeutungsweise konnten sie einiges, aber bis zu Tom Cruise in Cocktail haben die beiden noch einiges zu tun. Okay okay, Tom Cruise hat das nicht live gemacht und ich möchte auch nicht wissen, wie viele Flaschen bei Cocktail zu Bruch gegangen sind, aber von einer Show-Bar erwartet man schon eine Show.

Zumindest die Cocktails waren sehr gut und einwandfrei gemixt. Übrigens war mein erster Gedanke als ich das O&G – Zeichen an der Wand sah: Dolce & Gabbana D&G. Auf soetwas kommt wohl auch nur eine Transe oder zumindest eine Frau.

Mit einigen wenigen Cocktails wollten wir den Abend aber nicht etwa beenden, sondern nur starten. Zurück bei Pricilla hieß es schnellstmöglich für den Kit Cat Club umzustylen.

Moment Kit Cat Club? Das ist nicht fair. In dem Falle hätte ich doch mein Lackoutfit mitgenommen oder zumindest etwas , das wirklich sexy ist. Stattdessen mußte ich mit einem schwarzen Rock und einem nicht ganz schwarzen Top vorlieb nehmen (ich weiß zwar selber kaum, warum aber auch ein Paar Strapse konnte ich noch finden.) Die trug ich zwar seit jeher nicht mehr aber hier passten sie genau. Trotzdem fragte ich mich, mag ich dem Dresscode entsprechen und würde man mich überhaupt hereinlassen.

Wie hieß es noch?

DRESSCODE
bedeutet immer: Fetish, Lack & Leder, Kinky, Stylish, Glamourös, Kostüme, elegante Abendgarderobe
KEINE normale Straßenkleidung & KEINE Unterwäsche (wir sind kein Swingerclub) !
Für alle Neugäste des KitKat: BEVORZUGT werden PAARE eingelassen !

Nun, dieser Dresscode ist ein Witz und der Kit Cat Club reicht nicht einmal ansatzweise an die Extravaganxa, die White House Lounge oder die Obsession heran. Es gab nahezu keine wirklichen Kostüme aber eindeutig zu viele nackte Männeroberkörper. Man könnte also den Kit Cat Club als Fetischparty light bezeichnen und würde damit absolut recht behalten.
Großartig war aber eine sehr elegante Frau mit unheimlichen Sexappeal, die sich soetwas von unglaublich sicher auf sicherlich 14 cm Heels bewegte. Wow. Und da wir gerade bei Heels sind noch eine Anekdote.

„Gelb“, dachte er. Das Wort gelb ging ihm im Kopf herum und suchte nach einer Gedankenverbindung.

Im Kit Cat Club gab es überall Schwarzlicht und ein Mädel trug gelbe High Heels, die im Schwarzlicht in einem großartigen Gelb leuchteten. Lechz! Es gab nicht viel, was dort leuchtete, aber diese Heels waren eine wirkliche Augenweide. Wo gibt es die???


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