Nach der TGCP blieben S. und ich (also genaugenommen vor allem ich) lieber länger im Bett. Der Rest der Transen in Hamburg wollte frühstücken, aber dieses war mir eindeutig zu früh.
Als ich dann endlich aufgewacht war, wollten wir uns trotzdem zum Rest gesellen. Während ich mich stylte blieb S. aber gänzlich Mann. Da nur ich länger ins Bad musste konnten wir auch relativ zeitig losfahren. “Relativ” ist allerdings wie der Name schon sagt relativ und zum frühstücken waren wir relativ spät und der Rest hatte das Frühstück bereits beendet und war nun auf Hamburg-Rundfahrt. Treffen wollten wir Neomi und Chrissi später vor der Hustler Boutique auf der Reeperbahn.
Vorher knurrte aber der Magen, aber das Geld zur Nahrungsaufnahme fehlte mir…. So steuerte ich eine Bushaltestelle an, neben der
a) eine Bank mit Geldautomat und
b) eine Bäckerei
war. Während ich ersteinmal Geld holen ging, schlurfte der Mann, der ab und an Sarah ist, bereits zum Bäcker. Einige Minuten später stöckelte ich in die Bäckerei, jedoch ohne S. näher zu würdigen. Stattdessen würdigte ich den Brötchen meine gesamte Aufmerksamkeit.
Transen in der Bäckerei sind wohl eher eine Seltenheit… zumindest konnte die verkäuferin mit mir wenig anfangen und suchte bei S. Halt. Sie soll komisch geblickt haben mit großen Augen und einem
Was ist DAS und was will DAS?
Blick an S. gerichtet.
Als ich dann fragte
Was hast Du denn genommen
entgleisten ihr dann wohl wirklich die Gesichtszüge. Das S. mich kennen würde und das wir auch noch zu zweit da waren, hätte sie wohl nicht erwartet und war dementsprechend fassungslos.
All das habe ich übrigens nicht mitbekommen, wie ich soetwas eigentlich nie mitbekomme. Nur Sarah bepisste sich danach vor Lachen. Ihr Blick muss wirklich göttlich gewesen sein.
Wie schon erwähnt bekomme ich wirklich NIE etwas mit. Ich kann eine gefüllte Straße entlanggehen und merke dabei nicht, ob irgendwer schaut, komisch schaut, interessiert schaut oder angewiedert ist. Ich dachte immer, mich beachtet einfach niemand, aber das ist es wohl nicht.
Später liefen Neomi und ich noch über den Kiez und durch den Flohmarkt. ich klackerdiklack mit Stahlabsätzen und Neomi mit einer sehr extravaganten Strumpfhose.
Chrissi lief derweil 10 Meter hinter uns und schaute sich die Reaktionen an. Sie waren wohl okay und von den Mädels gingen alle blicke zuerst auf unsere (Neomis) Beine. Gemerkt haben wir aber auch wieder nichts.
Egal vom bäcker führte unser Weg auf den Kiez zur Hustler Boutique
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[...] überzeugte allerdings ziemlich schnell. Diese Drohung hätte mich ja kalt lassen können, denn sie war Annabelle gegenüber ausgesprochen worden, aber dann wäre s’bällsche wieder nörgelig gewesen. Also auf nach Hause, geduscht, alles wahllos in die Tasche geworfen (hierbei ist geworfen der tatsächliche Ausdruck), meine Lieblingshose angezogen und ab auf die Autobahn nach Berlin meinem Auto seine wohl letzte Fahrt vor der Verschrottung gegönnt. (Dezember ist TÜV und somit auch Schluss) Irgendwo knapp 70 Kilometer vor Berlin tötete uns der Hunger und wir fuhren eine Autobahnraststätte mit MacDreck an. Während ich finde, dass man die Hose auch als Mann anziehen kann, fanden das die drei Mädels, die dort ebenso ihre Burger verspeisten wohl anders. Zumindest schauten sie verwundert auf meine Hose und fingen als ich vorüber gegangen war an zu tuscheln. Hatte sie vielleicht das “Babe” auf der Hosentasche verwirrt oder waren sie einfach nur neidisch auf meine Hose? Ich werde es nicht erfahren, habe das allerdings auch nur dadurch erfahren, dass Annabelle aufmerksam war. Ich habe wie bereits erwähnt keine Antennen für soetwas…. Ich dachte ja immer, das bemerkt eh kein Mensch, aber die Hose ist wohl zu auffällig. [...]
Posted on Dezember 6th, 2006 at 19:39
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