Bremen – Batterieanzeige – Bullshit
Marie-Joanas Aussage am nächsten Tag war eindeutig richtig.
Könnt Ihr nicht einmal einfach nur so anreisen?
… Scheiße, sie hat einfach recht. Aber der Reihe nach. Es war klar, dass auch in diesem Jahr wieder die Jahresabschlußfeier im Cafe Scandal angesagt war – und wir (Annabelle und ich) uns die natürlich nicht entgehen lassen konnten. Irgenwann vor einem Monat oder so erfuhr ich also, dass ich dort hinfahre und erfuhr gleichzeitig auch wo ich denn schlafen würde. Widerspruch war hierbei ziemlich zwecklos und wäre nicht gerne gesehen worden.
Okay okay. Es sollte also bbereits einen Tag vorher losgehen um bei Petra und Bine zu nächtigen und ein paar Fotos zu schießen. Alles kein Problem. Da Annabelle aber meinte, ihren Wagen gegen einen Pfeiler setzen zu müssen, sollte ich fahren.
No Problem, ich habe ja noch zwei Tage TÜV bis mich ebender von meinem Zoe-Mobil trennen sollte und seit dem Erlebnis in Berlin hat es sich ordentlich verhalten. Gibt es also noch eine Abschlussfahrt nach Recklinghausen.
Bine hatte ich noch gesagt, dass alles kein Problem sei, ich hätte Annabelle im Auto und die hätte ein Navi, es gäbe also kein Problem und wie damals verfahren würden wir uns auch nicht.
Ich hatte morgens bereits Lust, mich zu dressen, also fertiggemacht, Annabelle als Kerl eingeladen und die Typen auf der Tankstelle verwirrt. (Laut Annabelle klebten die an der Scheibe… ich merkte nur, dass beim Zahlen doch diverse Personen dort rumstrolchten…) Egal. Reifendruck getestet und ab auf die Autobahn, damit wir knapp vor 18:00 noch den Recklinghausener Deichmann aufsuchen konnten…
Ganz so einfach war es dann aber leider doch nicht, denn ein Paar Meter vor Bremen leuchtete auf einmal eine Lampe auf, die ich bisdato nicht kannte.
Annabelle klärte mich auf, dass dieses die Batterieleuchte sei und ab jetzt die Batterie nicht mehr geladen würde. Zum fahren sei das egal, aber Radio, Lüftung, Scheibenwischer und vor allem Licht würden nur noch so lange brennen, wie die Batterie etwa Strom hätte. Vielleicht also 40 Minuten. Da mein Radio eh schon vor zwei Wochen den Geist aufgegeben hat, wäre das egal, aber ohne Licht wäre blöde, zumal es langsam begann zu dämmern. Nach Rücksprache mit Autosachverständiger Petra gäbe es nun drei Möglichkeiten:
1) Weiterfahren wie bisher, bis das Licht ausginge und vom ADAC zur nächsten Reparaturwerkstatt geschleppt werden.
2) Zurückfahren wie bisher, bis das Licht ausginge und vom ADAC zur nächsten Reparaturwerkstatt geschleppt werden.
3) Ohne Licht, Lüftung, Scheibenwischer zurückzufahren, mit dem letzten Sonnenstrahl das Licht anmachen, beten und hoffen noch anzukommen, ohne von der polizei wegen Lichtmangels angehalten zu werden.
Ich entschied mich für Nummer drei, da ich kein Bock hatte, einem Todgeweihten Auto noch eine Reparatur zu verpassen und / oder als Transe irgendwo zwischen Hamburg und Recklinghausen verweilen zu müssen.
Also fuhren wir ohne Licht mit so wenig Scheibenwischereinsatz wie irgendmöglich und mit offenen Fenstern da Gebläsefrei durch die einsetzende Dämmerung, immer begleitet von gehupe und Anblinkerei, weil man ja so langsam mal hätte Licht einschalten können…. So die Meinung der anderen Autofahrer. Knapp 25 Kilometer vor Hamburg war es dann tatsächlich nötig. “Licht an” und weiter gasgeben, jede Minute ist wichtig. Fanden wir, der Stau, in den wir dann kamen sah das anders….
Egal, wir kamen tatsächlich bei mir an – und was machen wir Idioten?
Die nächstbeste Autovermietung anrufen und uns einen Mietwagen bestellen um damit etwa eine Stunde später wieder auf der Bahn zu sein und den Weg nach Recklinghausen in Angriff zu nehmen.
Transen macht blöd
Knapp 22:00, knapp acht Stunden nach Aufbruch kamen wir also in Recklinghausen an.
Das war nun wohl endlich das letzte Kapitel meines Zoe-Mobils, dass mich knapp 155.000 Kilometer und etwa 10 Jahre begleitet hat. schnief
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Tags:Bremen, Hamburg, Mietwagen, Recklinghausen
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Ok OK … es ist 2007… ich bin ziemlich sicher das 2007 noch größere Herausforderungen bereit hält… aber die war Klasse.. Adieu Zoemobil.. mein Mini hatte kurzen aber heftigen Kontakt mit Dir und möchte Dir durch mich sagen es war heiß
und Sheila möchte Zoe ein dickes Kompliment zu soooo viel Beharlichkeit schicken…. und Annabelle gratulieren zu einem neuem Zoe-Adventure….
bis bald Girls….
Posted on Januar 1st, 2007 at 02:59
Hi,
vollkommen Richtig !!! wieso können wir nicht einfach so mal
irgendwo anreisen ? Irgendetwas ist ja immer
Es ist jetzt 2007 und ich bin gespannt, was alles noch kommen wird
Ciaoii
La Annabelle
Posted on Januar 1st, 2007 at 17:42
Achja….ich bin mir außerdem sicher, dass der Astra “ZM” (= Zoe-Mobil)
Ergo hatte der Wagen keinen
genau wußte, dass er nun ins Heim kommt
Bock mehr gehabt in irgendeiner Form kooperativ zu sein…
Nun, eine Ära geht zu Ende – und die spanische Rennsemmel wartet schon auf Dich (grintz)
Tüüüs
La Annabelle
Posted on Januar 1st, 2007 at 21:46
[...] Endlich auf vielerlei Irrungen in unserem Mietwagen mit Rasenmähermotor in Recklinghausen angekommen sollte es nun ein Fotoshooting geben. [...]
Posted on Januar 1st, 2007 at 23:32
[...] Das waren zwei Dinge. Mein Auto ohne Licht war klasse mit Annabelle; das andere war als ich Jemanden mitnahm nach Köln, weil ich dachte Köln läge direkt bei Düsseldorf bei Recklinghausen. Dann verfuhr ich mich mehrmals und kam unter anderem in Dortmund raus. [...]
Posted on August 21st, 2007 at 15:58
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