Web 2.0 für Anfänger


Web 2.0 war wohl im Internet das Buzzword des letzten Jahres.

Im Großen und ganzen beschreibt dieses Wort den Versuch, eine Plattform oder Webseite im Internet zu erstellen, die Nutzer diese Plattform mit Inhalten füllen zu lassen und letztendlich durch die Arbeit der Nutzer Geld zu verdienen.

Dieses kann durch Werbung auf den erstellten Seiten wie beispielsweise bei Myspace geschehen und kann einem schon mal 900 Millionen Dollar an Werbeeinnahmen von Google einbringen.

Wer Werbung nicht richtig einsetzen kann aber massenweise Nutzer hat, der verkauft seine Community einfach, wie beispielsweise StudiVZ gerade neulich für 85 Millionen Euro.

Wer jedoch ein echtes Geschäftsmodell hat und seine Nutzer Zahlen lässt, der versucht sich heutzutage wieder an der Börse und muss sich OpenBC neulich mit läppischen 75 Millionen Euro begnügen. Darf aber über die Hälfte der Firma behalten.

Fest steht, dass diese Firmen alle selber nichts erstellen oder verkaufen sondern eigentlich nur von den Inhalten, Profilen, Meinungen und Inhalten ihrer Nutzer bestehen.

Eine der ersten Web2.0 Klitschen war Flickr. Die Inhaber haben Flickr irgendwann für 30-50 Millionen Dollar an Yahoo verkauft und Yahoo muss nun sehen, wie damit Geld verdient werden kann. Naben Werbung versuchen sie es damit, die Nutzer zahlen zu lassen.

Flickr Web 2.0

Und? Wofür zahlen Kunden?

Für Extrafeatures, die Gratisnutzern nicht zur Verfügung stehen?

Schön gedacht und sicherlich auch eine bei den Nutzern populäre Meinung. Allerdings nicht die Monetär erfolgversprechendste. Leider läuft es in der Regel anders. Leider ist es eher die Travesta-Methode. Man stellt den Nutzern erst einmal viel zur Verfügung und nimmt dann mit der Zeit einige Basisfeatures weg. Man findet nicht alles und vor allem nicht alle Fotos.

Auch Flickr arbeitet ein wenig so. Das merkt man aber erst mit der Zeit. Bei mir kam neulich die Nachricht, dass ich die grenze von 200 Fotos überschritten hätte und somit ab jetzt immer nur die ersten 200 Bilder angezeigt würden. Das alleine ist ja nicht schlimm, aber jetzt habe ich feststellen müssen, dass auch ich selber nicht mehr an diese Bilder rankomme.

Sozusagen hat Flickr meine ersten 32 Bilder als Geisel genommen
Okay, okay, lange Rede, kurzer Sinn.

Seit heute bin ich für ein Jahr Flickr pro Besitzer, habe mir also die knapp 25 Dollar geleistet. Ab jetzt kann man wieder alle meine Bilder sehen. Vor allem komme ihc aber wieder an alle meine Bilder ran. 🙂

Mich hat Flickr bekommen

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