drei Clubs, drei Mal Türgeschichten.


Irgendwann nach der Show wird auch der schönste Irrenhouse-Abend langweilig.

In diesem Fall war es aber eher der Grad der Temperaturen, der uns irgendwann mit unbekanntem Ziel aus dem Geburtstagsklub flüchten ließ.

Irgendwann stand das Ziel dann fest… Ins Felix sollte es gehen. Janka meinte noch, dass es im Felix wohl ab und an etwas schwierig mit der Tür wäre. Sie hätte da wohl schon Probleme gehabt, reinzukommen. Wir brauchten zwar eine Weile, bis wir es fanden, aber als wir vor der Tür standen, mussten wir fest stellen, dass sie für uns tatsächlich geschlossen blieb…

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Naja, das lag nicht an uns, auch nicht an der Tür oder den Türstehern, sondern einzig und alleine am Umstand, dass das felix derzeit Sommerpause hat und bis zum 23.08. nur im Felix Summercamp besucht werden kann… das wollten wir allerdings nicht und wir überlegten, was wir nun machen würden.Sheila schlug den Fate Club vor, in dem am wochenende auch die after-Queerbootparty stattfinden soll. Irgendwo im tiefsten Wedding gelegen, nicht gerade in der besten Gegend, aber doch laut Sheila ein wirklich netter Club. Also hin da. Als wir die vielen Stufen runterliefen kamen uns noch zwei wirklich angeschickerte Mädels entgegen, die echt beeidruckt waren, anders als der mensch an der Kasse, der tatsächlich zu dieser späten stunde noch einen vollen Preis von uns erwartete. Immerhin sei da „heute eine Fremdveranstaltung“ Elektro Desert.

Die Klänge, die aus dem fate nach draussen tönten hörten sich aber kaum interessant an und so schickten wir den Menschen an der Kasse in seine Elektro Wüste und verzogen uns wieder daber verwirrten wir noch ein paar Türken in ihrer Prollkarre, die für vier große gutgebaute Mädels gerne bremsten…. leider waren das dann aber doch nur vier Transen. Schade Jungs 🙂

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Nachdem wir nun also vor zwei Läden dumm rumstanden, blieb uns nur noch eine sichere Bank, das Bangaluu, hier geht immer noch etwas. Leider war es zu dieser späten Stunde auch im Bangaluu nicht mehr wirklich voll, so dass wir weniger als eine Stunde schon als fast-letzte Gäste wieder gingen.

Beim Verabschieden rief mir der eine Türsteher noch hinterher

Er war nicht zu langsam…

… Häääh??

Der Bodyguard war nicht zu langsam…

… Doppelhäääh??

Der Bericht – Der Bodyguard war nicht zu langam, er wollte Dir nur nicht wehtun…

Urgs nun war mir klar, was er meinte. er bezog sich auf meinen Eintrag zum Besuch im Bangaluu, als Udo Kier zu Gast war und ich einfach dem Star einmal auf die Schulter klopfte um nach einem Foto zu fragen.

Nun war ich echt sprachlos, den dass Drags und Transen aus Berlin und ganz Deutschland hier mitlesen, weiss ich ja mittlerweile, aber dass gar schon Türsteher der Clubs, die ich besuche schauen, was ich so zu erzählen habe, das wunderte mich dann doch und machte mich in der Tat Sprachlos. Ich stotterte dann leicht verwirrt rum und ärgerte mich danach maßlos drüber, denn ich hasse es sprachlos zu sein. Normalerweise passiert mir das nicht so leicht. 😉

Egal, er wollte mir nicht wehtun, das war nett von ihm, hätte er mir allerdings wehgetan, dann wäre ich auch echt ärgerlich gewesen, denn das wäre ja leicht übereifrig gewesen… und das muss ja nicht sein.

Nun, wenn ich also das nächste Mal vorm Bangaluu angesprochen werde, dann überlege ich ersteinmal, was ich so schrieb übers letzte Mal…


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