Cafe Fatal @ SO36


Eigentlich wollten wir uns am Sonntag zwischen 22 und 23 mit einem Mädel treffen um mal über ein paar Dinge zu schnacken. Dafür hatten wir extra unseren dieswöchigen Ausgehtag auf den Sonntag gelegt – noch dazu auf einen extrem frühen Sonntag.

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Daraus wurde dann aber doch nichts und so saßen wir zu viert fertig für den Abend bei Janka. Wir vier, das waren Janka, Sheila ich und Renate. Renate ist eine 54 Jährige Dame im besten Alter mit einem Elan einer mittzwanzigjährigen Transe, die Mel uns an diesem Abend als Partybegleitung ausgeliehen hatte. Schön immer mal wieder mit neuen Personen unterwegs zu sein.

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Nun, es war wie gesagt für unsere Verhältnisse etwas knapp nach dem Sandmännchen als wir etwas vor 11 Jankas Wohnung in Richtung GMF verliessen. 23:00 und GMF? Das ist etwa so sinnvoll wie um 23 Uhr in die nächste Einkaufspassage zu gehen – und in etwa genauso gut gefüllt… Zudem war das GMF heuer aushäusig im Watergate in Kreuzberg. Insofern war sowieso nicht ganz klar, wie viele Feierwütige dieses Mal wohl kommen würden.

Zoe Delay @ Cafe Fatal

Ob der frühen Uhrzeit entschieden wir uns, das GMF noch nicht zu besuchen und einen Stop in der Busche zu machen…. Die hatte aber noch nicht auf, also kam irgendwer auf die Idee ins SO36 zum Cafe Fatal zu gehen. Laut Renate ist das Cafe Fatal eine Spaßparty mit Tanzkurs am Anfang und der Möglichkeit das Tanzbein zu schwingen. ..Ausserdem sei das eine Hetero Party, sagte sie.

Okay, es wurde getanzt, soviel sei schon mal verraten, meist aber Männer mit Männern und Frauen mit Frauen. Achja und Janka mit Männern 😉 und wir.. und so weiter und so fort.

Janka Kroft

Das Publikum im Cafe Fatal hätte anders nicht gemischt sein können. Von jungen Mädels bis zu Männern in Renates Alter war so ziemlich alles um und auf der Tanzfläche vertreten. Was aber eine Frau im besten Alter ist, die gibt sich mit so altem Krams nicht ab, sondern flirtet lieber mit dem Jungen Gemüse. Egal ob weiblich oder Männlich. Sie hat da nämlich eine großartige wie einzigartige Masche, anzubändeln.

Renate vergisst nämlich gerne mal „versehentlich“ das kleine Preisschildchen der – wirklich todschicken – Bluse, abzumachen und dann baumelt es draussen herum. Die Folge ist das dann massenweise nette Mädels und Jungs sie ansprechen um ihr dieses Malheur zu berichtigen – und so kommt man ins Gespräch. Jaja, da sieht man die 54 Jährige Lebenserfahrung von Renate.

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Als wir so die erste Erschöpfung des Abends an der Seitenlinie lindern wollten kam Prinzessin Hans ins SO36. Mit Prinzessin Hans hatten wir bislang nur virtuell per Email zu tun. Ich hatte vor einiger Zeit einmal in einem Artikel über Wigstöckel geschrieben, dass ich eine Person wie Prinzessin Hans nur schwerlich den Transgendern zuordnen kann. Doch es zeigte sich, dass Hans das auch garnicht möchte und viel lieber er selber ist. Das ist er auf alle Fälle – eine ganz eigene Kategorie und eine wirklich nette Person. Wir quatschten noch eine Weile mit ihm bis es dann endlich spät genug war um knapp 1-2 Kilometer ins GMF umzuziehen.

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Fazit: Nix besonderes das Cafe Fatal, aber doch eine nette Abwechslung.

 


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3 thoughts on “Cafe Fatal @ SO36

  1. Hej Madels, suchte immer einen Club oder Trans-Caf´c wenn ich in Berlin bin. Nun gabe ich es wohl feunde. Süss wie Ihr auf den Bildern seid.
    Lebe in Schweden glücklich als Sabrina Christ / Transperson).
    Würde Euch mal gerne Besuchen.

    Eure Sabrina Christ

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