Vive le Swing @ Admiralspalast

Vive Le Swing im AdmiralspalastEve Champagne, Ich, Tara La Luna, Valena Fürstenberg, Sheila

Von Zeit zu Zeit erscheint der altehrwürdige Admiralspalast in Berlin im Lichte der 20er Jahre. So auch wieder am letzten Wochenende. Vive Le Swing hiess die Veranstaltung und sie lockte mit Bands, Musik, burleskem Tanz und der Möglichkeit, schöne wie ausgefallene Kleidung zu kaufen.

Um es aber gleich einmal vorneweg zu nehmen, „Vive le Swing“ hörte sich großartiger an, als es wirklich war. Ich hätte es vielleicht für großartig erachtet, wenn wir nicht Ostern auf dem Swing and Jive Easter Ballroom gewesen wären, der einfach umwerfend war. Mit diesem einmaligen Event verglichen verlor Vive Le Swing leider eindeutig in fast allem Punkten.

Zu Ostern traten dort die Puppini Sisters und der Ray Collins Hot Club auf. Zwei Bands, die jeder für sich den Admiralspalast schon einigermassen gefüllt hätte. Zusammen war er dann wirklich voll und die Stimmung gigantisch.

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Leider brachten die Smoky Joe Combo und Stu and The Bouncing Balls nicht annähernddie Stimmung, die die beiden erstgenannten Bands zu Ostern erzeugt haben. ja, ich muss gar sagen, sie langweilten mich leider ein wenig. Leider muss ich erwarten, dass dieses normal ist und infolgedessen auch die Zahl der Personen, die unbedingt wegen einer der beiden Bands gekommen wären, doch eher gering war. Folglich war der Admiralspalast somit danna auch nur mäßig gefüllt. Schade. Und auch der DJ sein bestes dazu und spielte eher langsamere, getragene Musik. „Der DJ muss doch merken, dass er langweilt“ ist ein ausgesprochener Satz, der mir im Gedächtnis blieb.

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Leider drückte das auch etwas auf die Gesamtstimmung, die nicht gerade überschäumend war und eine ganze Menge Personen dazu verleitete, die Party früher zu verlassen, als Ostern gesehen.

Trotzdem versuchten sich einige Personen, so gut es ging zu vergnügen – und auf dem kleinen Tanzfloor ging das hervorragend. Erstaunlicherweise war hier die Stimmung um ein vielfaches besser als im großen Raum. Hier wurde getanzt, dass die Socken glühten und man höre und staune – hier war es wirklich gut gefüllt. Dieses kleine Video ist allerdings noch etwas vom Beginn, als es dort oben noch nicht so voll war, aber die beiden tanzen so schön und das Lied ist auch ein wirklicher Ohrwurm.

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Wirklich langweilig wurde uns aber nicht, denn wir trafen massenweise Leute, die wir kannten und mit denen wir uns angeregt unterhielten. So trafen wir beispielsweise Hedoluxe hinter seinem Stand, an dem er süße Hüte, Bomben, Heels und Federbüschel als Haarschmuck sowie Pasties als Brustschmuck verkaufte und nebenbei für seine nächste Dr Sketchy’s Anti Art School Werbung machte. Ausserdem konnte ich ihm noch ein Paar Meinungen zu burlsken Tänzerinnen entlocken, die ich allerdings für mich behalte, sonst bekommen einige noch Höhenkoller oder andere sind niedergeschlagen, wenn sie das lesen 🙂

Ich & Hedoluxe

Ansonsten waren so viele nette Personen da, die wir kannten oder die uns kannten, dass es gar keinen Sinn macht, alle heir einzelnd aufzuzählen, ich würde wahrscheinlich eh die Hälfte vergessen.

Vergessen habe ich aber nicht, dass ich auf eine sehr eindrucksvolle Losverkäuferin hereingefallen bin. Die blonde Dame im Bild unten links bot Lose an, bei denen es tolle Preise unter anderem von Sammy zu gewinnen gab. Ihrer Information Ich glaube hier gewinnt jedes Los – zumindest einen Mon Chéri…. Nun, Mon Chéri, ich habe nichts gewonnen, nicht einmal eine Kirsche ohne Schokolade. Zur Vertröstung bot sie an, könnten wir doch vielleicht vom Karikaturenzeichner ein Bild von uns anfertigen lassen. von solch einer Verkäuferin träumen andere Läden, sie hätte auch Eskimos Kühlschränke verkauft.

Nun, wir liessen uns nicht nehmen, und tatsächlich karikativ zu betätigen ääh als Karikatur zu verewiglichen, aber dazu ein andernmal mehr …. ebenfalls ein andernmal komme ich zu den Highlites der Vive Le Swing, den burlesken Darbietungen von Eve Champagne und Eden Glamorama.

Vorerst muss ich aber noch ein Bild posten, das leider nicht zeigt, was es eigentlich hätte zeigen sollen.


Man sieht es zwar leider auf diesem Bild nur sehr angedeutet, aber diese – mir leider unbekannte Dame – hatte das großartigste Lächeln des gesamten Abend aufgelegt. Zum dahin und Wegschmelzen. Wollte ich ihr eigentlich kurz vorm gehen noch erzählen, aber da war sie auch bereits weg. So tue ich das eben auf diesem Wege und beende diesen Beitrag mit der Information, dass sich kurz danach die Tür des Admiralspalastes hinter uns schloss und wir vondannen zogen.

Nein, es war nicht schlecht, aber die vorangegangene Veranstaltung war eben grandios und so konnte dieser Abend den Vergleich nur verlieren.

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