Kitty, Daisy and Lewis


Kitty, Daisy and Lewis – „Wie die Kelly Familiy nur in gut“.

…das ist nicht das, was ich denke, sondern das, was ein Besucher nach dem Kitty, Daisy & Lewis sagte…

Wir waren ja am Wochenende zur Swing Royal im Admiralspalast und die halbe Stadt wurde mit Plakaten für diese Veranstaltung zugepflastert. So waren knapp 1.700 Personen incl. mir anwesend, von denen scheinbar etwa 1.700 Personen excl. mir wussten, wer Kitty, Daisy & Lewis so sind. Ich hatte mal wieder bei Sheila im Blog nicht aufgepasst und wusste so nicht, was mich erwartet und was das besondere an dieser Band ist…. Nund, sie spielen Rockabilly.

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Das an sich ist ja noch nichts besonderes und solche Bands gibt es ja auch viele, aber diese ist schon sehr aussergewöhnlich. Kitty, Daisy and Lewis heissen tatsächlich so und sie haben alle zusammen den Nachnamen Durham. Sie sind also Geschwister und gerade einmal 15, 17 und 19 Jahre. Blutjung also. Dabei sind die drei beileibe keine Schülerband sondern beherrschen ihre Instrumente perfekt.

Und wenn ich hier schreibe Instrument(e) dann ist das (e) absolut als Plural gemeint, denn die drei spielen, Schlagzeug, Mundharmonika, Orgel, Klavier, Zieharmonika, Banjo, Xylophon achja und sie singen auch noch und das ebenso großartig. Dazu wechseten sie zu jedem Song ihre Instrumente und den Gesang. Alle drei sind Multi-Instrumental. Ich bin mir nicht sicher, ob es Kitty oder Daisy war, aber eines der beiden hatte eine wirklich Röhre – oder sie hat extrem vile Bass bekommen… Vermutlich aber beides…

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Vor allem konnte man erkennen, dass die drei einfach Spaß daran hatten, Musik zu machen und weit davon entfernt sind, als eine abgefuckt professionelle Band daherzukommen. Ich kann mich mal an eine coole, tolle Newcomerindieband erinnern, die uns erst 40 Minuten warten liess, dann 35 Minuten Musik machte und zum Ende ohne Zugabe die Bühne verliessen. Kitty, Daisy & Lewis sind da anders. Es wirkte zwar alles noch etwas unorganisiert, mit ihren Zugaben aber sie schienen wirklich Spaß zu haben – und das Publikum hatte es auf jeden Fall. Alle, mit denen ich gesprochen habe waren schwer beeindruckt und sehr begeistert.

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Nicht unerwähnt bleiben sollen aber die beiden weiteren Bandmitglieder, die zwar auf der Bühne standen,sich aber sehr dezent im Hintergrund hielten. Mutter Ingrid am Kontrabass und Vater Graeme an der Akustikgitarre… Nun denn, um solch musikalische Geschwister zu haben, muss schon einiges an Musikalität in der Familie liegen. In diesem Fall scheinbar eine ganze Menge. Eben doch am Ende ein wenig, wie die oben zitierte Besucherin meinte. „Die Kelly Family in gut“. Für mich sind Ktty, Daisy & Lewis aber eher die beste Geschwisterband seit „The Corrs“. Und ich mag „The Corrs“ wirklich sehr gerne.

Toll – und das zeigt noch einmal, dass da nichts aufgesetzt ist – war, dass die gesamte Familie nach dem Auftritt wie selbstverständlich inmitten aller anderen Besucher im Admiralspalast feierten und zur Musik tanzten. Absolut nicht selbstverständlich und somit umso toller. Glück auch für die beiden „kleineren“, denn nach 24 Uhr konnten sie ohne Probleme mitfeiern, denn die beiden Erziehungsberechtigten waren ja anwesend.

Also ich war sehr beeindruckt.


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