Top Partystädte Weltweit 2008


Das Jahr 2008 ist beendet und das Jahr 2009 schon einen halben Monat alt, trotzdem gibt es immer noch ein paar Top-10 Poll-Listen im Netz, die sich finden lassen.

Beispielsweise hat das amerikanische Reisemagazin Forbes Traveler in 2008 die „besten Party-Städte der Welt“ gekürt. Neben Sehenswürdigkeiten, Hotels und Restaurants wurde dabei auch das Nachtleben bewertet.

Dabei kam eine lustige Liste von Städten in der Ganzen Welt heraus, in der Berlin ziemlich gut abschneidet.

1) New York City

Gewonnen hat dabei New York City. New York, die Stadt, die nie schläft. Der big Apple, viele, nein sehr viele Clubs, großartige DJ’s und viel Livemusik. Aber auch viel Verkehr und hohe Häuser. Ich war noch nie da, muss da aber unbedingt einmal hin.Es würde New York helfen, dass die Stadt der erste Stop für Jet Setters ist, die das neueste und beste an Musik und Mode in die Stadt bringen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, würde man also nach New York fliegen um das zu hören und zu kaufen, was es dann auch gerade in Europa zu hören oder kaufen gibt? Achja, New York bietet ein 24 Stunden Subway System… Na toll.

2) Berlin

Tja, man mag sich wundern oder nicht. Das amerikanische Forbes Traveler kürt tatsächlich Berlin als die zweitbeste Partystadt der Welt. An manchen Abenden kann ich das absolut verstehen, an anderen wirklich nicht. Das Magazin spricht vom Casual Style – eine ehemalige Kollegin meint dazu eher „in Berlin kann man nicht schick weggehen“ positiv / negativ. Ich weiss es nicht. Fest steht, das Partyleben war der Grund warum ich nach Berlin gekommen bin. Da habe ich wohl was richtig gemacht. Wo soll ich nun noch hin? London? Achnee London ist ja nur Platz fünf.

Berlin sei „the linchpin of European hedonism“ das lässt sich als „Sargnagel bzw Speerspitze des europäischen Hedonismus“ übersetzen. Ich schätze mal, die Speerspitze ist gemeint. Anders ausgedrückt: Alle Freaks aus Europa kommen nach Berlin. Das ist einer der Gründe, warum Berlin so unterschiedlich ist und warum mein englischer Kollege meint, Berlin sei keine gute Stadt um Deutsch zu lernen.

Neben dem Casual Style gibt es aber auch die Bar Tausend, in dem der Kleidungsstil genau andersherum sei und in dem tolle Livemusik geboten würde. „DRESS CODE: SLEEK OTHERWISE NO ENTRY“. Klingt interessant. Vielleicht sollte meine Ex-Kollegin dort mal hingehen.
Ansonsten kennt man in Amerika scheinbar noch das Cookies und die Bar 25, die ja noch etwa ein halbes Jahr offen ist und dann wohl für immer verschwinden wird. …Und ich war nichteinmal da.

3. Tel Aviv

Tel Aviv. Ebenfalls eine Stadt in der ich noch nie war und zur Zeit würde ich vermutlich auch eher nicht in Betracht ziehen, unbedingt in Israel Urlaub zu machen. Man will ja nicht unbedingt zufällig einen Selbstmordattentäter treffen, bzw von ihm getroffen werden. Man spricht über Tel Aviv in Anlehnung an New York als „the city that never stops“. Forbes Traveler spricht von einer hedonistic, multi-cultural Mediterranean metropolis. Ausserdem gäbe es tolle Beach Parties.


Ich hörte ähnlich gutes über Tel Aviv, als ich mich letztes Jahr mit einem Iren unterhielt, der für eine NGO in Israel und im Libanon arbeitet und deswegen auch zwei (echte) Reisepässe besaß (mit einem Stempel des einen Landes kommt man nämlich kaum in das jeweils andere). Er meinte, dass in beiden Ländern ab und an irgendwie eine Partystimmung aufkommt, die an eine Endzeitstimmung erinnert, dass es aber in der Tat massenweise gute Partys und Clubs gibt.

Auf PLatz 4-6 kommen dan noch Rio De Janeiro, London und Buenos Aires, sicher auch spannende Städte.


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