Nachos, Mojito und ein leeres Bassy


Wir müssen unbedingt um 20:00 im Bassy sein

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Das war die Aussagen von Sheila, die ich überreden konnte zu Big John Bates mitzukommen. Genaugenommen war das überreden eine leichte Angelegenheit, denn Rockabilly und Burlesque… wäre sie nicht mitgekommen, dann hätte mich das schon sehr schwer gewundert…

Sie sorgte sogar für den nötigen Platz auf der iste am Eingang und sprach mit dem Promoter einen Interviewtermin mit der Band ab. Und dafür mussten wir natürlich dringend um 20:00 da sein, alles andere sei knapp. Folglich ging ich früher zur Arbeit, machte weniger Pause und ging dementsprechend auch früher nach Hause, wo sich Sheila bereits etwa eine halbe Stunde fertigmachte und wieder einmal kein Essen auf den Tisch brachte, wenn der Mann des Hauses nach dem schwierigen Tageswerk nach Hause kam… tsts

Egal, es musste schnell gehen, da man ja nicht auf uns wartete… und es ging zumindest so schnell, dass wir nur kurz nach 20 Uhr am Bassy ankamen…

Allerdings war die Band nicht da – wie auch niemand anderes. Das Bassy war leer und weder von der Band noch von Gästen oder Bassy-Angestellten war etwas zu sehen. Ein kurzes Gespräch brachte die Info, dass die Band im White Trash etwas essen würde und das Ganze eh vor halb 11 nicht beginnen würde…. Na super

Also ebenfalls auf ins White Trash auf nen Mojito und nen großen Teller Nachos, dssen mir zugerechneter Teil erst passte, als mein Korsett um einige cm gelockert wurde…. Für übermäßige Nahrungsaufnahme beim Tragen sind die wirklich nicht gedacht… Dabei kündigte sich per Telefon noch Besuch an. Ksenia und Tom von WALKONHEELS für ein Gespräch unter Heelsträger/innen, die danach direkt noch mit zu Big John Bates kamen…

walkonheels

Achja Big John Bates. Sheilas Interviewanfrage brachte uns mal wieder in die heiligen – vergrößerten – Backstagehallen des Bassy auf ein nettes und sehr ungezwungenes Gespräch mit John und Little Miss Risk, einer der beiden burlesquen Tänzerinnen, die mit der Band unterwegs sind.

Furchtbar nett, alle beide. Dabei zeigte sich vor allem mal wieder, wie unglaublich klein die Welt ist. Zu meiner Aussage, dass die Latte für eine gute Show nach unserem letzten Besuch einer Band im Bassy extrem hochhinge, zeigte sich, dass die Band bereits mit den Boss Hoss zusammengespielt hätten und die Jungs kennen würden… Als einzige deutsche Band sonst kannte John übrigens nur Rammstein…

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Aber damit nicht genug, wollte ich Little Miss Risk doch noch den Tipp geben, wenn sie bald in Hamburg seien, die paar Meter ins Queen Calavera zu laufen… Der Tipp war aber offensichtlich kein Insidertipp, denn sie wusste sofort, welchen Laden ich meinte und wusste zu berichten, dass dort doch Eve Champagne arbeiten würde, die übrigens in Hamburg bei Ihnen eine Show machen würde… Keine Neuigkeiten für sie allerdings. Einzig und alleine mit der gerade veröffentlichten Studie, die ihre Heimatstadt Vancouver als lebenswerteste Stadt der Welt kennzeichnete, konnte ich überraschen.

Aber egal, trotzdem wir drei oder dreieinhalb Stunden zwischen Ankunft und Auftritt überbrücken mussten, hatten wir mit Mojito, Nachos, Gesprächen über Heels und einem netten Talk mit John Bates und Little Miss Risk keinerlei Langweile… so ist recht. Achja und wir haben die offizielle Erlaubnis bekommen, zu filmen. Endlich einmal eine Band, die weiss, dass Filme und Fotos Werbewert haben und nicht böse sind 🙂


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