Creative Commons und tschüss


In Hamburg sagt man tschüss. – In Berlin auch.

Kampusch Die Meute und das Mädchen  Gesellschaft  ZEIT ONLINE 23.03.2010 000735

Bisher war ich eine ziemliche Verfechterin des Creative Commons Gedanken. Ich überlegte sogar schon einmal, ein Kostüm für den CSD mit dem Creative Commons Zeichen zu veredeln um – von wem auch immer geschossene Bilder – sozusagen durch mich – allen zugänglich zu machen.. Machte ich natürlich nie. Allerdings liess ich meinen Flickr Account auf „nichtkommerziell + Namensnennung“ … folglich durfte man meine Bilder nutzen.

Damit ist seit wenigen Minuten Schluss, wie mit meiner Einstellung gegenüber Creative Commons.

Sicher, es war klar, dass die Nutzung meiner Bilder dann auch mal aus dem Zusammenhang gerissen angezeigt werden kann, wie jedoch genau, das hat meine Fantasie mir nicht gesagt…

Eben habe ich ein Bild von mir auf einer kirchlichen Webseite gefunden…. Die Seite theologisch.com hat einen Beitrag über Natascha Kampusch mit mir bebildert.

Glücklicherweise war ich nie in einem Kellerverliess eingesperrt, glücklicherweise hat sich niemand an mir vergangen und glücklicherweise hatte ich eine glückliche Kindheit

Tja, ich habe heute tatsächlich gemerkt, dass es tatsächlich noch bereich gibt, in denen ich mein Bild nicht sehen möchte. Und Inzest gehört dazu.

Leider durften die Theologen mein Bild tatsächlich nehmen, sodenn sie – wie getan – meinen Namen nennen. Diese Erlaubnis ist jetzt entzogen.


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