Welch ein Wochenende


….natürlich bin ich viel zu spät, natürlich hat das schon jeder mitbekommen, natürlich interessiert das die allerwenigsten, aber mich, und das nur zählt.

Mensch, welch ein Wochenende. Normalerweise ist ein Wochenende ohne Transerei ein verlorenes, oft ein langweiliges, selten ein wirklich interessantes, noch ein denkwürdiges. Das letzte war es.

erst im Nachhinein habe ich dieses Bild als das Bild des Wochenendes erkannt

erst im Nachhinein habe ich dieses Bild als das Bild des Wochenendes erkannt

Eigentlich wollte ich nach Hamburg zur ersten Queen Calavera Burlesque Revue Night, habe mich aber kurzfristig dagegen entschieden, da mir meine Begleitung in hamburg abhanden gekommen war und mein Herz eh sagte, dass ich etwas in Berlin zu tun hätte. Mich politisch zu betätigen und gegen Rechts zu demonstrieren. Das Ende dieses Liedes war, dass ich 10 Stunden in der Sonne stand und die Demo, gegen die ich demonstrierte nicht bis zu mir kam, weil sie dort bereits abgeblasen war. Ein erfolgreicher Samstag.

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Zwei Stunden Schlaf später fand ich mich auf dem Myfest wieder und lauschte bester Musik von großartigen Bühnen, bis das Myfest zu Ende war. Glücklicherweise fing es nahezu genau zu dem Zeitpunkt an zu regnen und so wurden die alljährlichen Maifestspiele dieses Mal zu einer kurzen Begegnung und nicht nur mein Auto brannte dieses Jahr nicht. Vollkomen völlig fertig fiel ich an an diesem Abend mit einem lächeln bei den letzten Basstönen des Soundsystem vom Luzia ins Bett. Samstags vor Null Uhr. Wann hat es das schon mal gegeben? Ein schöner und erfolgreicher Samstag.

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Doch es folgte ein erlebenswerter Sonntag. Der Aufstieg des FC St. Pauli. Okay, ich bin vielleicht die einzige Fussball- (merke nicht Fussballer-) innteressierte Drag in Berlin und wenn es die Zeit erlaubt, finde ich mich zu einem St.Pauli Spiel im „Franziskaner“ ein, denn dort, nur wenige hundert Meter von meiner Wohnung entfert lachen, weinen und feiern Woche für Woche die gleichen verrückten. An diesem Sonntag abend wurde eindeutig gefeiert, denn es gab einen Aufstieg zu feiern und die Gewissheit, im nächsten Jahr dort erstligafussball zu schauen. Yeah. Ein erfolgreicher Sonntag.

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Letztendlich traf ich des Abends vor meinem Stamm-syrer zwei schwule Schweden, die zufällig nach Kreuzberg kamen und dort etwas aßen…. Und sehr verwundert waren, Black Flag zu lauschen. Ein Punksong. Ich musste kurz aufklärung betreiben, Über Kreuzberg, das SO36, den 1.Mai, über 20 Jahre vorher und selbstverständlich über den Totenkopf auf meinem Sweater… und über die Frage, wie es passt, dass in dem Punk Live Club gegenüber (dem SO36) an diesem Abend eine orientalische Gayparty stattfinden könne, und dass das alles zusammen sehr wohl gehen würde. Wo wenn nicht in Berlin Kreuzberg…

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Und weil hier in Kreuzberg noch viel mehr möglich ist, weil sie nicht wussten, was sie mit dem Abend anfangen sollten, sie wie gesagt Gay waren und ich eh nicht wirklich Lust hatte noch etwas zu arbeiten, landeten wir noch ein Paar Stunden im Roses, der Kitschigsten Bar der oranienstrasse und für schwule Schweden, die zufällig in Kreuzberg landeten soetwas wie eine Offenbarung. Da habe ich sogar noch ein gutes Werk getan.

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Ein schönes und erfolgreiches Wochenende und das ganz ohne transerei… Das muss aber trotzdem dringend am nächsten Wochenende nachgeholt werden. Und das wochenende darauf… und.

Ab jetzt ist auch bestimmt wieder Schluss mit Politik, Punk und Fussball 🙂


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