Berlin eben.


Da waren die englischen Kollegen ja schon etwas über das Restaurant verwundert, dass einen Euro verlangte, nur um dort einzutreten. Noch verwunderter waren sie dann jedoch, als sie das Interieur des White Trash sahen, diese wüste Melange aus China Restaurant, Rocknroll Style, Pub, Liveclub und einfachem Trash.

Als sie dann aber die Karte sahen, fühlten sie sich zu Hause in diesem strangen Lokal, in dem ein Totenkopf neben einem Christlichen Kreuz, neben einer Fetishdoll in der Vitrine steht und auf den Leinwänden ein B- oder C-Bikermovie gezeigt wird.

Foto (2)

Wirklich verwundert waren sie dann allerdings, als eine Band anfing zu spielen, die wirklich guten englisch angehauchten Rock zu spielen. Der Stil war es aber nicht, was meine Kollegen irritierte sondern die Band als solches.

Eine Band, die zum Essen auftritt, die in Polizei und Armeeschirmmützen auftritt, bei der die Sängerin in Leder und die Bassistin in Strapsen auftritt und der zweite Gitarrist , der auf dem Bild nicht sichtbar ist, den kürzesten Rock von allen trägt. Das sieht man vermutlich auch in London nicht täglich.

White Trash

Und als wäre das für einen Abend in Berlin nicht genug, trat in der Pause „the sexy gitarrist“ auf, eine sexy Tänzerin, die mit einem Seitenschneider eine Gitarre auf der Bühne beackerte.

Sehr seltsam und verwirrend für die englischen Kollegen und doch nur ein ganz normaler Abend im White Trash in Berlin


suchen


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.