St. Gallen Stadtbummel


Okay, dieses Bild ist nur ein Bild von mir vor einem Poster der Stiftbibliothek in St. Gallen. Verständlicherweise ist dort fotografieren absolut verboten, weil es doch ansonsten immer wieder Idioten gibt, die es bestimmt nicht schaffen, den Blitz auszustellen und dann die wertvollen Bücher und Handschriften zerstören.

Mountain Motion Pictures

Die Bibliothek schaut aus, wie direkt aus Harry Potter entsprungen, und auch wenn sie in einem Gebäude ist, dass deutlich neuer ist, schafft sie doch, einem Demut zu lehren. Die eigentliche Vergänglichkeit wird einem auf einem Mal sehr bewusst, wenn man in ein Buch schaut, dass im Jahre siebenhundertirgendwas von einem Mönch geschrieben wurde.

Man geht davon aus, dass „eine Generation“ etwa 25 Jahre ist, das bedeutet, dass seit diesem Buch bereits knapp 50 Generationen geboren wurden, gelebt haben und gestorben sind. Das Buch besteht immer noch, der Mönch und seine 50 Nachfahren nicht mehr.

Das gilt natürlich auch für die Kathedralen und Kirchen in St. Gallen, die auch sehr beeindruckend sind, aber eben nicht dieses Jahrtausendschild vor sich hertragen.

Wenn man aber bedenkt, dass diese Kirchen mal durch Spenden finanziert wurden… Beeindruckend. Was man davon alles hätte sonst machen können…

Auf jeden Fall keine Kirche mit dieser unglaublichen Zahl an Beichtstühlen. Ich weiss die Zahl nicht mehr. Ob es jetzt 8 auf jeder Seite war oder 12, weiss ich nicht mehr, aber es waren sehr sehr viele…

Die Altstadt von St. Gallen ist mal wirklich eine ALT-Stadt. Gabäude aus dem 15. 16. 17. Jahrhundert. Da kommt Berlin nicht so recht mit. Erstaunlich.

Der Blick leicht erhoben über St. Gallen aus meinem Fenster im Hotel, dessen SPA so unglaublich nun nicht war, aber dessen Personal sehr zuvorkommend war.

Am Ende landeten wir in unserem Hotel an der Bar bei Cocktails und erzählten uns unsere Saufgeschichten. Bei mir beinhaltete das ein Long Island Ice Tea, auf den ich daher mal Lust hatte. Dass in der nächsten Nacht eine neue Geschichte dazukommen würde, erwartete ich diesen Abend noch nicht

Das große Einkaufszentrum, dass wir besuchten, punktete nicht gerade mit viel spannenden Läden.

Auch in der Schweiz gibt es Fridays For Future

Dieser Laden war weitaus cooler. Sowas wie ein kleines Alsterhaus oder KDW – Klein, vierstöckig und teure Marken. Und vor allem viele Discokugeln als Dekoration.


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