Priscilla Musical St. Gallen

Ich glaube Petra Knickmeier erzählte davon, dass sie das Musical Priscilla Queen of the Desert in St. Gallen noch anschauen wollte.

Hmmmm ein Musical im Ausland – eigentliche eine gute Idee, mal wieder eine kleine Reise zu machen… Mit Petra hat sich die Reise ziemlich schnell erledigt, aber Sheila und Diana wollten mitkommen – unter der Prämisse, dass wir ein gutes Hotel mit Spa nehmen. Gesagt, getan, also auf nach St. Gallen

Klar konnte Priscilla in St. Gallen von Ausstattung nicht mit der vermutlich vielfach teureren Priscilla Produktion in London mithalten, aber das machte sie mit kleinen Gimmicks, Ideen und Liebenswürdigkeit absolut wett.

Ein Musical-liebender Kollege meinte danach als ich ihm die Namen der Hauptdarsteller erzählte, dass die auch wirklich gut und bekannt seien. Ich mag das glauben, denn es hat mir sehr gut gefallen.

Ich bin mir sicher, dass man den einen oder anderen des Ensambles irgendwann mal wieder trifft, sei es in Hamburg oder in Berlin, denn mittels Social Media weiss ich ja nun, wo die gerade auftreten.

Dass wir die Hälfte der Darsteller später am Abend zufällig in einer Bar getroffen haben, war aber gänzlicher Zufall. Die schneiten irgendwann rein, als wir vergnüglich an einigen Cocktails schlürften.

Mode Circus Knie

Ausstellung: Mode Circus Knie – Mode aus 100 Jahren

Ich mag Zirkus und ich mag Mode und ich mag Glitzern. Und in diesem Fall kam alles zusammen. Eine Ausstellung im Textilmuseum St. Gallen.

Tolle Kostüme aus den letzten 100 Jahren vom Maison Vicaire, dem „einflussreichsten Kostümhaus für Mode & Show“

Kunden seien dort neben dem Zirkus Knie auch Roncalli und Zirkus Krone, aber auch das Moulin Rouge, Liza Minelli oder Josephine Baker gewesen. Warum das Maison Vicaire 1993 geschlossen wurde, stand da nicht…

St. Gallen Stadtbummel

Okay, dieses Bild ist nur ein Bild von mir vor einem Poster der Stiftbibliothek in St. Gallen. Verständlicherweise ist dort fotografieren absolut verboten, weil es doch ansonsten immer wieder Idioten gibt, die es bestimmt nicht schaffen, den Blitz auszustellen und dann die wertvollen Bücher und Handschriften zerstören.

Mountain Motion Pictures

Die Bibliothek schaut aus, wie direkt aus Harry Potter entsprungen, und auch wenn sie in einem Gebäude ist, dass deutlich neuer ist, schafft sie doch, einem Demut zu lehren. Die eigentliche Vergänglichkeit wird einem auf einem Mal sehr bewusst, wenn man in ein Buch schaut, dass im Jahre siebenhundertirgendwas von einem Mönch geschrieben wurde.

Man geht davon aus, dass „eine Generation“ etwa 25 Jahre ist, das bedeutet, dass seit diesem Buch bereits knapp 50 Generationen geboren wurden, gelebt haben und gestorben sind. Das Buch besteht immer noch, der Mönch und seine 50 Nachfahren nicht mehr.

Das gilt natürlich auch für die Kathedralen und Kirchen in St. Gallen, die auch sehr beeindruckend sind, aber eben nicht dieses Jahrtausendschild vor sich hertragen.

Wenn man aber bedenkt, dass diese Kirchen mal durch Spenden finanziert wurden… Beeindruckend. Was man davon alles hätte sonst machen können…

Auf jeden Fall keine Kirche mit dieser unglaublichen Zahl an Beichtstühlen. Ich weiss die Zahl nicht mehr. Ob es jetzt 8 auf jeder Seite war oder 12, weiss ich nicht mehr, aber es waren sehr sehr viele…

Die Altstadt von St. Gallen ist mal wirklich eine ALT-Stadt. Gabäude aus dem 15. 16. 17. Jahrhundert. Da kommt Berlin nicht so recht mit. Erstaunlich.

Der Blick leicht erhoben über St. Gallen aus meinem Fenster im Hotel, dessen SPA so unglaublich nun nicht war, aber dessen Personal sehr zuvorkommend war.

Am Ende landeten wir in unserem Hotel an der Bar bei Cocktails und erzählten uns unsere Saufgeschichten. Bei mir beinhaltete das ein Long Island Ice Tea, auf den ich daher mal Lust hatte. Dass in der nächsten Nacht eine neue Geschichte dazukommen würde, erwartete ich diesen Abend noch nicht

Das große Einkaufszentrum, dass wir besuchten, punktete nicht gerade mit viel spannenden Läden.

Auch in der Schweiz gibt es Fridays For Future

Dieser Laden war weitaus cooler. Sowas wie ein kleines Alsterhaus oder KDW – Klein, vierstöckig und teure Marken. Und vor allem viele Discokugeln als Dekoration.

Vaudeville Variety 9 @ Wintergarten

Chris Oh!

Ich wünschte, ich wüsste noch etwas über die Vaudeville Variety 9 im Wintergarten. Aber jetzt, da ich diesen Post schreibe ist mehr als neun Monate her, da mein Blog seit fast zwei Jahren kaputt war.

Aber da Sheila ja immer einen Trailer macht, kann man sehr schön sehen, was da so schönes passierte. Empress Stah goldglitzernd, Chris Oh! in Federn, Lou Lou D’Vil wunderschön und tolle Artistik. Wie eigentlich immer.

Tim Fischer

Und auch wieder tolle Gäste, wie auch immer 🙂

Sheila Wolf
Lou Lou D’Vil
Jacky als Bootsy Collins