Primark Berlin

„Oh das ist so geil, ich fühle mich wie im Paradies – im 7. Himmel“

Zitat eines Mädels, das mit leuchtenden Augen und einer prall gefüllten Tasche durch den neuen Primark Berlin Store im Schloßstrassencenter lief.

Ich hab das gefühl, als wird dieser Laden ein riesen-Erfolg

Zitat eines Security Mannn des Primark Stores zu seinem Kollegen, die kopfschüttelnd auf die Menge schauten.

Primark Tasche 12 €

ich weiss nicht genau, aber irgendwo im Internet auf Facebook las ich ich vom neuen Primark Store, der letzte Woche in Berlin eröffnet wurde und mit „Amazing Fashion, Amazing Prices“ wirbt… 5000 m² groß und wohl toll.

Um mal zu sehen,ob das stimmt, setzte ich mich in mein Auto, fuhr einen riesen umweg, weil ich Steglitz mit Zehlendorf verwechselte und erst in Zahlendorf mein Iphone nach der richtigen Adrsesse fragte.

Primark Schuhe 18 € + 15 € + 12 € = 45 €

Egal, ich kam auf jeden Fall heil an und muss gestehen, der Werbespruch erzählte nicht zu viel. Wirklich tolle Kleidung in offensichtlich wirklich guter Qualität zu spottgünstigen Preisen.

Wer dachte, H&M wäre günstig… vergesst es, wer den Aisa-Import Shop für Schuhe um die Ecke günstig findet, vergesst auch den. Primark ist genial. Und auch ich konnte nicht an mich halten.

Kleid 17 € + BH 8 € + 2 x 4 € = 33 €

Gleich drei Paar Schuhe, eine tolle Tasche, ein Kleid, BH, 2 Slips für sage und schreibe nur 91 €… Alleine schon die drei Schuhe und die Tasche für gerade mal 57 €… und all das in toller Qualität… Ich meine Halloooooo? H&M, Pimkie, Tally Weill nehmt dass… Achja und alle Schuhe bis Größe 42 !!! hallo Janka 🙂

und in ein paar Wochen ist der laden vielleicht auch nicht mehr ganz so voll von seligen Mädels, wie am vergangenen Wochenende …

Ich auf jeden Fall habe mich schon einmal in den Laden verliebt. Leider ist er so weit weg… aber es soll ein zweiter store am Alexanderplatz kommen… nur wo ist da so vielPlatz?

Verrückte beim Underground Catwalk

Die Woche war hart, ich bin irgendwie immer erst um 3 Uhr zu hause und bin nicht zum Bloggen gekommen. genaugenommen nicht einmal zum Fotos sichten. Das sollte sich heute eigentlich auch nicht ändern, denn das man an einem CSD Köln Wochenende zum bloggen kommt ist geradezu ausgeschlossen. …eigentlich. Es gibt nämlich drei Dinge, die das ändern können.

Kälte, Regen und Zeit. und alles zusammen. Es schüttet wie aus Kübeln, ist kalt und ich sammele Mitfahrer erst um 19:00 ein. Also sitze ich im Hotel und habe viel viel viel Zeit. zum Beispiel für den Underground Catwalk 🙂

Tja, der Underground Catwalk…. Auch wenn mir ein Vögelchen ins Ohr gepfiffen hat, dass es der letzte dieser Art gewesen sein könnte, ist er doch weiterhin eines der coolsten Events in der Berliner Fashionweek..

…ich schreibe mittlerweise seit 5 Jahren über den Underground catwalk, daher brauche ich glaube ich – all das drumherum nicht mehr aufführen, daher in Kürze:

fahrende Ubahn, coole menschen, Underground Mode, kein berlin Fashionweek Chic

Erstaunlicherweise haben das wohl aber tatsächlich nicht alle mitbekommen, denn ich wunderte mich schon vor der Abfahrt über die Menge an – für den Underground Catwalk – eher untypischen Gästen, die eher dem Fashionweek-Modepüppchen Sektor zuzurechnen waren, als einem Underground Catwalk.

Offensichtlich versprach diese Veranstaltung „coole Streetwear“ in den Augen so mancher. …seltsam, denn wenn der Underground Catwalk sicher eines nicht ist, dann eine Modeschau für coole Streetwear. Cool ja, Streetwear … ähm neee

Wer die Historie der Veranstaltung anschaut, der wird schnell feststellen, dass Latex, Burlesque, etwas Gothic und etwas, dass sich wohl am besten als „Seltsames“ bezeichnen lässt schon immer einen großen Teil der Mode hier ausmachten und einen dieses nicht schockieren sollte….

Und für ungeübte Augen konnte tatsächlich das ein oder andere bei dieser Modenschau leicht schockierend sein – Ich meine es soll ja tatsächlich Menschen geben, die bei einem Straps-Strumpf schon herzflattern bekommen und die dann nicht darüber hinwegkommen, wenn dieser dann wie beim einen Savage Wear Outfit auch noch aus Latex gefertigt wurde.

Savage Wear

Oder aber bei den beiden silbernen und goldenen „Christbaumschmuck“ wie ich es mal bezeichnen würde. seltsame Kreationen, die bei zwei Männern mehr schlecht als recht als einzige Kleidung die Glocken bedeckten. das fand ich zwar auch nicht wirklich toll, aber immerhin interessant und anders.

Anders war auch die Kleidung von Michaela Schäfer, die ich, obwohl am Vormittag bei Lena Hoschek bereits gesehen – nicht erkannt habe… Immerhin glaubt man mir, dass ich die nicht nur aus Imagegründen nicht erkennt habe, da ich generell nie irgendwen erkenne, mit dem ich mich noch nicht unterhalten habe. Und das habe ich mit Michaela Schäfer nie… Egal, Ihr Perückenoutfit war ebenfalls eine sehenswerte Kreation…

Wie auch Oleg Lazos Kreationen die seinen Worten auf Spiegel Online zufolge das sexuelle Russland wiederspiegel sollten. Viel Kitsch, viel rot und sehr sexy… Und mal ehrlich, hat das Models nicht Beine… wow. Was allerdings ich schockierend fand, was das männliche Model, dass – in rote Nylons gekleidet – am Oberschenkel unrasiert war… Für mich zwar schon, aber eigentlich nicht wirklich schockierend.

Zumindest nicht gegen die Verrückten, die später von Redcat 7 in den Ring die Ubahn geworfen wurden. Wie Sammy auf die Idee gekommen ist, Frau Pepper und Eve Champagne zusammen an Ketten durch die U-Bahn treiben zu lassen, weiß ich nicht, aber es verfehlte seine Wirkung nicht. Zwar hat vermutlich niemand auf die Kleidung geschaut und doch waren die beiden wohl das meist-abgelichtete Fotoobjekt.

Insgesamt fand ich den Underground Catwalk wieder einmal klasse. Und was soll ich sagen, die Aftershowparty im Sage war es danach auch… Schauen wir mal, ob es noch einen weiteren Underground Catwalk geben wird oder was sich Alex von Rockstar Models für die sommer-Fashionweek so einfallen lässt 🙂

Mexikanische Mode bei Lena Hoschek

Zur Berlin Fashionweek ist seit einigen Jahren eine der interessantesten Shows diejenige von Lena Hoschek… Und sie ist auch ein Grund, warum ich je Fashionweek 1/28 stel meines Jahresurlaubes in 2 Halbtagestranchen.

So nahm ich also auch dieses Mal wieder einen halben Tag um im Fashionweek Zelt vorbeizuschauen, was Lena Hoschek dieses Mal so zu bieten hat… Es war aber nicht so wirklich einfach zum Fashionweek Zelt zu kommen…

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Dieses war bisher immer am Brandenburger Tor angesiedelt, ein Parkplatz an den Stehlen und ein kleiner Fußmarsch zum Zelt inbegriffen erwiesen sich bisher immer als eine gute Idee. Dieses Jahr eher nicht… Ich parkte zwar dort – und machte mich auf den weg um denn zu sehen, dass das Fashionweek Zelt – nicht da – war.

Zumindest nicht dort, wo ich es erwartete. Stattdessen erblickte ich des weiße Zelt nicht am Brandenburger Tor, sondern hinten am Horizont nahe der Siegessäule. Statt nun zu meinem parkenden Auto zurückzugehen, machte ich mich auf Schusters Rappen auf den Weg.. um relativ schnell festzustellen, dass der weg doch zu weit war… was ich eigentlich von diversen CSDs in Berlin weiss…

Glücklicherweise gesellte sich ein Rikscha Fahrer zu mir, der mich binnen Sekunden überzeugte, dass er die bessere Wahl sei – und nur weniger Sekunden später waren wir und über einen Preis einig und ich ließ mich – wie ein Tourist – durch Berlin fahren… hätten wir das also auch mal abgehakt.

so kam ich dann also doch noch früh genug zur Lena Hoschek Show.. und ich muss gestehen, beim nochmaligen Draufblick der Bilder muss ich meine Meinung, die ich hatte, ein wenig revidieren. Am ersten Tag drauf auf der Aftershow Party vertrat ich noch die Meinung, dass ich nicht so begeistert von der Kollektion war und mir wenig davon in den Schrank hängen muss.

Falsch, es waren doch diverse Stücke, die mir wirklich gefielen, auch wenn ich mit dem Gesamtthema Mexico nicht viel anfangen kann. Ich glaube insgesamt haben mir die Models ein wenig den blick aufs eigentlich wesentliche getrübt. Die Kollektion….

Denn das Make-up der Models, die alle als Mexikanische Totenschädel-Pinups geschminkt wurden, erinnerte mich eher ein wenig an Halloween denn an eine Fashionshow. Mir gefiel das nicht, aber das ist ja rein subjektiv. Das mangelnde Vermögen, einiger Models auf den Schuhen zu laufen – ist allerdings auch anderen aufgefallen, ein Model ist sogar nach einem Sturz ohne Schuhe weitergelaufen…

Aber zur Kleidung: Mexikanisch mehr als angehaucht, mit Ornamenten und Blümchen und sehr sommerlich und schön, mit natürlich einem grandiosen Hochzeitskleid zum Schluss. Toll. Wobei eine Braut mir im Braut Make Up besser gefällt, als mit Totenschädel. 🙂

Fashion Rock Night Aftershow

Welch ein Fun, welch eine Aftershow Party dieses Jahr auf der Fashion Rock Night.

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Ich glaube, ich habe es schon mindestens einmal geschrieben, es gibt auf der Berlin Fashionweek eine ganze Menge Aftershow Parties, aber wenige so wie die von der Fashion Rock Night – und das liegt nicht nur daran, dass die Aftershow Party endlich auch mal direkt im Anschluss der Show, die sie beendet – stattfindet.

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So viele originär – und nicht qua Presseaufkommen coole Personen auf einem Haufen findet man nicht oft in Berlin.. Und damit meine ich nicht die Ochsenknechts dieser Welt und auch nicht den – selbstverständlich ebenfalls coolen Thomas Gottschalk, der kurz vorbeischaute, um sich dann auch ziemlich schnell wieder auf den weg – wohin auch immer – zu machen…

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Ja, ich kann schon verstehen, warum er Deutschland verlassen hat, denn man muss schon gestehen, dass sich um ihn herum durchaus eine Traube Menschen versammelte und das vermutlich überall geschieht, wo er auftaucht. Ein Gottschalk braucht da tatsächlich Personenschützer. Nun denn, die geleiteten ihn dann ziemlich schnell wieder heraus aber es blieben ja noch eine ganze Menge Menschen.

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So viele originär – und nicht qua Presseaufkommen coole Personen auf einem Haufen findet man nicht oft in Berlin, was dann auch dazu führt, dass man sich auf solch einer Party eigentlich nicht langweilen kann. Nichteinmal, wenn man den ganzen Abend vollkommen unalkoholisch feiert und später voll auf  Taurin aus dem Kesselhaus wankt.

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Apropos Kesselhaus. Kann mal bitte endlich jemand den Weg zu Kesselhaus betonieren, das schaut immer so dämlich aus, wenn man über dieses ganz üble Kopfsteinpflaster wankt um Einlass zu erbitten. erstaunlicherweise hätte es dafür kaum einen Namen auf der Liste gebraucht, denn den Türsteher interessierte das nicht und er grüsste mich mit „Ach dich kenne ich ja – und die anderen beiden (damit meinte er Sheila und Dana) sind auch schon da. Genauso muss es sein.

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Eigentlich ist die Fashion Rock Night irgendwie ein großes Familientreffen mit vielen Bekannten, mit denen man sich nicht unterhalten muss, es aber darf, wenn man denn möchte. So ist sie immer wieder eine nette Möglichkeit, Tanna oder Cati zu treffen, auch, wenn es gefühlte fünfhundertachtundzwanzig Versuche gebraucht hat, bis wir ein Foto hatten, mit dem wir einigermaßen zufrieden waren..

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Etwas schneller, nämlich nur drei Fotos brauchte es mit dem Mädel auf dem nächsten Foto, die ich zwar nicht kenne, aber die endlich mal eine ordentliche Größe hatte. Endlich mal eien Frau in meiner Größe… Der Mensch allerdings, dem ich die Kamera in die Hand drückte, schaffte es nicht, uns in der gesamten Größe incl Schuhe abzulichten… das allerdings war uns einigermaßen wichtig.

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Wichtig waren mir auch vor langer Zeit Volleyball und Beachvolleyball. Ich spielte beides nicht sonderlich erfolgreich und richtete mit Freunden Beachturniere aus (deutlich erfolgreicher). Zu dem Zeitpunkt kannte ich alles, was so in der Deutschen Beachvolleyballszene herumspielte zumindest mit Namen und Aussehen. Das mir da irgendwer vor der Nase gestanden hätte, den ich nicht gekannt hätte, wäre mir niemals passiert.

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An diesem Abend passierte es. Ein Mädel, dass mit relativ flachen Schuhen vor mir stand und mindestens gleich groß war wie ich in High Heels, entpuppte sich als Anja Günther, Beachvolleyballspielerin mit großen Erfolgen National und International, Deutsche Vizemeisterin und und und. Sowas wär mir damals nicht passiert. Auf jeden Fall ist sie bannich groß und hat eine deutlich größere Reichweite als ich. und das ist das elementare sagte schon Falk Zimmermann…. Kein wunder, dass ich nie etwas gerissen habe 🙂

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Auf jeden Fall war der Abend ein wirklich großartiger – so großartig, dass Kaye Catcher, Bettie Dynamite und ich den Laden fast mitabschlossen und selbst dem Veranstalter bei seinem Abflug Tschüss sagten.. wärend wir noch blieben 😉