Iron Fist & Swatch @ Fashion Rock Night

Iron Fist & Swatch @ Fashion Rock Night

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Liebgewonnene Veranstaltungen sollte man nicht missen. So zum Beispiel die Fashion Rock Night  im rahmen der Berlin Fashionweek. Die gibt es nun schon einige Jahre und sie war immer klasse. Natürlich gibt es Runways, die mehr Promis anziehen und Runways die mehr gehyped sind, aber wohl kaum „echtere“

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Zur Fashion Rock Night kann nämlich auch das gemeine Volk eine karte erwerben. So kommen also auch tatsächlich Personen, die interessiert sind und nicht nur geladene Gäste, die sich hervorragend auf Pressebildern machen…. Okay, die natürlich auch, aber eben auch eine ganze Menge anderer nette Personen.

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Dazu kommt der Umstand, dass auch die Musik nicht nur vom Band kommt, sondern echt und Live auf der Bühne dargeboten wird und wie es der Name „Fashion Rock Night“ schon aussagt, eher gitarrenlastig ist und somit meinen Geschmack grundsätzlich schon einmal trifft.

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So konnte mich bereits die Band Crutch, die mir bisdato gänzlich unbekannt war, einigermaßen überzeugen. Aber es ging ja eigentlich nicht nur um die Musik, sondern auch um die Mode, die neben der Musik von Crutch gezeigt wurde. Mode von Iron Fist.

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Okay, Iron Fist ist seit einigen Jahren als Brand großartiger High Heels bekannt… aber nur fast unmerklich hat sich Iron Fist in der Zwischenzeit zum ernstzunehmenden Full-Modelabel entwickelt, was sie an diesem Abend zeigten. Erst dachte ich „och nö, nicht noch ein Label, dass bunt bedruckte T-Shirts als den neuesten Hype verkaufen will“…

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Das ist durch, seit man Ed Hardy auf den Grabbeltischen der Nation kaufen kann und an den Personen sieht, die eben dort ihre Kleidung kaufen. Aber Iron Fist ist mehr als der x-te T-Shirt-Höker. So fanden sich in der gezeigten Kollektion einige kleider, die ich mir ohne mit der Wimper zu zucken direkt in den Kleiderschrank hängen würde…

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…Aber bitte vor allem dann, wenn ich die dazugehörigen High Heels gleich mitbekomme, denn Kleid und schuhe waren durchaus aufeinander abgestimmt – und über die großartigen Schuhe von Iron Fist braucht man ja kaum noch ein Wort verlieren. Großartig. Schön untermalt mit der passenden Musik von Crutch…

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Aber da wir gerade beim Thema Mode sind, Moderateurin Bonnie Strange zog an dem Abend ihre kleine eigene Modeschau durch… Fünf Auftritte etwa zwischen den Acts, davor und danach und auf jeden Fall fünf Outfits dabei, von denen mindestens zwei durchaus als aufsehenerregend gelten können. Da hat sich einer der beiden Ochsenknecht Brüder wirklich eine süße Verlobte geangelt. dass muss man neidlos anerkennen, auch wenn mich die Bezeichnung IT-Girl immer ein wenig befremdet.

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Kein IT-Girl auf jeden Fall ist Mimi Müller-Westernhagen sondern tatsächlich eine ernstzunehmende Künstlerin. Auch sie kannte ich – wie Crutch vorher nicht, konnte mir aber durchaus vorstellen, dass der Name nicht ganz zufällig sei und befürchtete ein „von beruf singende Tochter“, das brauchte aber nur ein paar Töne um dieses zurechtgelegte Vorurteil schnell zu verflüchtigen. Tomme Stimme, tolle Musik und ein besseres Aussehen als der Papa.

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Achja: Aussehen! Es gab auch noch eine zweite Modenschau mit den Mädels und Jungs von Rockstar Models auf der Fashion Rock Night… Swatch. Ja, genau, diese Plastikuhren, die in Mode waren als ich so… ich schätze mal so 12 oder so war… lange her also. Auch wenn es um die Marke etwas ruhig geworden ist, produziert Swatch noch immer Uhren. Noch immer aus Kunststoff und noch immer bunter als die meisten anderen Uhrenhersteller.

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Das erinnert ein wenig an Meat Loaf, der immer das Gleiche macht, aber jedes Jahrzehnt mal wieder den Nerv der Zeit trifft und wieder zum Vorschein kommt. So ähnlich mag das mit Swatch sein. Einmal zwischendurch hat Swatch ausgesetzt, als G-Shocks Mode waren. die kennt niemand mehr, als Swatch als marke ist immer noch ein Riesen-Begriff… Und an diesem Abend mit Uni-Farbenen Kleidern und Taschenlampen hervorragend in Szene gesetzt.

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Insgesamt muss man sagen, dass die beiden Shows auf der Fashion Rock Night ziemlich gut waren, beide Bands meinen Geschmack trafen und ich Bonnie Strange auch durchaus noch in weiteren Outfits hätte anschauen können. Aber stattdessen hieß es erst einmal eine großartige Aftershow Party zu erleben.

Lena Hoschek Kollektion auf der Berlin Fashion Week

Lena Hoschek Runway @ Berlin

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In den letzten Tagen war im Rahmen der Berlin Fashionweek einiges los in berlin, so dass ich eigentlich erst heute – zumindest mit Ruhe und Muße – dazu komme, etwas zu den Dingen zu schreiben, die nach der ziemlich abgefahrenen Öffnungsparty der Bread and Butter in der letzten Woche so geschehen sind.

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Einer der Fixpunkte der Berlin Fashionweek ist seit einigen Jahren auch immer die neueste Lena Hoschek Kollektion, die den Weg auf den Laufsteg findet… Und für die lohnt sich das Vorbeischauen ganz sicher. So sehr, dass ich für diese Schow ein sechundfünfzigstel meines Jahresurlaubes geopfert habe, sprich einen halben Tag Urlaub genommen habe. Man will ja sehen, was sich – theoretisch – sehr gut in meinem und diversen anderen Kleiderschränken machen würde…

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Allerdings habe ich nicht ein Lena Hoschek Outfit in meinem Kleiderschrank, folglich musste ich mit etwas anderem an diesem Tag glänzen und holte zum ersten Mal seit bestimmt 2 Jahren mein Jungbluth Leo Outfit mal wieder aus dem Schrank, war damit aber beileibe nicht alleine. Schuhe mit Leo Muster, Jacken mit Leo Muster. Das passt immer.

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Aber Leopard war in der gezeigten Kollektion von Lena Hoschek nicht vorhanden, stattdessen zeigte sie in der diesmaligen Kollektion wieder eine gänzlich neue Seite. Nach Sexy outfits mit leichten Fetisch-Einflüssen und Bettie Page Frisuren im letzten Winter und sommerlich bunten Kleidern im letzten Sommer, dominierten dieses Mal dezentere, zum Großen Teil hochgeschlossene Kleider in gedeckten Farben ihren Laufsteg.

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Immer noch sehr feminin, immer noch gutaussehend. In der Silhouette durchaus Sexy boten sie französischen frühen Nachkriegs-Schick, der mit Baskenmützen untermauert und von französischer Musik untermalt wurde. Ziemlich sicher gab es genau ein Kleid, dass Kniefrei war – jenes war aber auch das, dass den meisten Personen, mit denen ich mich danach unterhielt irgendwie am besten im Gedächtnis blieb. Dieses hier:

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Schwarzer Jeans-Stoff, kurz und gutaussehend. Da war sogar Dana mit der Rocklänge zufrieden. Ansonsten ist noch ein Outfit im Army Look sehr im Gedächtnis geblieben. Eine Militärisch geschnittene Jacke mit Rock und statt der an diesem Tag standardmäßigen Baskenmütze eben ein Army Barett, Da passte dann auch der ernste Gesichtsausdruck des tragenden Models.

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Ja,ich weiss ja, dass das zum Standardprogramm eines Models jeder Modeschau gehört. so wenig Emotionen zu zeigen um möglichst keinerlei Blick von der Kleidung zu nehmen aber als mir ein Model auffiel, das kurzfristig tatsächlich Lächelte fragte ich mich, ob das nicht eigentlich viel besser wäre. Models, die echte Emotionen zeigen und im besten Fall durch ein – echtes – Lächeln zeigen, dass sie sich in der Kleidung gerade gut fühlen. Aber ich glaube, ich denke zu viel.

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Nach der Show wäre ich gerne noch etwas geblieben und zum Beispiel Zoe Scarlett meinen Respekt ausgesprochen oder noch einmal den Harald Glööckler gesucht und um ein Foto gebeten… dazu kam es allerdings nicht, da ich mich leider schnell aus dem Staube machen musste, da mich ein übles Schicksal getroffen hat. Beim Setzen zur Show merkte ich ein Rrrrrritsch, das besagte, dass sich gerade der Reissverschluss meines Rocks in Wohlgefallen aufgelöst hat. Seeehr unglücklich soetwas. Aber was soll man machen.

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Insgesamt muss ich aber zu dieser Kollektion sagen, dass sie – mich persönlich – nicht vollends überzeugte und die hohe Messlatte der Kollektion letzen Show – die ich indess auch sehr großartig fand – knapp gerissen hat. Alles toll, alles schön, aber wenig, was mich dann tatsächlich zum schwärmen gebracht hätte.

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Nur Revolution macht schön

Nur Revolution macht schön…

nur revolution macht schön

…Das ist das Motto der allseits bekannten Gloria Viagra… Und jene bastelt an ihrer Schönheit damit, dass sie jede einigermaßen wichtige Demonstration begleitet und jecde einigermaßen wichtige Aktion unterstützt.

Nun hat die große Dame vor kurzem ein Bild mit ihrem Konterfei und dem oben genannten Logo erstellt und jenes auf T-Shirts und Einkaufstaschen drucken lassen. kaufen kann man das Ganze dann hier: http://einelinie.spreadshirt.de

Als ich einen Blick drauf warf und mich die Zahl 35 € für ein T-Shirt sah, war mein Gedanke zuerst: „Oh Gloria ist verrückt geworden“ und „Ich kaufe doch kein T-Shirt für 35 € – nichteinmal, wenn Gloria Viagra drauf ist…

Und nun? …. kaufte ich doch, denn der folgende Satz lief an mir vorbei

Der ERLÖS wird gespendet an das BÜRO FÜR MEDIZINISCHE FLÜCHTLINGSHILFE !!!!!!!!
www.medibuero.de

Natürlich gehen T-Shirt und Druck davon ab, aber es bleiben sicher noch ein paar Euros für den guten Zweck übrig. Heute ist das T-Shirt bei mir angekommen. Gut schaut es aus, aber dieses Dunkelgrau auf Schwarz war keine wirklich gute Idee.

Rock & Roll X-Mas Nightmarket @ HBC.

Ich betreibe ja mit Pinup-Fashion.de nebenbei noch eine kleine Seite zum Thema Pin Up Rockabilly, Retro Kleidung und so war ich nicht vollkommen uninteressiert, als ich die Ankündigung zum Rock & Roll X-Mas Nightmarket im HBC las.

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Spannende Brands und Labels, die dort des Nachts ausstellen, dazu Musik von beispielsweise den Cry Babies und Burlesque von Julietta La Doll. Spannendes Konzept, dass nun zwar mit X-Mas wenig zu tun hat und so oder ähnlich auch am 2. februar oder 25. Juli oder oder möglich wäre, aber auf jeden Fall eine gute Idee, da mal vorbeizuschauen.

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Dabei war es garnicht so einfach, das HBC. zu finden. zumindest für mich nicht, hatte ich doch eigentlich keine Ahnung, wo genau ich zu suchen hatte und auch die Adresse, des HBC. oder deren Internetseite hat mir wenig weitergeholfen. Durchfragen war also die Devise – und das klappte so – naja – mäßig. Nichtsdestotrotz fand ich das HBC. und somit den Rock & Roll X-Mas Nightmarket.

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So richtig viele neue Brands konnte ich da allerdings nicht finden. Pony Maedchen kenne ich natürlich lange und auch die Shops, die dort ausstellten waren einigermaßen erkennbar an den Marken, die sie ausstellten. Das einzig spannende neue Label, dass ich dort kennenlernte war Kissin Bomb, ein rockiges Label einer finnischen Designerin zu absolut fairen Preisen.

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Aber auch, wenn ich nicht viel neue Brands kennen lernen konnte, so freute ich mich doch über das Nebenprogramm. Die Cry Babies beispielsweise, einer Berliner Band, die ich erstaunlicherweise gerade zu einem Besuch in meiner Heimatstadt also in Hamburg erstmalig gesehen habe, und die mir damals schon sehr gut gefallen hat.

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Oder Eben Julietta La Doll, die ich zwar schon X Mal gesehen habe, aber die immer wieder neu mit neuen Nummern und tollen Outfits zu begeistern weiss. Gestern allerdings war das für sie wirklich schwierig, da es mit der Musik zu ihrer Nummer irgendwie haperte.. Ein Aussetzer folgte dem vorherigen und begleitete den nächsten. Wie wenn der DJ alle paar Sekunden mal auf den CD-Player schlug… Zu schade. …Aber das Outfit… ein Traum.

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Ich hatte eigentlich non erwartet, meine Ex-kollegin zu treffen, aber die war wohl etwas früher da… zu schade.