Bump im Schwuz

oder warum man unbekannten Transen keinen vom Pferd erzählen sollte

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alice.jpgDa zur GMF Beachnight nix los war, zogen wir weiter ins Schwuz. Nachdem mich mein Ex-Kollege Rik schon den vorherigen Tag ins Schwuz mitnehmen wollte, lief ich also diesmal wirklich dort auf und wen traf ich, kurz nachdem uns Gaby Tupper am Eingang durchwinkte, durchwank, durchwunk durchgewunken hat? Na wen wohl, den alten Partygänger Rik. Aber damit nicht alles, eine ganze Menge Transen fand den Weg ins Schwuz. Alice-D schenkte gratis Vodka Lemon aus, KoRa van Tastisch verteilte Flyer mit teilweise falschen Daten zur nächsten Queens in Space Vorstellung. Könnte man ja mal besuchen… Nur eben besser nicht am 01.08. 😉 Auf jeden Fall ist mir aufgefallen, dass KoRa tatsächlich eine wirklich nicht unbedeutende Größe hat. 1,98 plus 18 cm Heels. Ich kam mir auf einmal ziemlich klein vor. (Aber immerhin passte ich durch den Türrahmen ohne mich bücken zu müssen)

 

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Neben diesen und einigen anderen Damen tobte unter anderem auch Trixi von Heute dort rum, die meine Begrüssung „Hallo Trixi“ mit den Worten: „Psst nicht so laut, man könnte denken, wir kennen uns“ erwiderte.

Ich hätte nun drei Möglichkeiten gehabt zu reagieren:

1) lächeln und nichts sagen.
2) Schatzi, Du wirst es kaum glauben aber wir kennen uns tatsächlich
3) Hast Recht, das könnte schlecht auf mich zurückfallen

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Ich beliess es beim Lächeln und nichts sagen.

Später fand sie dann noch aber doch noch heraus, dass sie mich tatsächlich kannte. …Erzählte sie mir doch auf einer Madonnamania vor einigen Monaten etwas vom Pferd über A-Z Transen, dass durchaus seine erstaunten Leser in meinem Blog gefunden hat. Also: In Zukunft etwas aufpassen, was man bisweilen selbst unbekannten Transen so erzählt, gerade bei Blogtransen könnte das eine größere Gemeinde finden, als man glauben mag 😉
Ansonten fand sich in Berlin wieder das tägliche übliche Drogenopfer auf der Toilette. Wenn ein Mädel eingeschlossen auf der Toilette sitzt und sich bei Ansprache nicht rührt, dann muss das nicht bedeuten, dass sie eingeschlafen ist. Traurig Traurig, aber ich halte es da mit Barbie Breakout, denn wie sagte sie noch so oder so ähnlich?

Nicht dass es mich interessieren würde, aber ich wollte es nur sagen, damit ich nachher sagen kann, es hätte mich interessiert.

Wir liessen Schwuz-Tunten und Drogenopfer sowie Gerüchte zurück und besuchten das Kit Kat, dass heute im Sage Club neueröffnete.

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Rauschgold Berlin

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Rauschgold
Auf der Madonnamania Party im Schwuz gab uns mein Kollege den Tipp, doch mal rüber ins Rauschgold zu gehen, dass direkt auf der anderen Strassenseite sei und das wirklich nett sei.

Dort würden auch immer einige Transen sein. So sagte er uns.

Gesagt getan. Wir lassen uns ja nicht lange bitten, verliessen unsere A-Promis, holten unsere Jacken und stöckelten „froggermäßig“ über die Strasse. Glücklich, nicht überfahren worden zu sein, erreichten wir die andere Strassenseite und unser Ziel das Rauschgold.

Das Rauschgold ist eine nette kleine Bar mit möglicher Bühne, die in der Regel aber mit Tisch und Stuhl zum Sitzen und Trinken zweckentfremdet wird. Ein kurzer Überblick in die Runde zeigte folgendes.

Aha eine Drag hinter der Theke, eine Schwester vom OPI und eine ganze Truppe Mädels hinten in trauter Runde. Hier fühlen wir uns wohl, dachten wir uns und fragten, ob wir der Truppe Gesellschaft leisten dürften.

Wir durften.

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party_monster.jpgNette Menschen haben wir dort kennengelernt. Leider weiss ich nur noch einen Namen. Alice D. Den Namen lohnt es sich aber zu merken, denn Alice D schaut nicht nur klasse aus, sondern ist darüberhinaus auch noch super sympathisch.

Ihr Angebot, des Wochenende darauf mit einer größeren Gruppe Transen mit Ghettoblaster durch Berlins Einkaufsmeile zu ziehen und Spaß zu haben, musten wir leider ablehnen, da Sheila auch mal zu Hause sein müsste und ich irgendwann auch mal in Hamburg sein müsste. Schade eigentlich. Aber zumindest hat sie mich dazu bewegt, mir mal den Film Party Monster mit Macaulay Culkin anzuschauen. Wer auf Trainspotting, Kids oder Studio 54 steht, sollte da mal rseven.jpgeinschnuppern.

Großartiges Kino!

Ebenfalls, leider ohne Namen, ist mir ein anderes Mädel in Erinnerung geblieben, die ein gut geschminktes Borg Implantat trug und auch ansonsten Seven of nine nicht unähnlich sah. Darüber hinaus war auch sie sehr sympathisch und ebenfalls nicht ursprünglich aus Berlin.

…Hmmm in Berlin bündeln sich die Transen. Was soll mir das nur sagen? Schon heute trifft man nirgendwo (ausser zu bestimmten Anlässen) mehr Transen oder Drags als in Berlins Nachtleben..
Wird es irgendwann so sein, dass halb Berlin aus Transen besteht?

Eigentlich eine großartige Idee – oder die Gefahr einer Ghettoisierung? Egal für ein Paar Mädels ist in Berlin noch Platz.
Hab ich doch schon seit Ewigkeiten in einem Meiner tausenden Profile im Internet folgenden Satz stehen: Partychick, das sich ärgert, in Hamburg zu wohnen wo es doch fast nie Begleitung findet. Mädel, wo seid ihr, oder muss ich nach Berlin ziehen? Da scheint mehr los zu sein….

…mal sehen, was die Zukunft bringt.

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Egal mit diversen Neubekanntschaften ging es irgendwann wieder rüber ins Shwuz zur Madonnamania Party um noch eine ganze Weile dort Party zu machen.Berlin: Immer wieder eine Reise wert

Alice und die Lange Reihe

So ein Blog ist eine tolle Sache. Es hilft einem Kontakte zu knüpfen und Personen dann auch tatsächlich mal zu treffen. Ich schätze es hat viel damit zu tun, daß sich jemand über die betreffende Person (sprich mich) schon vorher informieren kann und sich so bereits vorher relativ einfach ein Bild machen kann. So geschehen in der letzten Woche.

Montag wurde ich auf ein Hamburger Mädeln namens Alice aufmerksam gemacht,
verknüpfte diese Information mit der gleichnamigen Werbefigur Alice von Hansenet in einem kleinen Beitrag, wettete um einen Cocktail, daß die Namensgleichheit wohl nicht rein zufällig sei – und wartete was so passierte.

Es dauerte kaum einen Tag, da meldete sich Alice und ich hatte einen Cocktail verloren. Ein paar Mails später kamen wir übereins, uns dringend mal treffen zu müssen. Gesagt – getan. Und zwar bereits am Samstag.

Bislang war Alice noch nicht wirklich unterwegs, sie hatte also noch kein sonderliches Bedürfnis, gleich über die Reeperbahn zu spazieren, doch hatte ich eine Idee. An dem Wochenende war das alljährliche Straßenfest in der langen Reihe.

Die Lange Reihe ist der Queere Mittelpunkt der Stadt und nirgendwo fallen zwei Trannys weniger auf als an dem Tag dort. Also genau das Richtige um etwas zu trinken und einfach mal in die Öffentlichkeit zu gehen

Bunte Lange Reihe
Wie jedes Jahr auch dieses Jahr wieder der große Krach über Sankt Georg an zwei Tagen auf der Langen Reihe am letzten Wochenende im April (ohne Gewähr für Folgejahre 🙂 Mit Glück sonnig und warm, ansonsten routinemäßig das erste Stadtteil Straßenfest jeden Jahres in Hamburg mit dem üblichen Schnee, Hagel, Gewitter und ein wenig Regen. Wird’s dieses Jahr was Besonderes geben? Hmm, wahrscheinlich wie immer drei Bühnen, die versammelte Schwulenszene präsentiert sich, ein paar wenige Besucher trinken und essen (lt. Gastronomie immer viel zu wenige) und die Toiletten sehen aus wie Sau. Also ’same procedure as every year‘.

Die erste Bar war extrem überfüllt, also gingen wir ins Cafe Uhrlaub, wo wir uns einfach sehr nett unterhielten. Für das erste Mal richtig raus hat sich Alice aber hervorragend gemacht und ich bin mir sicher, es war nicht die letzte Unternehmung con uns beiden hübschen.

Btw. hübsch. Im Cafe saß in Sichtweite eine Frau mir irrsinnig tollen pechschwarzen Haaren und beim Gehen mußte ich ihr dieses unbedingt noch sagen. Ich glaube, ich sagte, „tolle Haare, dafür würde ich sterben“ meinte aber wohl eher, „Dafür würde ich töten“ …. aber das bringt ja auch nichts – außer eine Echthaarperücke 😉

Ich meinte es auf jeden Fall als Kompliment – und es wurde auch so aufgefaßt.

Achja, das Bild oben ist nicht vom Wochenende, da ich es geschafft habe, meine Speicherkarte in meinem neuen Laptop kaputt zu formatieren. Mal wieder ich und Technik… grummel…. Das letzte Mal, als mir eine Speicherkarte kaputt ging, hab ich mir gleich eine neue Difitalkamera mit neuer Speicherkarte gekauft. Zumindest das werde ich dieses Mal nicht tun.

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Alice – neues aus Hamburg

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Neues aus Hamburg

Sarah hat mich gerade auf ein Mädel bei Transgender.at aufmerksam gemacht. 76er Baujahr, 180 cm groß. Könnte ich sein …. – bin ich aber nicht. Die Dame heißt Alice und ich kenne sie bislang nicht. Sowas solls geben. Schaut aber so aus, als sollte man Alice mal kennenlernen. Schaut selber… Muddi, wir brauchen ne Paady für Neuhamburgerinnen 😉 Hoffentlich traut sich Alice mehr raus als Pia seiner ihrerzeit.

Ich wette um einen Cocktail, daß diese Alice

Alice
die Namensgeberin war. Wer wettet dagegen?

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Chicken Club Hamburg