Mistermiller – Kleine Menschen um uns rum

komische Dinge passieren im Internet. Da hatte ich doch heute folgende Mail im Briefkasten

Hallo ZOE
ich bin mistermiller und spiele gelegentlich mit Fotos hübscher trannies herum. Ich habe nun auch 4 deiner Bilder verwendet.
Wenn du das nicht magst, schick´ mir ne´kurze mail und ich lösche sie wieder.
Danke und schönen Tag noch
mistermiller

äääääh… „Was soll mir diese Werbesendung sagen“, fragte ich mich und schaute mal in das Profil.

Spannend, mistermiller spielt mit Trannies und kleinen Menschen oder transformiert irgendwelche Trannies in andere Bilder. Das ist doch mal ein witziger Bilderdiebstahl 🙂 Mehr davon.
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Abendausklang im Bangaluu und am Reichstag

Dem deutschen Volke zuliebe – ab ins Bangaluu

Da es nicht weit vom Irrenhouse gelegen ist, kamen wir ziemlich schnell zum Bangaluu.

Als wir ankamen kam uns ein Mädel entgegen, die ziemlich begeistert erst mich ansah, dann in die runde schaute und von uns dreien begeistert war, sagen wir doch alle klasse aus. Schönes Kompliment.

Der Türsteher des Bangaluu schien das etwas anders zu sehen, fragte er uns doch danach ob wir eine Einladung gehabt hätten. (Das erinnerte mich an das Hamburger Golden Cut, die nach einem Schlüssel oder einer Reservierung fragten). Es ist eben eine einfachere Ansage statt einem „Ihr kommt hier nicht rein“.

ich schrieb es bereits an anderer Stelle, dass ich es traurig finde, wenn ein Club an einem Tag zu einer bestimmten Party eine gewisse Toleranz vorgibt, diese aber an anderen Tagen vermissen lässt. Im Golden Cut ist das die Unisex Party und im Bangaluu die wöchentliche La Loca Party. Ich wäre jetzt genervt gegangen und hätte das Bangaluu von der Liste meiner bevorzugten Clubs gestrichen – Sheila nicht. Sie betrieb etwas namedropping und nach kurzer Zeit liess uns der Türsteher tatsächlich rein. Vielen Dank.

Rein – und zwar gratis – liessen uns dann auch die beiden Mädels an der Kasse. Sie wollten uns für eine Dreiviertelstunde keine 10 € mehr abknöpfen. merci auch dafür.

Damit bleibt es ganz klar in meiner Liste der Coolen Clubs ganz vorne.

Tatsächlich machte das Bangaluu aber bald dicht und wir mussten uns irgendetwas suchen, was wir denn nun täten.

FOTOS! Und zwar am Reichstag.

Ein wenig Kultur zum Morgen war angesagt. Genaugenommen war uns der kulturelle Auftrag egal. wichtig waren ein Paar Fotos an wichtiger Stelle. So früh am Morgen hatte der Reichstag natürlich noch nicht auf und auch der Strom der Besucher war noch nicht da. Niemand störte uns also – doch halt ein Pächen sah uns und nahm schnell Reissaus. Sahen wir vielleicht so früh morgens nicht mehr wirklich gut aus? Hmmmmnööö ich glaube, die waren einfach nur Scheu.

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Nun wurde mir langsam kalt und ich musste ins Bett – übrigens noch viel Früher als mein Kollege Rik, der allerdings viel früher raus musste – was er morgens auch laut zeternd kundtat 😉

Witzig, dass rik am Abend von einem Bekannten, der ihn besuchte gefragt wurde, ob er makeup benutzen würde… Ooops da hab ich wohl etwas vergessen 😉

Melli und Mataina im Irrenhouse

Zwischen Kumpelnest und Irrenhouse legten wir noch zwei Zwischenstops ein, die zum einen Sheila (und auch mir) endlich einen Caiplirinha sowie mir (und auch Sheila) endlich einen Hamburger TS einbrachten. Frisch gestärkt warteten der Geburtstagsclub und Ninas Irrenhouse auf uns.

Apropos warten; wir kamen an und staunten nicht schlecht, als statt der typischen 50 Meter langen Schlange diesmal keinerlei Schlange vor dem Irrenhouse zu sehen war… Diesmal brauchten wir also nicht vorbeistöckeln Uirgendwie schade) aber eben auch nicht warten. (irgendwie nicht schade).

Irgendwie war es diesmal anders als die letzte Male. Es war weniger voll und es war weniger heiss. Da beides die letzten Male aber schon fast unaushaltbar war, gereichte dieses dem Irrenhouse nicht unbedingt als Nachteil, denn man konnte sich ausnahmsweise wirklich bewegen…

Und nochetwas war anders… Weil draussen vor der Tür niemand mehr wartete, brauchten die Diven dieses Mal ihrer Lieblingsbeschäftigung nicht nachgehen – dem Verspäten. Soll heissen, dass die Trannyshow dieses Punkt 2 Uhr begann…

Glücklicherweise gaben wir auch Punkt zwei unsere Jacken an und hörten schon die ersten Töne des Muppet Show Intros, dem traditionellen Beginn der Transenshow.

[youtube]KFw876miRM0[/youtube]

Schmeisst Euch in Frack und Fummel
Vorhang auf Hallo
Freut Euch auf Spaß und Rummel

Immer wieder gerne gehört, immer wieder gerne gesehen und beste Comedy.

Mindestens genausogut war aber diesmal Mateina. Als Nina sie mit den Worten ankündigte „gestern hatte ja Adolf Hitler Geburtstag und es gibt eine Person, die noch immer Feiert. Mateina Ah Wie Süß“ … war schon schlimmes zu befürchten. Die Bühne wurde von Mateina mit schwarzen wirren Haaren, einem Hitlerbärtchen, einer FPÖ Armbinde sowie einer alten Perücke als Blondie geentert und sie performte großartig zu Walter Moers‘ Adolf – ich hock in meinem Bonker. Seeehr geil. Gibt es eigentlich eine bessere Möglichkeit, Rechten den ausgestreckten Mittelfinger zu zeigen als dieses Lied?
Warum zum Teufel hat das niemand fotografiert. Das Video von dieser Nummer könnt Ihr übrigens bei Sheila finden. Ich hab versprochen nur die Urversion zu nehmen

[youtube]PfiI4nAdnXU[/youtube]

…dafür darf ich dann aber die nächste Nummer verwenden. Melli Magic in bester Marilyn Monroe-Manier performter sie „My Heart belongs to daddy„. War Mateinas Auftritt schon sehr genial schlug Melli dem Fass den Boden aus. Die weiße Stola wirbelte durch die Gegend und das Publikum raste. …Wer ist eigentlich Marilyn Monroe? Und hat es wohl einen Grund warum beide „MM“ als Initialen haben?
[youtube]0k8DSmrua7c[/youtube]

Großartig! Der Applaus war dementsprechend groß und alles was nun noch folgen sollte war unwichtig. Wie sagte Nina noch.

Es folgte noch ein nettes aber nicht herausragendes Stück von Melli und Mataina zusammen und (sorry aber wahr) ein wirklich nicht wichtiges Stück von Nina Queer herself. Ihre neue Scheibe. ….Meiner Meinung nach sollte Nina sich lieber auf ihre anderen Stärken besinnen und das Musikbusiness anderen Superstars lassen, die sich dort ebenso (vermutlich) erfolglos versuchen können. wenig wichtig das Stück.

Mataina, Zoe, Sheila
Mataina, Zoe, Sheila

Klönschnack mit Mateina, Melli, Pricilla, Tatjana. Sehr nett.

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Zoe & Sheila…und im gegensatz zu den letzten Malen haben wir es dieses Mal tatsächlich in die Bildergallerie bei berlin4Fun geschafft. Steter Tropfen höhlt den Stein wohl auch hier. 🙂

 

Zoe, Tatjana

Und ich durfte mal wieder eine Partyeinladung ausschlagen, da ich leider verhindert bin. Mittwochs eine Party in Berlin zu besuchen ist echt etwas zu viel, wenn man in Hamburg wohnt. Da kann die Party noch so gut sein. Ich glaube das würde meinem Arbeitgeber nicht wirklich zusagen.

Vielleicht sollten die, die berliner Partys einfach nach Hamburg holen… aber da wird ja gerade dran gearbeitet

On the Road again

fotosession1.jpgLangsam wird es zur Gewohnheit.

Wenn in Berlin eine Irrenhouse Party steigt, dann bin ich in Berlin. Bereits den dritten Monat hintereinander bedeutet das für mich Mitfahrer und einen Schlafplatz zu suchen, sowie mein Zoe-Mobil die 280 Kilometer nach Berlin zu scheuchen. Langsam müste es diese Strecke eigentlich auch im Schlaf fahren können. Bessergesagt sollte ich schlafen können, während es fährt. Ob das meine Mitfahrer allerdings gutheissen würden wage ich zu bezweifeln.

Tatsächlich fanden sich am Samstag die vier angemeldeten Mitfahrer am Hauptbahnhof und bis knapp 30 kilometer vor Berlin lief auch alles glatt und sehr flüssig. Dann wurden wir von einem Stau vollständig aufgehalten, so dass wir knapp 20 Minuten in bester Sonne auf der Autobahn stehen mussten.

Zynischerweise standen wir keine 30 Meter neben einem großen Schild, dass für die Nahverkehrsmittel von Berlin warb. Drauf stand:

Ohne Stau schnell in die City

Super, soetwas zu lesen, wenn man gerade neben seinem Auto mitten auf der Autobahn steht. Es ging natürlich genau zu dem Zeitpunkt weiter, als sich einer meiner Mitfahrer gerade erleichterte. Gerade noch rechtzeitig als wir losfuhren erreichte er uns und stieg zu. – nur um anzusehen, wie wir knapp 100 Meter weiter wieder stehen mussten. Die paar Meter hätte er uns auch in Ruhe einholen können.

Der Rest des Weges wurde dann ziemlich schnell gemeistert und ich entliess meine Mitfahrer in Freiheit.

Egal. Berlin! Wie üblich bedeutet dieses auch einen witzigen Abend mit Sheila in diversen Bars und Discos unserer Hauptstadt.

Einen kurzen Zwischenstop in meinem bevorzugten Internet-Cafe (weil ich mal wieder die Adresse meiner Wohnung vergessen hatte) später war ich an der Wohnung angekommen.

Wow. Große Dachterasse, großes Bad, Dielenboden, einem tollen roten Sofe, möbliert mit einem riesigen Kleiderschrank. Genau das richtige für eine spätere ausgedehnte Fotosession mit Sheila, die bereits auf dem Weg war.

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Zuerst musste die Gute allerdings aus meinem diesmal extrem kleingehaltenen Fundus von nur 4 Kleidern und achthundertundsechs Schuhen mein Abenddress auswählen, denn das ist echt nicht meine Stärke 🙂

Dressen, laut Motor FM hören, über diese vermaledeiten künstlichen Wimpern meckern und viele Fotos machen. Genau das richtige Vorabendprogramm zum Rumtransen… Yeah Berlin wir kommen.

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