Freikarten für die Halloween Masquerade 2008 gewinnen

3×2 Freikarten für die
Halloween Masquerade – Nacht der Creaturen

Es ist Oktober und wie alle wissen ist der Oktober der Monat der Hexen, der Vampire und der leuchtenden Kürbisfratzen. Einfacher gesagt: Im Oktober ist Halloween.

In Berlin gibt es da seit einigen Jahren die Halloween Masquerade, die wohl als DIE Halloweenparty aller Halloweepartys in berlin gilt. Bob Young wird auch in diesem Jahr wieder sich und das Adagio gruselig verwandeln und viele illustre Gäste werden es ihm gleichtun.

Hinter den Reglern finden sich auf zwei Floors die großartigen :Superzandy:, Polla Disaster und Calvin Bosco.

Anstelle einer Geisterbahn ist dieses mal gleich ein ganzes Geisterhaus angekündigt und natürlich ein best-costume-contest. Wer sich selber nicht schminken kann – oder nur zu gut – der findet ein Halloween Makeup Studio sowie Masken und Kostüme von Maskworld. Achja. Kostüme sind natürlich erwünscht. Also holt Euer bestes Halloween Kostüm heraus, bastelt oder kauft Euch noch eines, spitzt die Eckzähne und zapft Euch schon einmal ein paar Liter Blut zum verspritzen ab.

Und nun das beste: ich kann 3×2 Freikarten für die Halloween Masquerade – Nacht der Creaturen verlosen.

Alles was ihr machen müsst, ist unter diesem Beitrag einen kleinen Kommentar mit Eurer Emailadresse und dem Inhalt „Ja, ich will zur Halloween Masqerade“ zu hinterlassen.

Mit Etwas Glück seid for free auf berlins bester Halloween Party. (am Montag, den 27. schmeisse ich den zufallsgenerator an)

Mel und Nina in der Berliner Nacht-Taxe

Oder: Man sucht sich ja Hobbies, wenn man keine Freunde hat.

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Neulich nach dem Tanz der Vampire Musical sind Mel und Nina ja bei Michael Kessler in der Berliner Nacht-Taxe gelandet und glücklicherweise bietet der RBB einen Link zu der Sendung an, der einem die Sendung noch einmal zeigt.

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Glücklicherweise kommen die beiden als erste in der Sendung dran, daher braucht ihr nicht sonderlich lang zu warten. Die gute Mel O Drama hat sich dabei übrigens als sehr schlagfertig bewiesen und hätte laut Nina auch die halbe Stunde alleine füllen können 😉 Erfahrt, warum sie sich schminkt, warum ihre Mutter stolz auf sie ist oder was man Nina in den Kopf gerammt hat.

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Am Ende kommen dann noch ein Paar Impressionen der Halloween Party im Adagio mit Olga, Janka, Kaspar und ganz klein auch Sheila im Hintergrund.

Den Link findet ihr hier: http://www.rbb-online.de/meta/berlinernachttaxe/2007-11-18.asx

Gott sehe ich scheisse aus.

Man stelle sich mal vor:

es gebe eine Möglichkeit, ins Fernsehen zu kommen und endlich reich und berühmt zu werden. Doch lehne ich dieses Angebot ab…

Diese Vorstellung ist eigentlich absolut absurd und doch ist sie letzten Samstag wahr geworden. Der Grund war Unzufriedenheit mit mir und der Welt.

Jeder hat mal einen Tag, an dem man mit seinem Outfit oder seinem Look nicht zufrieden ist. Bei mir war der letzte Samstag solch ein Tag. Da Halloween war und wir zu Tanz der Vampire und später ins Adagio wollten, hiess es, sich möglichst grauenvoll zu schminken und… Irgendwie habe ich das geschafft, denn zumindest ich gruselte mich vor meinem Aussehen, als ich in den Spiegel schaute. Schwarze Haare, bleiches Gesicht, keinerlei weiblichen Gesichtszüge mehr sondern einfach eine graue Masse Gesicht in Kleid und Pumps.

Es ist lange nicht mehr vorgekommen, aber ich habe mich zum ersten Mal seit bestimmt zwei Jahren gedresst in der Öffentlichkeit unwohl gefühlt. Dabei habe ich mich allerdings nicht nur etwas unwohl gefühlt, sondern total.

Ich schaute in den Spiegel und sah keinen Vampir sondern einen schlechten Crossdresser… Dass an diesem Abend Trash angesagt war, konnte ich mir zwar selber erzählen, leider konnte ich mich aber leider nicht überzeugen… Ich fühlte mich so unbeschreiblich unweiblich, dass ich beispielsweise im Theater des Westens die Herrentoilette besuchte, weil ich selber dachte, dass ich auf der anderen Seite nichts zu suchen hätte.

Insgesamt schämte ich mich für mich selber und dieses drückte extrem auf meine Stimmung. So stark, dass ich nach dem Besuch im Schwarzen Cafe kurzfristig beschloss diesem Abend ein rasches Ende zu bescheren und mich ohne ein Besuch im Adagio nach hause zu begeben.

Als wir gerade vorm schwarzen Cafe standen wunderten wir uns nicht wenig, als uns mehrfach ein Taxi angeboten wurde… Als wir etwas näher schauten, erkannten wir in dem Taxifahrer Michael Kessler, der nach Opfern für seine Berliner Nacht-Taxe suchte und wohl fand, dass wir hervorragend dort hereinpassen würden.

Generell eine klasse Idee, aber wenn man sich selber gerade scheisse findet, muss man dieses nicht auch noch der Welt gerade zeigen. Das nächste Mal fahre ich gerne mit. Samstag fuhr ich aber lieber nach Hause.

Ich war ehrlich glücklich als ich wieder zu Hause war und abgeschminkt in meinem Bett lag….

Tanz der Vampire Musical

Am letzten Samstag wollten wir ja zu Tanz der Vampire Musical gehen und, da eh gerade Halloween angesagt war und wir abends noch zur Halloween Party von Bob Young wollten, war angesagt, auch die Vampire im Theater des Westens bereits im Halloween Outfit zu besuchen.

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Die Karten hatte Sheila schon eine ganze Weile im Voraus gekauft und bei sich sicher verwahrt. (was generell auch besser ist, wenn man mein Blog liest). Da wir uns normalerweise nicht mit drittklassigen outfits begnügen ging die Vorlaufzeit mit allerhand Kostüm und Zollproblemen viel zu schnell vorüber. Damit kämpfte allerdings nicht nur ich, sondern alle anderen offensichtlich auch.

Nachdem ich aber mein Kostüm endlich vom Zoll losgeeist hatt, musste ich feststellen, dass es mir eigentlich gar nicht gefiel und ich sozusagen ohne passendes Kostüm da stand. Glücklicherweise fiel mir aber noch ein Kleid an, dass ich beim letzten Schlampenfest in Nürnberg gekauft und eh noch nie getragen hatte.

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Ich hatte also irgendwann alles zusammen und konnte mich anfangen zu schminken, da Nina und Mel mich später abholen wollten. Immerhin hatte Sheila darauf gedrungen doch früh genug da zu sein, da sie nach 19:30 niemanden mehr reinlassen würden….

Einige Minuten nach Neunzehn Uhr klingelte mein Telefon und Nina eröffnete mir, dass ich selber fahren müsste und sie mich nicht mehr abholen könnten, da wir es sonst nicht bis 19:30 schaffen würden.

Okay okay, also ins Auto gesprungen und zum Theater des Westens gedüst (zumindest immer dann, wenn mal keine Schnecke vor mir fuhr). Als ich etwa fünf bis sieben vor Beginn der Vorstellung ankam, musste ich aber erkennen, dass leider nur Mel und Nina, nicht jedoch Sheila und Janka (und somit auch nicht unsere Karten) da waren. Hmmmmm

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Das änderte sich leider auch nach diversen Telefonaten und Verlängerungen der Türaufhaltzeit nicht und wir standen ziemlich dämlich und ebenso sauer vor verschlossener Türe.

Ich wusste da noch nicht, dass nach 25 Minuten auch Nachzügler noch einmal hineingelassen werden und rechnete damit, den ja immerhin nicht wirklichen Eintrittspreis für dieses Musical in den Wind geschossen zu haben. Einige Minuten nachdem die Türen dann tatsächlich vor uns verschlossen wurden kamen unsere beiden Nachzügler, mit ihnen die fünf Karten und wir wurden hereingelassen um die ersten 25 Minuten am Bildschirm zu verfolgen, noch einen Rotwein zu trinken und einige Fotos zu schiessen.

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Als man uns dann später zu unseren Plätzen führte fragte uns die Angestellte des Theaters tatsächlich ob wir zum Theater gehören würden. Sie gewann mit ihrer Einschätzung dass wir es nicht täten eine Wette. Folglich muss auch jemand eine Wette verloren haben 🙂

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Zum Musical gibt es eigentlich wenig zu sagen, ausser dass es natürlich großartig war und es mit viel Vergnügen bereitet hat. Aber fast spannender als das Musical selber war die Pause, in der wir fast so oft fotografiert wurden, wie inm gleichen Zeitraum auf einem CSD. 🙂

Zumindest wurden wir sicher so oft fotografiert, wie die Darsteller, die nach Vorstellungsschluss die Eingänge besetzten um für eine Aids Hilfe Organisation zu sammeln und denen wir auch noch ein Paar Fotos abschnacken konnten

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