Matsumi Hamburg

Matsumi. Japanisch essen in Hamburg.

Ein Gourmet und Feinschmecker wird aus mir in diesem Leben wohl nicht mehr werden. Ich kann beim Verzehr einer Pizza in der Pizzeria quer gegenüber genauso viel Genuss verspüren, wie bei einem fünf Sterne Menü in einem guten und teuren Restaurant. Schlimmer noch, ich könnte nichteinmal zwischen gut und teuer unterscheiden, wie ich auch zwischen japanisch und chinesisch nicht so recht unterscheiden kann.

So verirrte ich mich wohlwissentlich vorletzte Woche in die Feinschmeckerabteilung der Galeria Kaufhof, wo es so ziemlcih alle Leckereien gab, die man sich so vorstellen kann. Ein Feinschmecker hätte vermutlich hunderte Euro ausgegeben, ich kaufte ein Baguette, Butter und Salami…

Und soeine Person wird in Hamburg von der ausgewiesenen Feinschmeckerin Sheila gefragt, wo man denn etwas essen könne.

Ich: Ähmmm ÖÖÖh. Vapiano ?? Oder moment da gibt es einen Chinesen, garnicht weit von hier, der soll der beste der Stadt sein.
Sheila: Chinese? Nein das geht garnicht.
Ich: Nicht??? Dabei soll das der einzige Koch in Hamburg sein, der selbst den giftigen Kugelfisch zubereiten darf….
Sheila: Kugelfisch? Dann ist das kein Chinese, dann ist das ein Japaner.
Ich: Chinese, Japaner, Thailänder. Für mich alles das gleiche…… Alles Asiaten.

Wir warfen einen Blick in Qype, und fanden heraus, dass es sich dabei um das Matsumi handelte, dass ich bereits einmal besucht und wie folgt beschrieben habe:

Das Matsumi soll das wohl beste japanische Restaurant in Hamburg sein, der Koch darf auch den bei unsachgemäßer Behandlung giftigen Kugelfisch zu Sushi verarbeiten und das Restaurant schmückt sich mit einigen Emblemen, die die Güte bezeugen.

Das alles mag zwar sein, aber meinen Geschmack hat dieser Japaner leider doch nicht getroffen. Vermutlich liegt das aber einfach nur an meinem Europäischen Gaumen.
Ich war nicht begeistert.

Andere Einträge lobten das Matsumi allerdings ind Grund und Boden bzw in den Himmel und so fuhren wir dort hin. So weit ich die Reaktionen von Sheila und ihrer Liebsten einschätzen konnte, ist dieser Japaner offensichtlich wirklich einer der besten, wenn nicht DER beste Japaner die man in Hamburg so besuchen kann. ich selber liess Sheila etwas für mich bestellen und es hat mir tatsächlich geschmeckt. Glücklicherweise hatte ich eine Suppe, und einen Löffel. Denn im Matsumi gibt es kein europäisches Besteck – und nur mit Stäbchen wäre ich wohl nicht satt geworden.

Also: auch wenn ich es nicht richtig würdigen kann, vertraue ich mal Sheila und den Qype-Nutzern und sage Das Matsumi ist DER Tip für japanisches Essen in Hamburg.

Und wer nach diesem Beitrag nun als Banause betitelt, dem erzähle ich beizeiten mal die Adresse des besten Döner-Ladens in Berlin Kreuzberg. Wer allerdings wissen will, wo das Matsumi Hamburg ist, der Schaue hier auf die Google Map.

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Matsumi Hamburg
Colonnaden 96
, 1. Etage
20354
Hamburg

Ne Transe zum Geburtstag

Das Wochenende zog mich nach Hamburg, weil zwei Geburtstage anstanden.

Weil ausserdem noch eine Pink Inc a diesem Wochenende anstand – und weil man ja nie weiss – wurde natürlich auch einmal vollständig Zoe eingepackt. Mein Gedanke war aber eigentlich: „Wenn Geburtstag schlecht, dann verlassen und ab zu :Valery Pearl: und der Pink Ink.

Der kleinere, weil weniger runde, Geburtstag war am Freitag enthielt aber eigentlich vollständig Personen, die auch am Samstag kommen sollten. Ich packte also olli, meinen Haus- und Hof-Fotografen und Mieter unter mir ins Auto und fuhr los. Als Trainer des Geburtstagskindes von Samstag ist olli immer informiert und seine erste Frage war, ob ich morgen als Transe kommen würde, Annika würde das freuen….

Ääähm öööh äääh, achja, das war ja etwas. Schon im Sommer wurde ich mehr oder weniger als Zoe auf diesen Geburtstag eingeladen, sie würde es gerne mal live sehen… Ich hatte das mehr oder weniger vergessen oder verdrängt. Sie wohl nicht…. Andere offensichtlich auch nicht, denn am gleichen Abend wurde ich noch von zwei anderen Mädels darauf angesprochen, ob ich als Zoe kommen würde, weil Annika das wohl freuen würde. Das nennt man dann wohl subtile Holzhammer-Methode.

Okay, okay, schenke ich mich also zum Geburtstag und laufe tatsächlich als Zoe dort auf.Zum ersten Mal seit Silvester hatte ich mal wieder zumindest etwas Druck im Magen… Kannte ich da doch viele Personen sehr lange von denen mich viele eben nur als Mann kennen.

Massenweise alte Bekannte, Freunde und sonstige Personen, die ich irgendwie aus der Vergangenheit kannte. So beispielsweise das Mädel, dass mich vor drei Jahren als erste in freier Wildbahn erkannte. …gott ist das erst drei Jahre Her? Mir kommt das vor wie ein halbes Leben. Wie viele Menschenjahre hat eigentlich solch ein Transenjahr? 5, 7, 10?

Egal auf jeden Fall war es ein netter Abend von dem ich nicht ein Bild habe 🙁 Ich brauch nen Fotografen…

Zur Pink Inc bin ich dann übrigens doch nicht mehr gegangen, das Valery kränkelnd zu Hause lag…

Olli(e) fotografiert! – bei Holiday of Ice

Olli(e), Daniel und Olivia

Auf dem CSD in Hamburg hat mich ja Olli(e) als meine Fotoschlampe begleitet und eine ganze Menge netter Bilder von mir geschossen. Dabei hat er offensichtlich Paparazzi-Pillen geschluckt, denn wo unserereins Fotogeil als Objekt der Kamera ist, ist er fotogeil auf die Personen die wiederum Fotogeil als Objekt der Kamera sind … verständlich? Nein??? Nun er fotografiert auch Transen, wenn sie ihm vor die Kamera kommen. In diesem Fall Olivia Jones bei Holiday on Ice

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Er – Sie – Es ist besser als nichts

Über Vitamin B habe ich meine erste Presseakkreditierung bekommen, die Holiday on ice Weltpremiere des neuen Programms in der Hamburger Color-Line-Arena sollte es sein. Auf meine euphorische Info an Zoe würde von ihrer Seite mit kühler Gelassenheit reagiert. Die Transe war gelangweilt. Na Danke!

Erst mit der Info, dass eine bekannte Transe auf der Gästeliste steht führte zur Reaktion, dass ich den Auftrag bekam sie „¾abzuschießen““. Gesagt getan:

Photoschlampe Ollie das erste Mal am roten Teppich, lauter Pros um mich rum, Schweißausbruch wechselte mit der Vernichtung diverser Zigaretten.

Roter Teppich begann um 17 Uhr, ab da war Einlass. Bis 18 Uhr passierte gar nichts, mal abgesehen vom Versagen meines Deos und dem Abrauchen diverser Glimmstengel.
Dann, 18:01, laut meiner Kamera geschahen viele Dinge auf einmal:

Die Foto-Pros beugten sich gleichzeitig nach unten, hoben aufreizend gelassen ihre Kameras auf und begannen dann gemeinsam zu überlegen, ob jetzt „¾er““, „¾sie““ oder „¾es““ da die Treppe hochkommt und einigten sich dann, nachdem was ich hören könnte auf „¾es““.

Der einzige Fotograf, der sich identifizieren ließ, war von der GALA, der war allerdings am besten. Der murmelte so vor sich hin, dass „¾es““ besser wär als nichts und weiter überlegte er dann laut wie oft sie „¾es““ „¾schon hätten““. Oliva Jones war da und damit auch klar wer denn „¾es““ nun war.

Um dem ganzen dann noch die Krone aufzusetzen kam „¾es““ gemeinsam mit Daniel Küblböck, selbst für mich die Andeutung eines Desasters. Als erste zu kommen, eine Stunde „¾zu früh““ und dann noch mit Daniel. OK, wers braucht.

Es sei angemerkt das alle anderen (B)-Promis so ab 18:40 kamen, alle auf einem Haufen. „¾Es““ muss sich in der Halle lange allein gefühlt haben, ne, sie hatte ja Daniel zu spielen.

Fotoschlampe Ollie für Zoes Blog aus Hamburg

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Schon interessant mal zu hören, was die geneigte Fotografenschar so zu sagen hat. Er – sie – es und besser als nichts. Ich schätze mal, dass sie ebenso über uns sprechen würden. Vielleicht von den paar Fotografen, die wir persönlich kennen abgesehen.

Allerdings sind die Fotografen dann doch immer glücklich, dass es uns gibt. Haben sie doch so immer ein paar wirklich nette Bilder im Köcher, falls denn eben doch kein wirklicher A-Promi kommt. Dann sind wir ja doch immer gerne genommenes Fotoobjekt.

Wer nix wird wird Wirt.

oder: Olivie Jones macht ne Bar auf.

in CC by Markus Merz

Wie konnte ich gerade lesen? Olivia Jones macht ne Bar auf? Nun, wer nichts wird wird Wirt heisst es ja. Obwohl nichts werden kann man Olivia wohl kaum nachsagen, war sie doch schon Dragqueen of the Worls, Big Brother Bewohnerin, Frauentausch-Mami, Udo Lindenberg-Mitsängerin, Hamburg-Stadtführerin, Bürgermeisterinkandidatin, mit ihrem hut auf dem csd dieses Jahr Tatjana Taft Lookalike, Partyveranstalterin, Moderateuse, Rote Teppich Sammlerin, Hamburgs berühmteste Transe und was weiss ich noch alles. Nur Wirtin war sie meines Wissens noch nicht. – Das wird sich jetzt ändern.

hmmm… die bakannteste Transe einer Stadt macht eine Bar auf? An wen erinnert mich das noch gleich? Hmmm ich komme bestimmt noch drauf 😉 Na egal, auf jeden Fall hat Olivia Nina Queers Schmutzigem Hobby einen großen Vorteil voraus. Den Standort.

Olivia Jones hat sich nämlich das alte Rasputin geschnappt. Das liegt in Hamburgs bekanntester Straße, die wiederum von hamburgs zweitbekanntester Strasse der Reeperbahn abgeht. Das Rasputin liegt ausserdem genau gegenüber der Großen Freiheit 36, DEM Hamburger Party und Musikepizentrum und Startplatz der Karriere der Beatles. Gespielt haben sie hier alle. Kylie Minogue, Prince, ZZ-Top, Robbie Williams, Duran Duran, The Pogues, Bad Religion, Green Day, David Bowie und und und und eben die Beatles am Beginn der Karriere. Eine große Vergangenheit.

Aber auch die Bar, die Olivia sich dort geangelt hat, hat eien Vergangenheit. Es war schon immer eine Bar, aber doch eher eine Bar in der ich die geneigte Transe nicht allzulange aufhalten hätte sollen, wollte man nicht mit Blicken getötet werden. Das Rasputin beherbergte immer eine ganze Menge Damen, die aber eben keine wirklichen Frauen waren. Kurzum, es war DER Transenpuff in Hamburg und nicht von ungefähr in Spuckweite vom Hamburger Transenstrich in der Schmuckstrasse. Keine gute Adresse.

Na, man darf gespannt sein, was Olivia da draus machen wird. Sie verspricht, es werde die schrillste Bar der ganzen Stadt…. Nundenn, auf jeden Fall hat sie an der Ecke massenweise touristische Laufkundschaft und vermutlich eine dementsprechende Miete zu zahlen. Sie wird also ordentlich rackern müssen. Mal sehen ob sie das denn hinbekommt, denn als ….Dragqueen of the Worls, Big Brother Bewohnerin uswusf hat man ja eigentlich wenig Zeit, sich auch noch um eine Bar zu kümmern…