Ole von Beust ist Schirmherr des CSD

Na schau einmal. Ole von Beust hat dieses Jahr tatsächlich die Schirmherrschaft des CSD Hamburg übernommen.

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Viele Jahre hat es gedauert und immerwar Ole von Beust am CSD Tag verschwunden und alle – vorwiegend allerdings die politische Konkurrenz – fragte sich immer: „und wo ist Ole?“. Nun finde ich ja generell, dass es eine Privatsache ist, ob man den CSD besucht oder nicht und dass mann auch als Homosexueller Bürgermeister nicht verpflichtet ist dort aufzutauchen, aber schön finde ich es trotzdem, dass er sich im neunten Jahr als Bürgermeister in Hamburg nun endlich überreden lassen hat, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Noch besser finde ich, dass dieses offensichtlich nicht irgendwelchen wahlkampftechnischen Kalkülen entsprungen ist, denn er ist ja noch bis 2012 als Bürgermeister bestätigt…

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Nachdem also im vergangenen Jahr erstmalig die Regenbogenflagge am Rathaus gehisst wurde, wird Ole von Beust diesesJahr also hochoffiziell Schirmherr un dals dieser auch hochoffiziell am CSD Hamburg teilnehmen.

Find ich gut.

Pinup Photos @ Rickmer Rickmers

Pinup Photos auf der Rickmer Rickmers

… ab und an muss ich ja immer mal wieder meine Herkunft betonen und das ist eben nicht Berlin, sondern das Tor zur Welt, Hamburg. Drum musste ich mal wieder ein paar Photos machen und eigentlich wollte ich mal Pinup Photos machen. Dummerweise waren meine 48 Hot Rods gerade in der Reparatur 😉 …Dementsprechend musste ich mir etwas anderes einfallen lassen…

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Nein, genaugenommen kam ich mit der Idee nach Hamburg, Pinup Photos im Hafen zu machen – und genaugenommen wollte ich Mateuzö Bilder auf der Rickmer Rickmers machen, einer Viermastbarg (für nicht Hamburger: Ein Groß-Segelschiff mit vier Masten) machen. Die Rickmer Rickmers liegt als hamburgs schwimmendes Wahrzeichen fest an den Landungsbrücken und kann als Museumsschiff für läpprige drei Euros besucht werden. Das wollte ich tun – und ich wollte Photos davon haben….

Vorher musste ich aber noch ein wenig einkaufen. Ich brauchte ein Matrosenoutfit, dass ich bei Jungbluth kaufen wolle, wo man mich offensichtlich mittlerweile kennt ;-)…. Ausserdem brauchte ich Ballerinas, da auf der Rickmer Rickmers High Heels leider verboten sind. Folglich hiess es mit Ballerinas auf dem Schiff zu laufen und kurz in High Heels zu stehen oder zu sitzen.

Bevor es dazu kam, musste ich aber ersteinmal Olli(e) überreden, mitzukommen und mich zu knipsen. Und wir mussten gemeinschaftlich den Security-Mann auf der Rickmer Rickmers überreden, die Bilder machen zu dürfen und auch im Internet veröffentlichen zu dürfen. Glücklicherweise konnten wir ihn überzeugen, dass dieses ein unkommerzielles privates Blog ist und er war so nett, dieses mit seinem Chef kurz abzuklären. Resultat: wir durften die Bilder machen und hier (und bei Olli(e) sogar veröffentlichen… Danke

Ein Großsegler, ein Matrosinnen Outfit von Jungbluth, ein Fotograf und allerbestes Wetter mit warmen Temperaturen und viel Sonne, was will man mehr? …Nun vielleicht nicht ganz so viel Sonne, denn ich schaute leider oft ziemlich verkniffen in die Sonne oder irgendwelche Schatten waren im Gesicht. Nun weiss ich, warum Outdoor Shootings meistens noch einen Reflektor benötigen, dieses Wissen brachte uns aber nciht weiter, denn wir hatten keinen – oder keinen, der ihn hätte halten können.

Es lag aber sicher nicht daran, dass dort keine Menschen gewesen wären, denn gegen Ostern bei bestem Wetter am Hamburger Hafen waren die Völkerwanderungen Kleinigkeiten. Die schauten aber nur und taten nix. Macht aber nix, denn so störten sie uns auch nicht und wir konnten getrost unsere wunderbare Photos auf einem tollen Segelschiff machen. Und es sind wirklich tolle dabei entstanden.

Vielen Dank an Olli(e) fürs Knipsen und an Ramona fürs bearbeiten. Falls Ihr auch mal in Hamburg photos machen wollt. Hier findet ihr See2Feel.

20er Jahre Mode

Recession by Marla – 20er Jahre Mode

Immer großartig, tolle Tips zu bekommen. So hab ich mich auf dem großartigen Boss Hoss Konzert eine ganze Weile mit Swanee unterhalten und wir kamen irgendwie auf das Thema 20er Jahre Mode, zu den Veranstaltungen Swing Royal und Boheme Sauvage ja durchaus nötig.

Eine Freundin von ihr, Marla in Hamburg hätte nämlich einen kleinen Laden im Hamburger Karoviertel, wo sie unter dem Label Recession by Marla solche anbietet, die sie natürlich selber gefertigt hätte. Wenn ich mal in Hamburg sein sollte, solle ich da dringend einmal vorbeischauen. Die Webseite schickte mir Swanee per Email.

Nun ich war am Wochenende in Hamburg, da ein guter Freund von mir Freitag Geburtstag hatte, bot sich die Chance Marla einmal einen Besuch abzustatten. Ich fuhr also los und suchte über mein Handy heraus, wo ich denn wohl hinmüsse… Glashüttenstraße 8 (Ecke Marktstraße / Karoviertel)…

Hehe wo auch sonst. Hab ich doch bereits im Dezember über die Marktstrasse geschrieben. Herr von Eden, Jungbluth Design und viele andere tolle Läden befinden sich dort. Und Recession by Marla nur einen Steinwurf entfernt in einer Seitenstrasse. Eine modisch sehr kreative Szene dort, wie ich auch in noch weiteren tollen Modeshops eine weitere Strasse weiter feststellen konnte.

Marla hat einen kleinen Laden, der tatsächlich in den roaring twenties schon so ausgesehen haben mag. Eine große hölzerne Kasse und einige Ständer mit toller 20er Jahre Mode für Herren und Damen und natürlich auch das ein oder andere Kleid, dass ich liebend gerne mitgenommen hätte. Zum beispiel dieses ausgestellte schöne goldene Kleid.

Tolle Qualität, Handgemacht und sicher 245€ wert. Allerdings überlegte ich kurz und musste einsehen, dass dieser Betrag doch eine vergleichsweise zu hohe Ausgabe darstellt, dafür dass man dieses Kleid eben doch nur an wenigern Events trägt. Der Vergleich (ein Jungbluth Outfit) gewinnt da eben. Ist aber ja auch keine 20er Jahre Mode. Klar.

Wer sich also wirklich stilvoll in Mode der 20er kleiden möchte, kommt an einem Besuch bei Marla im Karoviertel kaum herum oder zumindes um einen Besuch in ihrem Shop… Doch achtung Dort finden sich nicht alle ihre Kleider.

Rockabellas und Rockabillies

Rockabellas trinken keine Caipis – zumindest nicht im 20 Flight Rock

Mit einem Besuch im Queen Calavera sollte der Hamburg Besuch von Sheila und mir aber noch nicht beendet sein. Ich musste sie dringend noch in eine Bar lotsen, die ihr auf jeden Fall gefallen würde, dem einzigen Platz, der mir einfällt, an dem man ziemlich sicher Rockabellas und Rockabillies in Hamburg treffen kann. Es geht um das 20 Flight Rock, in dem ich aufgetranst schon kurz vor Weihnachten und als Typ vor viel längerer Zeit war.

Das zweite weiss natürlich niemand, aber ersteres ist aufgefallen. Ais wir hereinkamen fiel mir das süsse Nädel, mit dem ich mich das letzte Mal eine ganze Weile unterhalten habe mehr oder weniger direkt in den Arm. Direkt wiedererkannt… Damit war sie aber nicht die einzige, Lili Lunatic, die wir dann noch kennengelernt haben, konnte sich ebenfalls daran erinnern, mich schon einmal im 20 Flight Rock gesehen zu haben. Ich konnte mich leider nicht an sie erinnern, aber das nächste Mal ganz bestimmt – auch ohne ihre riesige Locke und ohne die Lili Musters Strähne.

Ja, ganz bestimmt, denn Lili ist mir ganz nahe gekommen – mit ihrer Zigarette… *Schmirgel, Kokel* Es gab ein großes Loch in meiner nagelneuen Falke Nahtstrumpfhose, die sehr sehr passend zum Kostüm und nicht wirklich günstig war. Aber sie versprach mir, nicht auch meine Ersatzstrumpfhose anzukokeln und so war es okay für mich und es war mit einem Getränk vergeben und vergessen… Ich begnügte mich mit einer Cola, denn ich wollte noch fahren.

Apropos Getränke: Sheila suchte vergeblich auf der Karte nach einem Caipi… Tja Pech gehabt, im 20 Flight Rock müssen auch berliner Rockabellas mit ordentlichen Getränken vorlieb nehmen. Cocktails gibts hier nicht. …Aber andere Getränke, wie beispielsweise „20 Flight Rock Specials“ was das genau ist, kann ich nicht sagen, dass es aber viele Prozente hat, konnte ich bei einem kurzen Nippen an Sheilas Glas deutlich erkennen. Ihr schmeckte es aber. Vollkommen im Gegensatz zum Mexikaner, der uns ausgegeben wurde. Mexikaner kennt in Hamburg jeder und jede Bar führt ihn… Sheila kannte ihn jedoch nicht. Korn, Tomatensaft, Tabasco, Salz, Pfeffer, und Taki Taki ergeben eine feurige Mischung, die aus dem Steppenwolf in der Talstrasse hamburgweite bekanntheit erreicht hat, aber wohl noch nicht bis nach Berlin gekommen ist. Nundenn Sheila wurde kurz rot wie das Getränk und nahm einen schnellen Zug aus der ihr gereichten Bierpulle….

Aber er schien ihr geschmeckt zu haben, denn kurze Zeit später gab man uns eine neue Runde aus und während unserereins mit Sambucca anstieß nahm sheila lieber noch nen Mexikaner 🙂 Aber schön, 2x von hamburger Rockabellas eingeladen worden. Nur Eve Champagne, die sich mittlerweile zu uns gesellte wollte nicht mittrinken. „Heute kein Schnaps“ meinte Eve und nahm einen tiefen Schluck aus ihrem Vodka Lemon… *stirnrunzel* *nachdenk* …Da ist Schnaps wohl Definitionssache :). Wie auch ein anderes Zitat von ihr durchaus Definitionssache ist.

Ich finde, Männer müssen Brusthaare haben, ausser sie sind Frauen….

Nachdem ich das habe sacken lassen, musste ich zugeben, dass das für mich das Zitat des Abends war.

Wir hatten viel Spaß im 20 flight Rock, auch wenn man uns erzählte, dass Berliner „hier“ nicht gerne gesehen würden… Das allerdings meinte man im Spaß zu ihr und es zeigte nur, dass unser Ruf uns mal wieder vorauseilte. Er wusste es aus dem Internet.. Unser Ruf eilt uns mal wieder voraus 🙂

Der ganze Abend war toll.