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Grüner Salon & Sage Club

..oder Boheme Sauvage & Kit Kat

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Wenn man mich fragt, in welchem Jahrhundert ich gerne leben würde, sage ich immer, „in einem Jahrhundert, in dem es schon Fenster und Fenstergläser gibt. Wenn man mich fragt, wo ich gerne ausgehen würde, dann in diesem Jahrhundert, denn es gibt Handys mit Internet. Für mich genau das richtige

Sheila und ich kamen aus dem Bassy noch schwelgend in the Boss Hoss Laune und wollten in den Grünen Salon, leider nicht wissend, wo dieser Grüne Salon wohl sein würde. Handy gezückt. „Grüner Salon Berlin“ eingegeben und festgestellt, dass es nichteinmal einen Kilometer entfernt war. Los ging es also von den Cowboys im Bassy zu den 20er Jahre feiernden in den Grünen Salon.

Kaum angekommen trafen wir auf Coco, der gerade ziemlich ausser Atem vom Steppen war und uns leider die traurige Nachricht mitgeben musste, dass wie die Burlesque Show gerade verpasst hätten. Zu schade, trotzdem konnten wir uns im grünen Salon noch wunderbar unterhalten und natürlich etwas nettes trinken.

Der grüne Salon ist ein spannendes Gebäude, man riecht darin förmlich noch die DDR Vergangenheit, man könnte auch sagen „den Mief aus vielen Jahrzehnten Sozialismus“, da haben auch zwei Jahrzehnte Kapitalismus wenig dran ändern können. Es hätte mich auch nicht bgewundert, wenn Linoleum auf dem Boden gewesen wäre. Der grüne Salong hat es geschafft auf meiner Liste der Plätze, an dem bisher eine Boehem Sauvage stattfand, spontan den letzten Platz einzunehmen. Das mag aber meine eigene Meinung sein.

Da wir auch sehr spät da waren und eigentlich alle großartigen Highlites der Party schon durch waren war das einzig spannende das Gespräch mit Coco dem Confronciere, der uns erörterte, dass er in vier Wochen nach New York aufbrechen würde um dortz einen Job zu suchen und vielleicht da zu bleiben. Zu schade :(. Kann diese Party ohne ihn die gleiche sein? Sicher nicht 100%ig die gleiche.

Wir jedoch beschlossen nach diesem Schock, noch etwas weiterzuziehen und ich bin nicht ganz sicher, was und dazu brachte ins Kit Kat zu gehen. Was uns dann allerdings dazu brachte, nach einigen Alkoholischen Getränken, die bitter nötig waren, dort zu gehen, dass weiss ich.

Geflügeltes Wort bei mir : Mehr Alkohol!

Ich sage mal so, es gibt Dinge, die müssen und sollten vor allem nicht gezeigt werden. Viele davon baumelten an Männern im Kit Kat herum….

und wieder einmal KitKat

das Ende eines langen Wochenendes.

Sheila fragte mich schon, ob ich Travestiestau gehabt habe. Mittwoch, Freitrag und Samstag aufgetranst unterwegs. Mag sein, aber ich glaube eigentlich nicht.

Wie gesagt, es gab einiges zu tun und es waren ein paar Personen in Berlin, die ich treffen wollte, also transte ich mich in fünf Tagen dreimal auf. Doch damit ich das konnte, musste ich ersteinmal einkaufen gehen…

Was mir nicht so alles fehlte, Ich hatte keine Wimpern mehr, kein flüssiges Makeup, schwarzer Lidschatten war alle, ich hatte keine Strumpfhose mehr im Schrank, keine Rasierklingen, keinen Rasierschaum und was weis ich noch alles nicht. Das zu merken ist mir eigentlich nahezu unmöglich, schon garnicht, wenn ich mich gerade in Rage shoppe und jeglichen Laden nach einem tollen lilafarbenen Kleid durchforste… Das ich dann tatsächlich auch noch fand. Glücklicherweise schrieb ich mir am Vorabend noch alles in eine SMS und hatte Am Abend alles vollständig… Incl. dem lilafarbenen Kleid 😉


Drama Baby! Keine Competition ohne Lipgloss

Aber zum Abend: Nachdem ich meinen Job im Irrenhouse diesen Monat erfüllt hatte, machte ich mich auf ins Haus B, wo sich der Rest von Pricillas Loveboat Party eigentlich herumtreiben sollte. Im Haus B fand ich dann aber nur noch klägliche Reste dieser Party – soll heissen – Konstanze, die mich darüber informierte, dass der Rest wohl ins KitKat abgedüst ist.

KitKat. Da hätte ich auch eigentlich nicht fragen brauchen sondern hätte direkt hinfahren können. Also machte ich mich auf den Weg.

Das KitKat war genauso, wie man das KitKat kennt. Ein paar viel zu wenig bekleidete Typen, ein paar wirkliche Freaks wie der Typ im Regenmantel, einige vom Troubel gelangweilte Personen, einige Touris und einige wirklich gutaussehende Frauen.


Da waren meine Schuhe wohl ein wenig groß

Wie das Mädel aus Leipzig, die mir erörterte, erst das zweite Mal im KitKat zu sein, aber die auf Transen steht und deren Mutter schon ähnlich getickt hätte. Familientradition also 😉 Das war dann auch das Mädel, die mich zu meiner Zweiten Zigarette an diesem Wochenende verführte…

Dazu eine Aussage von Jessi:

…aber imsomnia gefiel mir besser
Der Ruf von kitkat ist eindeutig besser als der club selbst
Ich hatte eher das gefühl gehbat dass touristen nur da rein gehen um sagen zu könne ich war im kitkat

Das trifft es sicher.

KitKat Neueröffnung @ Sage Club

Kit Kat die zweite

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Das Schwuz war zwar voll, aber irgendwie war die Stimmung nicht soo klasse, also schauten wir mal, was noch so geht. Hmmm das KitKat sollte an diesem Tag neueröffnen und ab jetzt im Sage club residieren.

Warum nicht einmal vorbeischauen?

Wir fuhren also hin und stellten uns mit der für uns intern eingenommenen Devise

Kein Eintritt oder Kein KitKat

Nun haben wir die uns eigene Meinung,

„Eine Party, die von uns Eintritt verlangt ist keine, die wir besuchen müssen“
und
„Eine Party, die wir nicht beehren ist keine wichtige“.

Das sah der Mensch an der Kasse des KitKat scheinbar ebenso, denn uns wurde der Eintritt, ohne das lästige herumdiskutieren, oder das noch lästigere umkehren und gehen, gratis gewährt. Ich besuchte also an einem Tag zum zweiten Mal das Sage.

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Was hat sich im geändert, seit ich das erste und bislang letzte Mal im KitKat war? Nicht viel. Das Sage ist eindeutig die genialere Location und an diesem Tage haben zumindest ein Paar Besucher etwas Wert auf Dresscode gelegt, aber generell war der Dresscode noch immer ein Witz.Ich hätte eigentlich garnicht rein gelassen werden dürfen, denn während Sheila in Ihrem engen schwarzen Pailettenkleid mit enger Taille dank Korsett 😉 zumindest noch als Glamourös durchging, war ich eigentlich nicht wirklich passend lau Dresscode.

Fetish, Lack & Leder, Kinky, Stylish, Glamourös, Kostüme & elegante Abendgarderobe

Aber Transen gelten wohl eh in einer anderen Kategorie. Andere waren dort viel schlimmer. Erwähnte ich letztes Mal eindeutig zu viele nackte Oberkörper änderte sich dieses dieses Mal insoweit, als dass mir umsomehr nachkte Unterkörper auffielen. Musikalisch blieb das KitKat in etwa gleich und insgesamt wenig spannend.

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Wir klärten noch eben eine nette Dame auf, wo sie ebensolche großartigen Wimpern finden könne, wie wir, wie auch sie durch eine andere Perücke zu einem anderen Äusseren kommen könne und was an uns so alles echt und unecht sei. Letztendlich begrüssten wir, gerade im Gehen befindlich noch Pricilla und Jenny, die gerade kamen und verabschiedeten uns zurück ins Schwuz um den Abend nett ausklingen zu lassen.