David Bowie Ausstellung, London

David Bowie Is

David Bowie IsEinigermaßen enttäuscht von den Kronjuwelen im Tower Of London versorgten wir und bei Starbucks mit dem notwendigsten um am Leben zu bleiben und überlegten uns, was wir mit einem freien Nachmittag in London noch so anfangen könnten.

Album_cover_shoot_for_Aladdin_Sane_1973_Photograph_by_Brian_Duffy__Duffy_Archive_jpg_610x610_q85Title: Album cover shoot for Aladdin Sane
Artist: Design by Brian Duffy and Celia Philo, make up by Pierre La Roche
Date: 1973
Credit line: © Duffy Archive
Special terms: David Bowie is

Sheila machte mir aber wenig Hoffnungen, als ich vorschlug „David Bowie is“ im Victoria and Albert Museum anzuschauen. Als großer David Bowie fan muss man versuchen, dort hereinzukommen, wenn man schon mal gerade in London ist. Aber Karten über das Internet sind nicht zubekommen und das Internet spricht von einem freien Kartenkontingent von 450 Karten am Tag… also nix.

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Trotzdem machten wir uns mit wenig Hoffnung auf den Weg ins Museum und waren leicht verwundert, dass es tatsächlich normal Karten zu kaufen gab – zwar mussten wir einige Minuten Warten, aber das war nicht der rede wert – und vor allem die Ausstellung wert.

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Artist: Photograph by Roy Ainsworth
Date: 1963
Credit line: Courtesy of The David Bowie Archive 2012. Image © V&A Images
Special terms: David Bowie is

David Bowie in all seinen Facetten – und die hatte er in seiner Karriere ja so einige. Eigentlich fällt mir kein Musiker ein, der sich so oft häutete und doch eigentlich immer sich selbst treu blieb. Madonna wäre vielelicht noch ähnlich, aber David Bowie und seine Musik gefallen mir deutlich besser.

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Natürlich war ich im Ramones Museum, und absolut selbstverständlich auch im Beatles Museum, aber diese Ausstellung toppte alles – ist David Bowie doch geradezu prädestiniert, ausgestellt zu werden. Seine Figuren, seine Kostüme, seine Bekannten, seine Musik. Er ist eben mehr als nur seine Musik.

7A5C7678-001Title: David Bowie is
Artist:
Date: 23 March – 11 Aug 2013
Credit line: (c) Victoria and Albert Museum, London

Und so erfährt man nicht nur diverses über seine Anfangstage in denen er fast so aussieht, wie an seinem Ende. Dandyhaft eben, nein man siehr vor allem massig seiner Kostüme zu den jeweiligen Schaffenszeiten von ihm. Einfach cool. Immer mit der jweiligen Musik unterlegt, man kann Interviews und kurze Konzertausschnitte sehen.

Erfährt etwas über seine Zeit mit Iggy Pop in Berlin, man sieht ihn mit den Stones, mit Klaus Nomi, sieht sein Marilyn Gemälde von Andy Warhol, Platten, Bilder, Songtexte und Kostüme, Kostüme Kostüme. Einfach toll.

Striped_bodysuit_for_Aladdin_Sane_tour_1973_Design_by_Kansai_Yamamoto_Photograph_by_Masayoshi_Sukita__Sukita_The_David_Bowie_Archive_2012Title: Striped bodysuit for Aladdin Sane tour
Artist: Design by Kansai Yamamoto. Photograph by Masayoshi Sukita
Date: 1973
Credit line: © Sukita / The David Bowie Archive 2012
Special terms: David Bowie is

Und wenn man denkt, man hätte eigentlich alles über ihn erfahren, kommt man in einen letzten großen Raum mit zwei riesigen Leinwänden auf denen David Bowie in Concert zu sehen ist. Alte Aufnahmen, neue Aufnahmen, unterschiedlich arangiert.

Davor ausharrende Ausstellungsbesucher mit festgetackertem Lächeln. Und ich glaube manche muss man des Abends auffordern zu gehen, so fasziniert sind sie. Ich zumindest war wirklich fasziniert. Eine tolle Ausstellung, die jeder

 

Tower Bridge Museum – London

Okay, wenn man schon mal in London ist, und tatsächlich auch einmal nicht total gestresst durch diese Stadt streift, dann muss man auch ein wenig das Touri-Programm mitmachen. Für mich bedeutete das das Design Museum London und die Tower Bridge, die auch einmal von nahem begutachtet werden muss.

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Okay, ist ja eine beeindruchende Brücke, darüber brauchen wir uns nicht unterhalten. Nur der Zweck leuchtet mir noch nicht so recht ein… da haben wir also eine rücke, die sich damit schmückt, hochgezogen werden zu können, wenn denn mal ein großes Schiff durchfahren will… wenige hundert Meter weiter iszt allerdings eine weitere Brücke, die ebendieses nicht kann, insofern kommen die Schiffe eh nicht weit… Insofern denke ich nicht, dass die Tower bridge dieses Alleinstellungsmerkmal sonderlich oft braucht. Und somit auch – eigentlich – den Fußgängerübergang auch nicht. Die Brücke ist ja eh immer unten…

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Ebendieser macht aber vieles der Brücke aus… Ich dachte ja immer, dass in der Toiwer Bridge die Juwelen der Königin untergebracht seien, aber die liegen im Tower… nicht in der Tower Bridge. Insofern ist die Brücke eben nur eine Brücke. Ein Übergang von A nach B über einen Fluss.

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Sozusagen der Alte Elbtunnel von London- und genau daran erinnerte mich die Tower Brige London auch, als ich sie besuchte. Im festen Wissen, dass dort die Juwelen seien, kaufte ich eine Karte für den Ru ndgang und wunderet mich über den – für London günstigen Preis… …Letztendlich ist es aber nur ein Rundgang von einer Seite unten ober herüber zur anderen Seite. Dafür ist der Preis dann doch ganz schön Happig. Der Übergang im alten Elbtunnel ist for free.

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Okay, man erfährt einiges über london, über die Themse und hat eine schöne Aussicht über London, dass muss ich eingestehen, aber ganz ehrlich, die Fischarten der Themse interessierten mich nicht wirklich und ein Bild von mir vor einem Bluescreen, in den die Tower Bridge eingearbeitet wird, wollte ich auch nie haben.

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Für mich war der Besuch im Tower ridge Museum ein Reinfall

Design Museum London

Beim letzten London Besuch haben wir uns ja eigentlich nur auf der Oxford Street, in Camden und im Topshop herumgetrieben, soll heissen, wir haben geshoppt, geshoppt und geshoppt.

design museum

…Damals stand das Pfund großartig, dieses Jahr nicht mehr ganz so gut, daher war mein Shoppingwahn nach drei Paar Schuhen beendet und ich hatte noch eine ganze Menge Zeit, um mir London mal von nahem anzuschauen und mal ein wenig zu schauen, was London noch so an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

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Die Tower Bridge haben wir das letzte Mal ja auch kurz gesehen. …Im Taxi und von gaaaanz weit weg. Doch offensichtlich ist diese Brücke ja in etwa die Essenz von London und somit die Sehenswürdigkeit, die man – zumindest von von halb-nahem mal gesehen haben sollte.

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Also machte ich mich mit der U-Bahn nach Londons Innenstadt auf und musste bemerken, dass ich U-Bahnen nicht nur in Berlin nicht mag. …Und diese vor allem auch in London genauso unregelmäßig fahren, wie in Berlin.

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Es war also eine Odysse, bis ich auf der London Bridge stand erstmals die Towerbridge mit der HMS Belfast gesehen habe. Okay, ein schönes Postkartenmotiv, auch wenn ich die Glorifizierung eines Kriegsschiffes nicht so recht nachvollziehen kann. Okay, kein kleines Kriegsschiff, aber es wurde als riesig glorifiziert… Dabei war die Bismarck aus gleicher Zeit satte 65 Meter länger…. Okay, die liegt auf Grund und das sicher auch das beste.

hms belfast

Allerdings habe ich dann doch lieber eine Rickmer Rickmers, Passat oder eine Cap San Diego also Museumsschiff als die HMS Belfast. Das ist weniger kriegerisch und hat genauso viel Symbolcharakter. Auf jeden Fall lief ich durch Londo uns stand auf einem mal vorm Design Museum London. … Nun habe ich im letzten Jahr schon das Beatles Museum, das Ramones Museum und das Kreuzberg Museum besucht. Es scheint so, als werde ich doch noch ein Museums-Besucher 🙂

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Das London Design Museum auf jeden Fall ist klasse und spannend, nicht gerade groß, aber interessant. Künstlerisch weiss ich nicht wirklich, was genau dort warum ausgestellt ist, denn nicht alles hat für mich nun ein aussergewöhnliches Design, aussergewöhnlich indess ist alles dort… Beispielsweise ein Schriftzug, der auf Geld aus Zimbabwe geprintet wurde, weil dieses günstiger ist, als ihn auf Papier zu drucken.

london design museum

…oder ein Zylinder mit Britischer Flagge, ein Beth Ditto Kleid, in dass sie sicher nicht reinpassen würde, oder ein Regenbogen aus verschiedenfarbigen Büchern, sehr abgedrehte Kleider oder kompostierbare Unterhosen… oder oder oder.

design museum london

Für mich selber ein wenig scary waren eine ganze Menge kleiner Plastik-Pandabären, die immer einen vorwurfsvollen Blick auf einen richteten, egal, von welcher Seite man sich diesen Pandabärchen gerade näherte. Das Ensemble wurde einst für eine Kampagne des WWF entwickelt und ist klein, einfach und doch irgendwie beeindruckend.

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Beeindruckend – und zwar sehr – ist ein Video, dass durchgängig läuft und eine Modeschau in 2010 von Alexander McQueen zeigt, schaut selber auf die Schuhe und ihr wisst, was ich meine. Warum tun Modedesigner ihren Models soetwas an?

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