Olivia Jones Blog

Es ist ein neuer Blogger in der Stadt.

Aber nicht irgendeiner! Hamburgs, nein Deutschlands Vorzeige-Dragqueen Olivia Jones ist in die Bloggerszene eingestiegen. Während sich unsereins allerdings um jeden seiner Leser bemühen muss, durch Inhalte oder viel output langsam seinen Leserkreis ausbauen muss, darf sich Olivia gleich in der Bunten bzw. bei T-Online betätigen. Mal sehen, was Olivia uns zu erzählen hat.

Wenn ich mir allerdings das Blog ansehe, so ist es kaum ei Blog im ursprünglichen Sinn. Sie kann offensichtlich keine Links setzen, es gibt keine Blogroll und schon gar keine kleinen Mashups. Wo soll Olivia mich verlinken (mal abgesehen davon, dass sich die Frage stellt, WARUM sie dieses sollte, könnte sie es nicht). Eigentlich ist es so eher eine Kolumne 🙂

Egal. Go Olivia!.

Das Blog findet Ihr übrigens hier.

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Transgender Olivia

CSD After Work Party

In Hamburg gibt es einige Parks und in jedem dieser Parks einige Cafés, die oft und gerne als Partylocations genutzt werden Besonders bekannt sind folgende Cafés:

Café Seeterrassen, Café schöne Aussichten und Café Sommerterrassen.

Kein Hamburger (zumindest keiner den ich kenne kann auf Anhieb diese drei Cafés vollständig und 100% sicher auseinander halten. Auch ich natürlich nicht. Ist aber auch egal, denn ich wußte ja, daß am Abend in Café Seeterrassen die wichtigste Party steigen sollte.

Um jedoch überhaupt noch auf meinen Schuhen laufen zu können, gönnte ich ihnen drei Stunden barfuß, meinem Gesicht drei Stunden schminkfrei und mir drei Stunden schlaf. Wie üblich erhöhte sich das noch um bestimmt eine weitere Stunde durch böses „auf den Wecker“ schlagen.

Nun, irgendwann sah ich ein, daß, wenn ich noch auf die Party wollte, ich doch aufzustehen und mich zurechtzumachen hätte. Das tat ich dann auch. Zum Glück hatte ich mir schon auf der Rückfahrt ein Dress in Gedanken zusammengestellt, daß ich natürlich nach den ersten Schminkbemühungen vollständig verwarf und mich wieder mal einige Male vollständig umentschied.

Irgendwann fiel mir dann ein Lila Top mit goldenem Neckholder ein, daß ich noch nie trug. Zu dem ich aber 100% passenden, etravaganten Lidschatten und (weiß der Teufel wo ich den noch gefunden habe – und warum ich ihn überhaupt mein Eigen nannte) goldenen Nagellack hatte! Großartig. Dazu einen goldenen Satinrock, der ebenfalls seit langen in meinem Schrank verstaubte und schwarze Sandaletten da ich mir dann doch keine Pumps mehr zumuten wollte. (Dabei fiel mir übrigens auf, daß ich kein Paar güldene Schühchen besitze. Ich glaube da muß ich beizeiten etwas gegen tun…)

Ich trug also ein fast vollständiges nie getragenes Outfit, daß jedoch schon seit Ewigkeiten in meinem Schrank Platz wegnahm. Dieses Outfit betitelte Pricilla übrigens später mit den Worten:

Du siehst aus, wie meine Oma!

Na danke, ich hingegen fand es absolut okay. Wobei sicher auch nicht 100% aller Stil-Ikonen bei Pricillas Outfit applaudiert hätten. Nun ich kann mit unterschiedlichen Meinungen leben.

Auf dem Weg ins Café Seeterrassen verfuhr ich mich noch einige Male, stoppte noch für einen McDonalds Imbiss und kam irgendwann gegen kurz nach 12 an. Auf dem Weg bort hin liefen 2 Mädels, davor zwo Jungens. Es sah so aus, als sei ich richtig. Doch war ich leicht verwundert als ich von weitem das unsagbar schlechte Lied „Cowboy und Indianer“ hörte. Für den, der es nicht kennt, ich meine folgendes:

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Au bagge, diese Party verhieß doch nicht so zu werden, wie ich erwartet hatte. Nichtsdestotrotz ging ich mutig zum Türsteher, der mich mit den Worten begrüßte.

Du willst bestimmt zur Olivia Jones Party, die ist jedoch im Café Schöne Aussichten

Wie ich schon sagte, die kann keiner auseinanderhalten. Ich war also auf der falschen Party und froh, daß sie es mir gesagt haben, BEVOR ich Eintritt gezahlt hatte. Diese eine Party schien eher eine Abiparty zu sein, wenn ich mir das Alter der kommenden Personen so anschaute. Glück gehabt! Auf dem Weg zurück zum Auto kam ich noch einer Gruppe türkischer Jugendlichen entgegen, was mich zwar etwas nervte, aber letztendlich doch kaum tangierte.

Ab ins Auto und auf dem schnellsten Wege ins Café Schöne Aussichten. Hier sah man schon vor der Tür, daß es die richtige Party war und auch die Musik hörte sich deutlich besser an. Als die Dame an der Kasse mich durchwinkte war tatsächlich klar. Hier bin ich richtig.

Natürlich war ich wieder mal extrem spät, aber das kennt man ja bereits von mir. Dafür daß die Party kaum angekündigt war und vermutlich die Hälfte aller Personen entweder im Cafe Seeterrassen oder Cafe Sommerterrassen waren, war es gut gefüllt. Als erstes lief mir Chantal über den Weg, die mir erzählte, daß man mich bereits gesucht hätte bzw. sie von hinten mit den Worten

Hallo Zoe.
Oh Du bist ja garnicht Zoe.

begrüßt hätte. Als wenn es in Hamburg nur eine Transe gibt, die ab und an mal auf einer Party unterwegs wäre. ….da fällt mir ein, mehr als zwei Handvoll sind es irgendwie tatsächlich nicht… warum eigentlich nicht?

Schade. Naja egal. Chantal ist auch jeden Fall definitiv nicht Zoe und anhand ihrer Ausführungen konnte ich erkennen, sie hatte bislang Pricilla sowie Fanny & Konsorten getroffen. All die traf ich natürlich auch noch alle.

Chantal et moi
Chantal et moi

Witzig war, daß Chantals Schwester zugegen war und einem höchstwahrscheinlich schwulen Mann den Kopf gehörig verdrehte. Wie sagte Chantal noch:

Sie: „Das ist immer das gleiche, egal wo wir sind, die hat immer sofort einen an der Backe, und wenn es auf der Gayfactory ist, wo nur Schwule sind. Die dreht alle Männer um. Schau da nicht so hin, sonst verfällst Du ihr auch noch“
Ich: „Ähm dabei braucht sie sich nichteinmal anzustrengen“

Tja Transen, die auf Frauen stehen sind manchmal immer noch eine Besonderheit 😉


CSD 2006 Hamburg

Seit 12:00 wird zurückfotografiert; ab jetzt wird Foto mit Foto vergolten.

Au bagge, diese markigen Worte könnten noch Ärger geben. Aber es wird mir wohl niemand Nationalsotialismus vorwerfen wollen. Egal!

Ich fand mich also statt als Zuschauer neben der Straße zu stehen relativ schnell mit Leyla auf der Straße wieder – und es war wirklich witzig. Nun war ich ja nicht sonderlich speziell gekleidet, also war ich nicht gerade erstes Ziel der Kameras. Und doch wurde ich unzählige Male fotografiert – und doch wurde von mir nur ein Bruchteil der Fotos geschossen als von Leyla.

Eine Rampensau !!! Es war nicht einfach mit ihr voranzukommen. Posierend von einer Kameralinse zur nächsten, von einem Posing zum nächsten. Wir hielten uns immer weit genug hinter einem Truck und weit genug vor dem nächsten, so waren wir immer unser eigenes Spektakel.

Layla auf de CSD

Während sich Leyla allerdings von Fotografen fotografieren ließ, machte ich mir den Spaß und fotografierte Fotografen, die mich fotografierten. Gut ich sehe ein, dieses war vollkommen sinnlos, aber es hat viel Spaß gemacht.

CSD Hamburg Fotografen fotografieren

Schon knapp hinter der langen Reihe mußten wir allerdings den ersten Raststopp machen, da Leyla bemerkte, daß Ihre Schuhe wohl doch etwas zu hoch waren. War der Umzug damit für uns beendet? Mitnichten! Das Mädel biss auf die Zähne und stöckelte weiter. Mal langsamer und mal schneller. Immer dann wenn Olivia sich mit ihrer Insel wieder näherziehen und schieben ließ mussten wir einen Zahn zulegen, da sich alle Welt (und viel schlimmer alle Kameras) nur um sie kümmerten. (Und Desinteresse kann Leyla noch weniger ab als ich selber)

Olivia Jones

Als wir dann endlich zum großen Stop in der Mönkebergstraße, hamburgs größter Einkaufsmeile kamen taten meine Füße bereits so unglaublich weg, daß ich fast ernsthaft darüber nachdachte, beim nächstbesten Deichmann ein paar Flip-Flops zu kaufen. Da ich aber

a) generell nicht mehr bei Deichmann kaufe
b) schon gar keine flachen Schuhe bei Deichmann kaufe und vor allem
c) ich niemalsnicht mit solch einer Schmach leben wollte

ließ ich das jedoch schön bleiben und machte lieber gute Mine zum bösen Spiel und leidete weiter beim Weiterstöckeln in weiteren Umwegen zum Jungfernstieg. Während ich jedoch vollständig durchhielt lief Leyla die letzten paar hundert Meter ohne Schuhe (bis auf ein kurzes Foto zu dem sie sich wieder in die Schuhe quälte)

Tatsächlich erreichten wir irgendwann den Jungfernstieg und somit auch die Alster. Glücklich nutzen wir das Alsterwasser um unsere geschundenen Füße zu kühlen. Ich bin mir nicht sicher, aber es müssen Kubikliter schlagartig verdunstet sein.

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Zum nächsten Jahr schlage ich folgende Route vor.Lange Reihe in richtung Hauptbahnhof, direkt in die Mönkebergstraße und von dort direkt zum Jungferntieg. Keine Umwege und stattdessen lieber viele lange Pausen :-)Das nächste Jahr werde ich übrigens deutlich extravaganter gekleidet und von vornherein mitlaufend geplant zum CSD gehen – und dann werde ich auf unzähigen Fotos zu sehen sein. Jawohll! Ich will in die Zeitung. Doppeljawohll!Btw. sehr ansehnlich fand ich diese drei Mädels. Was mögen das für Kleider sein? Indische?

DSCN2500.JPG

CSD Hamburg 2006 Bilder

Bevor ich selber schreibe, was der CSD-Umzug so an meinen Füßen angerichtet hat, poste ich lieber ersteinmal einige Bilder zum Thema:

Angel
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Leyla ! Was für eine Rampensau. Lesbians? Egal hauptsache eine Kameralinse 😉

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Farid Müller, Tatjana Taft, Lilo Wanders, Valery Pearl und einige mir unbekannte Personen
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Die beiden hatten gute Tipps hinsichtlich zu hoher Schuhe für lange Wege abzugeben. „Solche schuhe wären Wahnsinn“ 😉 Recht hatten sie.
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zwei Raubkatzen
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Pricilla
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:Valery Pearl:
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Olivia Jones Island
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