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BEACHUB Ko-Phangan

Heute war erst der zweite Tag, meines Homeoffice auf Koh Phanghan

ich hatte zwar schon letzte Woche von einer Bar par Ipad an einer Konferenz teilgenommen und auch der gestrige Tag hat in meiner Unterkunft gut funktioniert, aber schon am zweiten Tag gibts Probleme.

Ist halt wirklich doof, wenn du aufwachst und Dich der Vermieter per WhatsApp schockt, dass auf dieser Seite der Insel. Heute von 9-16 Uhr kein Strom sei.

Scheisse für Homeoffice. So lange hält der Laptop nicht durch und kein Strom bedeutet natürlich zusätzlich kein Router und damit kein Wifi…

Nun will man nicht schon am zweiten Tag zugeben, dass Homeoffice in Thailand vielleicht doch keine so grandiose Idee war, also schnell umplanen

Aber toll, wenn du im Coworking Paradies bist, da fährst du einfach ein paar Kilometer auf die andere Seite der Insel und alles ist fein.

Also auf auf den scooter und auf die andere Seite der Insel gefahren und da sitze ich nun im „Beachhub“ coworking space.

Wie geil. Seaside desk, Strom, Internet alles was man braucht. Dazu gerade einmal 6 mit coworkern.

Top.

Auf meinem Weg habe ich übrigens Leute an der Stromleitung arbeiten sehen… Ich hatte schon immer bedenken, bei dieser Art Stromleitungen. Keine Ahnung, wie da irgendwer durchsteigt..

Haad Sadet Beach

Wäre ich Pirat und würde mir ein Versteck suchen wollen, wo es wunderbar schön ist, sicher und geschützt ist, ich glaube ich würde mir sowas wie Haad Sadet Beach suchen und zu meinem Stützpunkt machen.

Was für ein wunderschönes Fleckchen Erde und was für eine wunderschöne kleine Bucht. Toller Sand, ein paar Beach Bars und ein paar Hütten in den angrenzenden Hügeln. Und vor allem auch hier

Der Strassenhund schien auch von dem Blick überwältigt und saß eine ganze Weile und schaute einfach nur aufs Meer.

Das muss wohl der schönste Ort auf Koh Phanghan sein.

Bild in groß

Dank Covid war es auch hier wieder so, dass ich die Bucht fast für mich alleine hatte, 2-3 andere Paare und ein paar Strassenhunde genossen die Zeit und den Blick mit mir.

Was soll ich sagen – Mango Shake – Dösen , sich gut gehen lassen.

Das Leben kann schön sein.

Beachvolleyball auf brasilianisch

Ich meine, ich wusste ja bereits vor meinem Besuch in Brasilien – soll heissen in Rio de Janeiro – dass die menschen in Brasilien mit dem Ball umgehen können, aber irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt, als es dann tatsächlich war.

Hatte ich doch erwartet, dass Brasilianer den ball nicht schnell genug INS Netz bringen können, war ich dann doch viel eher verwundert, dass Brasilianer offensichtlich den Ball auch gerne lieber über das Netz bringen.

Ich sah 8-11 Jährige Mädchen, die auf einem Großfeld zu zweit Beachvolleyball spielten (mit Angaben von oben und schon einer ausgefeilten Technik)… … Nun ja, Brasilien ist eine Beachvolleyballnation und nicht zuletzt kommen die meisten Weltmeister eben aus diesem Land…

Die kleinen Mädels haben mich schon ziemlich beeindruckt, die vier Herren an einem anderen Tag beeindruckten mich aber noch mehr… 2 gegen 2 Beachvolleyball mit dem kleinen Hindernis, dass man den Ball mit dem ganzen Körper berühren darf, ausser mit Händen und Armen…

Nun habe ich ja mal – leidlich – Volleyball gespielt und weiss, was es bedeutet, zu zweit mit den Händen Beachvolleyball zu spielen, aber ohne Hände… Ziemlich unglaublich…

Playa Sirena – Cayo Largo

30.10.2009 Cayo Largo Del Sur – Kuba
Playa Sirena Tropenstrand Kuba

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Klicks für das Originalbild in groß vom Playa Sirena

Ich hab das Paradies geseh’n, es war um neunzehnhundertzehn, der steuermann hatte Matrosen an Mast und den Zahlmeister ham die Gonokocken vernascht… Aloahea He a loha hea…

Playa Sirena, Kuba

Dieses Lied von Achim Reichel ging mir heute den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Letzter Tag in der Sonne, der Bus sollte uns erst um 16:30 vom Club Sol de Cayo Largo abholen, also blieb noch genug Zeit mit der kleinen Bahn. (einer dieser kleinen Autozüge, mit denen immer Stadtrundfahrten gemacht werden), zu den beiden wohl schönsten Strände zu fahren und da tatsächlich das Tropenstrand-Paradies zu sehen.

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Die Fahrt selber war nicht gerade Paradieswürdig, denn die Strecke war wirklich eine üble Hoppelstrecke und die Landschaft auf Cayo Largo Del Sur entspricht in weiten Strecken eher Amrum als einem Paradies. Wobei ich absolut nichts gegen Amrum sagen möchte, aber ein Kubaner von Cayo Largo würde sich auf Amrum wohl fühlen, weißer Sandstrand, kleine Dünen und hier und da sogar Flächen, die Amrums Heide nicht unähnlich waren, dahinter Nadelbäume und mal ein Bohlenweg in die Dünen… Amrum ähnlich aber eben in Kuba.

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Dann aber auch Palmen und tropisches Gewächs und dann eben der Strand und das Wasser. Ich wusste ja dass dieser Strand schön sein soll und das stimmte auch. Wirklich weiß, dass Wasser wirklich blau und extrem klar, dazu kaum Personen dort am Strand. (Selbstverständlich auch ein Segen der Nebensaison). Eigentlich wollte ich zum zweiten Strand durchfahren, der noch schöner sein sollte, aber ich sah eine Liege auf einer Sanderhöhung ganz alleine in der Sonne stehen.

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Vor einem Wasser, hinter einem Wasser unter einem Sandstrand, über einem die Sonne. Das sollte für eine Stunde mein Ort sein, denn dann würde der kleine Zug wieder vorbeikommen. …Nun ich hielt es vielleicht 20 Minuten aus und dann verzog ich mich mit meinem Buch, dass ich in der Bibliothek im Club Sol Cayo Largo gegen mein Buch und zwei Kuba Reiseführer eingetauscht habe unter einen Schattenschirm. Einfach paradiesisch… aber irgendwie fehlten mir die Palmen am Strand zum wirklichen Tropenparadies.

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Die gab es dann einen Strand weiter am Playa Sirena. Das war der Stopp, bei dem die Halbtagestouristen der Katamaranfahrt herausgelassen wurden, der nach einigen Reiseführern übereinstimmend als schönster Strand Cayo Largos benannt wurde. Und das war er wirklich. Hier gab es wirklich breiten, wirklich feinen und absolut weißen Sand. Palmen und wer Lust hätte hätte dort windsurfen können, einen Katamaran mieten oder ein Kajak, die Flagge war grün, das bedeutete, all das war auch erlaubt.

Ich zog es vor, kurz ins Wasser zu hüpfen und mich ansonsten mit meinem Buch in den Schatten einer Palme zu verziehen, ich bin eben kein großer Sonnenbader. Eher liebe ich den Schatten bei selbstverständlich warmen Temperaturen und einer kühlen Brise, All das bot dieses Tropenparadies.

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Klick für das Originalbild in Groß

Inklusive eines kleinen Restaurants, bei dem man sich für vergleichbar wirklich teure 10 Pesos am Buffet bedienen konnte. In Havanna gab es dafür a la carte plus Getränk und Mojito. Was aber meckern, wenn man gerade solch einen Ausblick hat… Und wie schon an anderer Stelle angemerkt ist Cayo Largo eben nicht wirklich Kuba, sondern eben eine Touristeninsel. Und auf einer Touristeninsel gibt es eben Touristenpreise… die selbstverständlich in anderen Ländern noch teurer wären als am Playa Sirena.

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Um 15:00 ging es dann im Zug wieder zurück, da um 16:30 der Bus mich abholen sollte, damit uns der Flieger dann wieder nach Havanna bringt.. Und in dem sitze ich nun gerade. Wieder die wirklich alte Antonov AN-26 mir den sechs Fenstern, von denen ich heute leider keines abbekommen habe.

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Das war er nun also der letzte Tag im Tropenparadies von Cayo Largo. Playa Sirena war wirklich der schönste Strand… Heute habe ich noch vor einen kleinen Abstecher in die Mojito Bar La Bogedita, die Hemingway beschrieb und wo es die besten Mojitos geben soll. Man wird sehen.