Louis Vuitton Visionary Journeys
Auf meiner Google Suche, was denn so zu meiner Zeit in Bangkok so ebenda los sei, fand ich irgendwo die „Louis Vuitton Visionary Journeys“ – was genau das allerdings sein sollte, war mir nicht klar.
Scheinbar irgendeine Ausstellung zu der man sich zwar Tickets besorgen musste, diese wiederum allerdings gratis waren. Gratis? Da stehe ich doch drauf – also besorgte ich mir ein Ticket für den nächsten Tag und sorgte dafür, dass ein Grab Driver mich früh genug abholt und dorthin bringt.
Er brachte mich zu einem normalen Louis Vuitton Store – das ganze sah nicht wirklich nach einer Exhibition aus, einmal um die Ecke war allerdings eine geöffnete Tür mit Türsteher und den typischen Samtbändern, die man von teuren – oder möchtegern teuren Discos kennt.
Okay, das Ticket war offenbar, um einen Time-Slot zu reservieren, zu dem man durch vier von Louis Vuitton gestaltete Räume gehen darf, die allerhand Devotionalien aus der Frühen und aktuellen Geschichte zeigen, und die sich hervorragend für Social Media Posts eignen – was sicher der eigentliche Grund dieser Exhibition ist.
Schon der erste Raum ist vollkommen Social Media tauglich und dann wird auch klar, warum man einen Time-Slot benötigt, denn es sollen natürlich wenig andere Menschen im optimalen Social Media Bild stehen.
Das hat auch fast geklappt, wie man auf dem Video sehen kann, die Mädels vor mir waren fast durch und ich hatte den Tunnel an Louis Vuitton Boxen in diesem ansonsten voll verspiegelten Raum für mich.
Und ja ich muss sagen, das schaute schon ziemlich großartig aus. Aber spiegel auf denen man läuft… Diesen Raum möchte ich aber nicht putzen müssen…
Raum 2 war dann eher etwaszum schauen. Viele Louis Vuitton Exponate aus der Vergangenheit und aktuellen Zeit, die man sonst eher weniger sieht
Riesige Schrankkofer, Backgammon Spiele, Taschenseits, viele Bilder und Fotos und alte Taschen aus den 1880er Jahren.






Ein weiterer etwas futuristischerer Raum zeigte „besondere“ Taschen.


die sahen schon cool aus, und dürften eine Menge kosten…
gefolgt von einem weiteren Spiegelraum, der ganz viele durchsichtige Taschen und eine Drehscheibe hatte, auf der sich je eine Tasche in den Raum drehte.


Tja und dann kam noch ein Raum, der eigentlich gar keinen Sinn machte und eigentlich nur dafür da war, um sich ein Paar Ansichtskarten abzuholen
Tja und das war es auch schon, es endete im eigentlichen Louis Vuitton Store in dem man sich – noch ein bisschen mit aktuellen Dingen eindecken konnte.


Insgesamt war die Louis Vuitton Visionary Journeys viel weniger spanennd, als man wohl meinen möge, ich glaube ich war keine halbe Stunde drin, 5 Räume, für möglichst gute Fotos gestaltet, damit sie möglichst gut auf Instagram aussehen.
Kann man machen, muss man nicht.







