Die Paten – Gemeinsam gegen Aids

Die Hamburger Familie tut was

Ich war ja gerade am letzten Wochenende in Hamburg und dabei habe ich es nicht geschafft auf diese nette Veranstaltung vorbeizusehen. Einmal im Jahr tun sich in Hamburg die Partymacher und sonstigen Alphatiere der hamburger Szene zusammen, um zu feiern und gleichzeitig Spenden zu sammeln.

Beispielsweise gibt es seit zwei Jahren eine Party in der Wunderbar. Lohn, Eintrittsgelder, Trinkgelder und natürlich Spenden gehen an die Aktion „DIE PATEN – gemeinsam gegen Aids“. Selbst Corny Littmans „Wunderbar“ kostet keinen Heller. Wie viel das in diesem Jahr gebracht hat weiss ich nicht, aber im letzten Jahr sind so immerhin 2.000 € zusammengekommen.

Mit weiteren Einzelspenden und Spenden von Bars, Verbänden, Vereinen und Clubs kamen immerhin 11.649 € zusammen.

Irgendwie finde ich das sehr großartig und nachahmenswert. Irgendwie doch viel netter als eine großaufgeplusterte Aids-Gala, bei der es eigentlich nur darum geht, gesehen zu werden.

Hallo meine Partyperle,

Micha, Sven, (136Grad ), Axel und Holger (136Grad / Wunderbar ) machen den Einlass und die Garderobe, Farid Müller ( GAL ) und :Valery Pearl: versorgen die Gäste an der Bar mit leckeren Getränken, Ulf Ansorge ( SAT1 ) steht an den Plattentellern… ??? …was´n das …???
Ganz klar : Das ist „DIE FAMILIE TUT WAS
Am Freitag, 21. November 22:00 Uhr steht die Wunderbar Kopf, denn dann werden Spendengelder für die Aktion „DIE PATEN – gemeinsam gegen Aids“ gesammelt.

Dieses mal gehen die Erlöse an das M.G.-Stift; das einzige Wohnprojekt in Hamburg für Menschen mit HIV und AIDS

Alle, die an diesem Abend arbeiten, verzichten auf ihren Lohn und das Trinkgeld. Zusammen mit den Eintrittsgeldern wird nämlich alles ausnahmslos den „Paten – Gemeinsam gegen Aids“ gespendet. Im letzten Jahr kamen durch die Aktion „Die Familie tut was“ für die Aidsseelsorge EUR 2.000,- zusammen. Der Auftrag ist ganz klar : 2008 wollen dies noch steigern. Dafür brauchen wir natürlich Deine Unterstützung  – und die Deiner Freunde. Mach dir ein dickes Kreuz in Deinen Kalender und informiere alle Deine Freunde, damit wir an diesem Abend gemeinsam die Wunderbar rocken und gemeinsam die Aktion „DIE PATEN“ unterstützen können.

Die Familie tut was

Wunderbar  Talstraße 14-18
Freitag,21.11.08 – 22 Uhr
Eintritt ( WICHTIG : Spende ) EUR 5,- .

Die Familie tut was

Auch wenn Berlin der Nabel der Partywelt ist, lohnt es sich ab und an mal über die Stadtgrenzen zu schauen um zu sehen, was in anderen Städten so geschieht.

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Nun hab ich ja einen traditionell guten Blick auf die Hamburger Partyszene und dort gibt es seit einigen Jahren ein Event, dass unter dem Namen „Die Familie tut was“ steht. Das ganze ist sozusagen ein Charity Event der Hamburger Partymacher.

Alle Löhne, Eintritte, Trinkgelder und natürlich alle gerne angenommenen Spenden fliessen dabei werden dabei dem Patenschaftsfond der Aidsseelsorge Hamburg gespendet, aus dem Menschen mit HIV und Aids unterstützt werden, die von Hartz IV oder einer Minimalrente leben müssen.

Corny Littmann, Präsident des FC St. Pauli und unter anderem Inhaber der Wunderbar, stellt eben diese zur Verfügung und sich selber an den Zapfhahn, sein Kompagnon Axel Strehlitz, sorgt für den Eis und Cocktailnachschub, Volker und Matthias von Boombastic werden sich durch den Jackendschungel kämpfen, Holger von Pearls of the Night und Karin Kaufmann von dan Alphagirls sorgen für die richtige Türpolitik und dass die Eintrittsgelder in den Spendenfond wandern, und :Valery Pearl: verteilt kleine Schnäppchen und nimmt sicher gerne die ein oder andere Spende entgegen. Dazu stehen gratis Alex B. und Beverly Boyer und Ulf Ahnsorge hinter den Reglern.

Warum gibt es sowas eigentlich in Berlin nicht?

Einmal im Jahr etwas zurückgeben und schillernde Partyfiguren, die für einen guten Zweck auch mal die Dinge erledigen, für sonst andere für sie tun, finde ich eine klasse Idee. Man stelle sich das mal in Berlin vor Vielleicht Zoe und :Gloria Viagra: an der Tür, :Nina Queer: und :Mataina Ah wie Süß: hinter der Garderobe und Bob Young hinter dem Zapfhahn 🙂 Ich denke es würde sich auch ein guter Zweck finden und wer weiss, vielleicht gibt es gar einen Raum, für ebendiesen Zweck.

Warum eigentlich nicht.