CSD 2006 Hamburg

Seit 12:00 wird zurückfotografiert; ab jetzt wird Foto mit Foto vergolten.

Au bagge, diese markigen Worte könnten noch Ärger geben. Aber es wird mir wohl niemand Nationalsotialismus vorwerfen wollen. Egal!

Ich fand mich also statt als Zuschauer neben der Straße zu stehen relativ schnell mit Leyla auf der Straße wieder – und es war wirklich witzig. Nun war ich ja nicht sonderlich speziell gekleidet, also war ich nicht gerade erstes Ziel der Kameras. Und doch wurde ich unzählige Male fotografiert – und doch wurde von mir nur ein Bruchteil der Fotos geschossen als von Leyla.

Eine Rampensau !!! Es war nicht einfach mit ihr voranzukommen. Posierend von einer Kameralinse zur nächsten, von einem Posing zum nächsten. Wir hielten uns immer weit genug hinter einem Truck und weit genug vor dem nächsten, so waren wir immer unser eigenes Spektakel.

Layla auf de CSD

Während sich Leyla allerdings von Fotografen fotografieren ließ, machte ich mir den Spaß und fotografierte Fotografen, die mich fotografierten. Gut ich sehe ein, dieses war vollkommen sinnlos, aber es hat viel Spaß gemacht.

CSD Hamburg Fotografen fotografieren

Schon knapp hinter der langen Reihe mußten wir allerdings den ersten Raststopp machen, da Leyla bemerkte, daß Ihre Schuhe wohl doch etwas zu hoch waren. War der Umzug damit für uns beendet? Mitnichten! Das Mädel biss auf die Zähne und stöckelte weiter. Mal langsamer und mal schneller. Immer dann wenn Olivia sich mit ihrer Insel wieder näherziehen und schieben ließ mussten wir einen Zahn zulegen, da sich alle Welt (und viel schlimmer alle Kameras) nur um sie kümmerten. (Und Desinteresse kann Leyla noch weniger ab als ich selber)

Olivia Jones

Als wir dann endlich zum großen Stop in der Mönkebergstraße, hamburgs größter Einkaufsmeile kamen taten meine Füße bereits so unglaublich weg, daß ich fast ernsthaft darüber nachdachte, beim nächstbesten Deichmann ein paar Flip-Flops zu kaufen. Da ich aber

a) generell nicht mehr bei Deichmann kaufe
b) schon gar keine flachen Schuhe bei Deichmann kaufe und vor allem
c) ich niemalsnicht mit solch einer Schmach leben wollte

ließ ich das jedoch schön bleiben und machte lieber gute Mine zum bösen Spiel und leidete weiter beim Weiterstöckeln in weiteren Umwegen zum Jungfernstieg. Während ich jedoch vollständig durchhielt lief Leyla die letzten paar hundert Meter ohne Schuhe (bis auf ein kurzes Foto zu dem sie sich wieder in die Schuhe quälte)

Tatsächlich erreichten wir irgendwann den Jungfernstieg und somit auch die Alster. Glücklich nutzen wir das Alsterwasser um unsere geschundenen Füße zu kühlen. Ich bin mir nicht sicher, aber es müssen Kubikliter schlagartig verdunstet sein.

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Zum nächsten Jahr schlage ich folgende Route vor.Lange Reihe in richtung Hauptbahnhof, direkt in die Mönkebergstraße und von dort direkt zum Jungferntieg. Keine Umwege und stattdessen lieber viele lange Pausen :-)Das nächste Jahr werde ich übrigens deutlich extravaganter gekleidet und von vornherein mitlaufend geplant zum CSD gehen – und dann werde ich auf unzähigen Fotos zu sehen sein. Jawohll! Ich will in die Zeitung. Doppeljawohll!Btw. sehr ansehnlich fand ich diese drei Mädels. Was mögen das für Kleider sein? Indische?

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CSD Hamburg 2006 Bilder

Bevor ich selber schreibe, was der CSD-Umzug so an meinen Füßen angerichtet hat, poste ich lieber ersteinmal einige Bilder zum Thema:

Angel
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Leyla ! Was für eine Rampensau. Lesbians? Egal hauptsache eine Kameralinse 😉

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Farid Müller, Tatjana Taft, Lilo Wanders, Valery Pearl und einige mir unbekannte Personen
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Die beiden hatten gute Tipps hinsichtlich zu hoher Schuhe für lange Wege abzugeben. „Solche schuhe wären Wahnsinn“ 😉 Recht hatten sie.
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zwei Raubkatzen
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Pricilla
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:Valery Pearl:
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Olivia Jones Island
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Lobende Erwähnung auf dem Royal Chicken Club

Zur großen Performance im Royal Chicken Club trällerte eine Sängerin der Stage School ziemlich gekonnt ein langes Abba Medley. Über allen anderen tronte, nein Tanzte ich auf einer Box. ein Blick auf die Bühne.

Sängerin, zwei Tänzerinnen von oben genannter School, Miss Jones, ein paar weitere Personen und Leyla.

Was für eine Rampensau! Na warte! Nicht ohne mich.

Runter vonner Box und rauf auf die Bühne. Dort unterhielten wir uns über alles und nix, achteten aber nicht was Miss Jones zu berichten hatte. Schade eigentlich, denn es scheint so, als fand sie lobende Worte über uns… Denn heute erreichte mich folgende Mail.

Guten Abend.
Da wurdet ihr ja mal am Freitagabend richtig gelobt von Olivia (komisch komisch) 🙂
Na ja, beim nächsten Mal starte ich durch. 🙂
Bye bye

wir wurden gelobt? wann denn das?

Das habt ihr ja wohl mitbekommen, na ja hättet ihr zumindest. ^^
Als sie da nun ihre Rede hielt drehte sie sich irgendwann zu euch beiden um und meinte „und wir haben fantastische Transen hier“ also wortwörtlich war das jetzt vielleicht nicht ausgedrückt, aber es gibt dessen wieder was sie sagte. 🙂 Vielleicht war die Nacht danach ja noch etwas feucht fröhlicher, dass du dich daran jetzt gar nicht mehr erinnern kannst. 🙂

🙂 nein, ich glaube, da hab ich mich gerade mit Leyla unterhalten, ist aber trotzdem schön…

wir hatten viel Spaß. und ich am nächsten morgen nen dicken Kopf

Na na Zoe, eigentlich müsst dir das aber in Erinnerung geblieben sein, ihr standet von Olivia 1,5 Meter entfernt, sie hat euch direkt angesprochen und ihr habt euch nach dieser Neuigkeit direkt so komisch und kichernd angeguckt. *gg

Wer weiß worüber wir gerade kicherten, aber nicht über diese lobende Erwähnung
Olivia Jones lobt einen, das kann man dann wohl mit Fug und Recht als Ritterschlag ansehen, oder?

Royal Chicken Club II

gleiche Party, anderes Datum
15.07.2006 – Royal Chicken Club
12.05.2006 – Royal Chicken Club
10.03.2006 – Royal Chicken Club
Schon wieder war ein Monat vorbei und Olivia Jones’s Royal Chicken Club ging in die dritte Runde. Da ich ja das erste Mal fehlte, war es meine zweite.Im März war ja dichtes Schneetreiben und daher war der Royal Chicken Club nur mäßig besucht und auch die Stimmung war zwar nett, aber nicht berauschend, dieses mal war es anders.Kein Schnee, viele Leute, klasse Musik, großartige StimmungABER: Ich mußte Eintritt bezahlenTsts das wäre in Berlin nicht vorgekommen. Ein echter Minuspunkt für den Royal Chicken Club… Egal. Ich wollte rein, also zahlte ich.

Im Club liefen mir gleich die ersten beiden Drags über den Weg und es dauerte nicht allzulange, die nächsten zu finden. Moment, ist das nicht Florance, nein, oder, oder doch? Nein, die hat doch immer rote Haare.. Naja, ich kenne mich und im Normalfall liege ich daneben also hab ich sie lieber nicht angesprochen und hab lieber weitergetanzt.

Wo trifft man sich aber am ehesten wieder? – Genau! auf der Damentoilette. Es war Florance, allerdings tatsächlich mit dunkleren Haaren als mir bislang bekannt. Sehr klasse, Florance wird sich auch auf dem Tuntenball herumtreiben. Ein Grund dort doch aufzuschlagen… Nur worin. Glitzerbarby, Schwarzes Abendkleid, kurz und Rot? hmmmmmm mal sehen.

Zusammen gingen wir in eine Ecke, wo noch ein paar weitere Mädels saßen Kim & Chantal sowie ein durchgeknalltes aber total großartiges Huhn namens Layla?, Leila?, Leyla?, Laila? Egal, Namen sind Schall und Rauch


Leyla et moi.
Auf jeden Fall haben wir zusammen jede Menge Spaß gehabt, uns als Liebesengel betätigt, auf dem Tresen getanzt, kurze und Erdbeerlimes ausgegeben bekommen, die Toilettendame und irgendwelche Engländer in Gespräche verwickelt, Knackarsch und Waschbrettbauchtests gemacht, uns von Olivia Jones nen Rüffel abgeholt und viel getanzt.Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte sein, daß unser Ruf jetzt nicht der allerbeste ist. 😉 Jaja, der Allohol…es hat sich übrigens gezeigt, daß Silikoneinlagen einen entscheidenden Vorteil haben – sie enthalten kein Wasser. Von wassergefüllten Kondomen kann man das leider nicht behaupten. Irgendwie hat Leylas eine Brust am Abend das zeitliche gesegnet. Und da eine Brust mieser ausschaut als keine Brust, flog ein mit Wasser gefülltes kondom durch die Gegend auf mich zu. Im Normalfall kann ich damit um gehen und bin auch ziemlich fangsicher. Aber lange Fingernägel und Wassergefüllte Kondome vertragen sich überhauptgarkeinbißchen.Klatsch, Platsch, Pitsch-Natsch äääh nass. Und nein, ich wollte nicht beim Miss Wet-T-Shirt mitmachen. Achja, irgendwo gibt es noch ein Foto mit uns und Nena.Diese Ausgabe des Royal Chicken Club war auf jeden Fall eine sehr großartige. Auch wenn ich dabei eine meiner beiden großen Creolen verloren habe.Auf der Party sprach mich übrigens irgendwer an, ich möge nicht wieder meinen Absatz verlieren. ähm, ööhm, urgs. Man kennt mich und ich hab mal wieder keinerlei Ahnung woher…. sowas macht mir ja immer ein wenig Angst.Mist.. Leyla, erzählte mir noch irgendwas über eine Party, einen Club heute am Sonntag…. wenn ich nur wüßte, wo und wie er hieß…Achnoch ein weiterer Punkt:Ich benötige dringend Visitenkarten mit meiner Emailadresse, denn es kommt immer wieder vor, daß man irgendwohin Fotos schicken möchte oder von irgendwoher Fotos bekommen möchte…

 

 

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