AJ & The Queen

Okay, am 10. Januar 2020 müssen wir alle wieder Netflix schauen, denn (scheinbar heute) hat Netflix einen „AJ & The Queen“ Trailer ins Netz gestellt.


I’m a Drag Queen on a cross-country tour.

Okay, an was erinnert mich das jetzt?

Ru Paul als „The Queen“, die in einem (nicht rosafarbenen) Camper voll von Drag-Zeug und Kleidern, (offenbar) wegen einem Kind durch das (nicht australische) Outback (zur Mutter?) fährt und dabei einiges erlebt sowie Rednecks im Kleid erschreckt. Dazu mit Lola’s „Kinky Boots“ Fensterscheiben eintritt, ein wenig wie Pray Tell spricht und wirkt und spricht sowie ansonsten wie bei Drag Race schimpft..

AJ AND THE QUEEN

Eine neumodische Version von Priscilla Queen of the Desert angewürzt mit etwas Kinky Boots, Pose und nem großen Schlag oben drauf?

Klingt erst einmal nicht vollkommen falsch, wenngleich aber auch nicht nach etwas gänzlich neuen. Man darf gespannt sein

In Kitty, Renate und Backstage we trust

Kurz nach dem Aufwachen schaue ich in mein Handy und finde folgende Horror-Katastrophenmeldung, die irgendwie mal alle, die da schon wach waren teilten. Das Kit Kat und der Sage Club müssen schliessen, da der Besitzer des Hauses den Mietvertrag gekündigt hat. Im Juni 2020 ist Schluss

NOOOOOOOOOO!

Das ist nur mit einem Wort zu beschreiben: KATASTROPHE

Das Kitty ist einer der drei Clubs in Berlin, die eine weltweite Bedeutung haben, für die Menschen extrem nach Berlin kommen. Berghain als mal bester Club der Welt beschrieben, Tresor als Ursuppe des Techno und eben das Kit Kat. Vor allem ist es aber der einzige Club, der mir subjektiv noch etwas bedeutet. Der Geburtstagsclub hat schon lange dicht, das White Trash sogar schon doppelt dicht, das Bassy hat letztes Jahr geschlossen und im letzte Monat wirklich noch einmal alles gegeben. Nun also das Kit Kat…

Man hörte es schon eine ganze weile rumoren, aber ich wollte es nicht glauben und hoffe, dass sich da noch Möglichkeiten finden. Sollte sich das bestätigen folgt auf jeden Fall der heftigste „Tanz auf dem Vulkan“, dennBerlin seit den 20er Jahren gesehen hat.

Für den heutigen Abend gab es den anderen Tanz auf dem Vulkan. Die House of Red Doors in der wilden Renate, einem Club, der ja auch Dauer bedroht ist aber auch noch einmal unter dem Motto „Animal“ richtig Gas gegeben hat.

Ich habe nichts animalisches im Kleiderschrank ausser einen großen Federschmuck, diverse Leo-Kleider und eben noch dieses Zebra-Kleid dass ich glaube ichgenau einmal anhatte und dass mich genügend zum Zebra machte um Eintritt zu erhalten.

Passiert mir nicht oft, aber ich schaute in den Spiegel und dachte „Wow, das schaut richtig gut aus“ sah es dann erstaunlicherweise auch neun Stunden später immer noch aus.

In der Renate und in der Schlange davor gab es aber vor allem ein Thema „Die drohende Schliessung des Kit Kat“.

Keine Frage, das Publikum der House Of Red Doors ist zum Großen deckungsgleich mit dem Kitty und immer am Wochenende der HORD finden sich einige Stammgäste weniger als normal im Kitty ein. Jetzt denke ich, dass manch einer trotzdem auch Samstag gegangen ist, da es vielleicht nur noch 7 Monate Möglich ist, das Kitty zu besuchen… Zu traurig.

Auf jeden Fall war die House Of Red Doors wieder extrem gut besucht und wir konnten nur von Glück reden, dass uns Shredder von Eat Lipstick ein Backstage Bändchen gab, denn da oben sind immer die besten Leute – und es ist nicht gaaaanz so voll.

Ich war am Samstag aber noch so kaputt von Donnerstag, dass es mich nicht ins Kitty zog… Nächstes Wochenende wieder 😉

Priscilla After Show Besäufnis

Sonntag geschlossen wegen Samstag.

Nach dem Musical sind wir eher ziellos durch St. Gallen gestöckelt auf der Suche nach einer Bar, in der wir noch einen Cocktail oder zwei trinken könnten.

Zufällig landeten wir im Paparazzo, das für schweizer Verhältnisse günstige und gleichzeitig sehr große Cocktails

Von denen bestellte ich einen Mojito, erhielt aber einen Caipi. führte dazu, dass ich einen großen Mojito UND einen großen Caipi hatte – und es waren beileibe nicht meine letzten, denn es wurde ein extrem witziger Abend.

Eine Weile nach uns kam nämlich fast das gesamte Ensemble des Musicals in die Bar und man erkannte uns als Besucher des Musicals und wir kamen in klasse Gespräche und tranken allerhand zusammen.

Sheila und Diana verabschiedeten sich irgendwann ins Hotel – ich nicht. Ich trank weiter und unterhielt mich weiter gut bis – irgendwann sehr spät und sehr besoffen.

Das Problem, wenn man irgendwo weit weg von der eigenen Wohnung ist, man muss ausschecken.

Auuuuuaaaaa, tat mein Kopf weh und ging es mir beim Frühstücken schlecht. Mehr als ein Tee und Aspirin von Diana war da nicht drin.

Es dauerte auch noch eine ganze Weile, bis ich wieder ansprechbar war.

Ich glaube, mir ging es erst einmal in meinem Leben so mies von Alkohol am morgen… und es führte zu folgendem Instagram Eintrag… 😉

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Sonntag geschlossen wegen Samstag.
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Dieser nette Herr ist Barkeeper im #paparazzo #stgallen und mal zumindest Mitschuld, dass ich einen echt echt echt harten Sonntag Morgen hatte. 😉
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Genau genommen kann ich mich kaum erinnern, wann ich letztmalig einen so schlechten Morgen hatte, der rein durch den vorherigen Abend ausgelöst wurde… Die Cocktails 🍹 🍸 waren lecker 😋 und viele…. Viel zu viele
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Ich war morgens sehr „durch“ und habe den Tag nur (knapp) mit Kopfschmerztabletten 🤕 überlebt.
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Die Top 3 meiner Vollsuffs sind zementiert. Ich bin nicht beim nach hinten kippeln zur Seite umgefallen und wurde unter die Dusche gestellt, Hallo Sippel, ich bin nicht vollbetrunken gefahren (ein Glück), Hallo Torben, oder habe sehr angebrannte Suppe gelöffelt, Hallo Andrea…
🍸🍹🍸🍹🍸🍹🍸🍹🍸🍸
Ich habe nicht mit Eiswürfeln geworfen und keine Zigarren gegessen, ich habe nicht beim „sexual position game“ geglänzt, bin nicht in der Disco auf der Box eingeschlafen und mir fehlen auch keine Stunden im Gedächtnis… Aber ich befürchte das gehörte schon in die top 10 meiner Suffs…. Zumindest einer der härtesten morgende.
🍸🍹🍸🍹🍸🍹🍸🍹🍸🍸
Ich entschuldige mich einfach mal prophylaktisch bei andern, die sich zu späterer Stunde mit mir unterhalten mussten
🙄😬🥴🥺🙏🙏🙏🙏🙏🙏
ich bin mir leider sicher, meine Aussprache war nicht mehr ganz klar
😇😇😇😇😇😇😇😇😇😇
ich hatte aber insgesamt einen wunderbaren Abend mit tollen Gesprächen und Gesprächspartnern.
🍸🍹🍸🍹🍸🍹🍸🍹🍸🍸
Vielen Dank alle.

Priscilla Musical St. Gallen

Ich glaube Petra Knickmeier erzählte davon, dass sie das Musical Priscilla Queen of the Desert in St. Gallen noch anschauen wollte.

Hmmmm ein Musical im Ausland – eigentliche eine gute Idee, mal wieder eine kleine Reise zu machen… Mit Petra hat sich die Reise ziemlich schnell erledigt, aber Sheila und Diana wollten mitkommen – unter der Prämisse, dass wir ein gutes Hotel mit Spa nehmen. Gesagt, getan, also auf nach St. Gallen

Klar konnte Priscilla in St. Gallen von Ausstattung nicht mit der vermutlich vielfach teureren Priscilla Produktion in London mithalten, aber das machte sie mit kleinen Gimmicks, Ideen und Liebenswürdigkeit absolut wett.

Ein Musical-liebender Kollege meinte danach als ich ihm die Namen der Hauptdarsteller erzählte, dass die auch wirklich gut und bekannt seien. Ich mag das glauben, denn es hat mir sehr gut gefallen.

Ich bin mir sicher, dass man den einen oder anderen des Ensambles irgendwann mal wieder trifft, sei es in Hamburg oder in Berlin, denn mittels Social Media weiss ich ja nun, wo die gerade auftreten.

Dass wir die Hälfte der Darsteller später am Abend zufällig in einer Bar getroffen haben, war aber gänzlicher Zufall. Die schneiten irgendwann rein, als wir vergnüglich an einigen Cocktails schlürften.