Destroy Burlesque @ Ken

Stella, Kaey, Sheila und die Crimson Carnivals im Ken.

Destroy Burlesque

Das war sie nun also de Destroy Burlesque Party im Ken und mit ihr haben sich einige Dinge geklärt, die ich mich schon lange fragte…

1)
Ich kann mich erinnern, dass ich irgendwann mal bei Facebook ein Quiz „Welche berliner Transe bist Du?“ mitgemacht habe. Rausgekommen war dass ch laut diesem Quiz Stella Destroy sei… Das ist natürlich falsch, bin ich doch Zoe und zwar Delay, nicht Destroy…. Egal, dieses Quiz fragte auf jeden Fall, wann Stella endlich eine eigene Party habe. Fragte ich mich danach auch und Stella wohl ebenfalls. Nun hat sie stattgefunden, ihre erste eigene Party „Destroy Burlesque“

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2)
Wie ist das Ken eigentlich? Nun gibt es das Ken schon eine ganze Weile in Berlins Partywelt und ich war nicht einmal dort gewesen. Nun, was lässt sich über das Ken sagen? Es ist größer als benötigt, die Getränke sind teuer und über eine blöde Karte zu zahlen und es benötigt dringend eine Rolltreppe, gibt es doch eine sehr stöckelunfreundliche ziemlich große und hohe Treppe zu den Waschräumen. Sehr High Heel unfreundlich. Immerhin haben auch im Ken Drags freien Eintritt.

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…es gab da noch ein paar mehr Fragen, die ich hatte aber das führt zu weit…. also zurück zur Party. Es klang ja gut. Stella und Nina Queer an den Reglern, Kaey und Chrimson Carnival vor Ort und Sheila als Hostess und auf der Bühne. Ein interessantes und abwechslungsreiches Programm sollte geboten werden und wurde auch. Ich weiss allerdings nicht, ob der Spaß den ich hatte nicht eventuell damit zutun gehabt haben könnte, dass ich auf ziemlich nüchternem Magen mit einem Long Island Ice Tea begonnen habe…… Zumindest lief ich am Ende dann gerade, wenn ich extra Kurven lief… Aber laufen… Ich fand, dass die Destroy Burlesque auf jeden Fall weniger Kurvig als ziemlich rund lief.

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So sagten viele Leute, wie voll es im Ken gewesen sein soll. Nun voll, ist wohl Ansichtssache, zumindest waren eine gabze Menge netter Leute dort, und einige komische. Trixi von Heute gehörte zu zweiter Spezies… erst hat sie mich mit folgenden Worten begrüßt: Hallo Schatzi, Dich erkenne ich immer an Deinem Mann… Nun ich stand gerade neben Matainas Liebsten und Mataina selber schwatzte direkt daneben (als Mann) mit Sheila. …Später meinte sie kumpelhaftig, gerade „ihren Namen“ vergesen zu haben – und zeigte auf Siren, die sie wohl noch nie gesehen haben dürfte. Das erzählte ich ihr und als ich dann fragte, ob sie denn wisse, wer ich bin, gab sie zu, keine Ahnung zu haben… aber wir würden uns doch kennen… oder? Nun Ich sagte ihr dann nicht, wer ich sei, vielelicht liest sie es ja irgendwann…

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Kommen wir aber mal zur Show, ich fand sie ziemlich unterschiedlich, Kaey fand ich an diesem Abend stimmlich etwas dünn. Keine Ahnung warum, aber ich hörte sie schon mit viel besserer Stimme. Vielleicht hat sie der Umzug in meine Heimatstadt nicht nur gedanklich sondern auch stimmlich mitgenommen zu haben. Besser an diesem Abend fand ich die anderen Showteile der Destroy Burlesque….

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Sheilas Auftritt zur Hälfte als Mann und zur anderen Hälfte als Frau, den ich ziemlich gut fand, bei dem allerdings die Farben auf dem Film komischerweise Lila sind und nicht grün… komisch… Oder Crimson Carnival, die wie immer genial waren. Auch wenn es mir immer alleine beim Zuschauen wehtut… Die Gäste waren auf jeden Fall verwundert bis verstört. Die Crimsons sind auf jeden Fall klasse und boten mal etwas anderes als bei den anderen Drag Partys aber typisch sollte die Party auch sicher nicht sein.

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Ich hatte tatsächlich eine ganze Menge Spaß auf der Destroy Burlesque im Ken und man mag Stella wünschen, dass es noch viele davon gibt – oder, sollte der Burlesque Hype irgendwann zuende sein, dann Partys eines anderen Themas…

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Christiansens Hamburg

Christiansens

Nun gibt es sicher viele Leute, die meinen. „He und was ist mit Bar ….“

Ja Hamburg hat viele grandiose Bars, die sich zu besuchen lohnt und das Christiansens ist zumindest eine davon und nebenbei meine absolute Lieblingsbar.

Das Christiansens hat schon viele Preise gewonnen und Uwe Christiansen hat in seiner Cocktailkarte viel zu erzählen, wem er welchen Cocktail wann schon einmal mixen durfte. Der Mensch hat Erfahrung, war Barkeeper in 5 Sterne Hotels und auf der Queen Elizabeth 2. Wenn er sagt, ein Cocktail ist gut, dann kann man das unbesehen glauben.

Das Christiansens ist eine unglaublich stilvolle Bar, die grandiose Cocktails bietet. Wer in Hamburg stilvoll weggehen möchte sollte unbedingt einmal hierhin gehen und es sich einen Abend gut gehen lassen. Geheimtip ist der Long-Beach-Ice-Tea, der meiner Meinung nach besser als der long-Island-Ice-Tea ist und die preisreduzierte Flasche Champagner an Silvester, durch die das neue Jahr nur gut werden kann.

Außerdem für mich als Nichtraucher uninteressant, aber ansonsten spannend soweit ich hörte eine sehr gute Auswahl an Zigaretten und Zigarren. Wem das nicht zusagt, der findet eine ebenfalls sehr gute Auswahl an hochwertigen, gereiften und nicht billigen Whiskeys

Wer einen schönen ruhigen Ausklang nach einem Kiezbummel sucht, sollte unbedingt den Weg runter zum Fischmarkt machen und den Abend hier beenden. Und wer dann immer noch nicht genug hat, der kann sich gleich Sonntag Morgen zum Fischmarkt aufmachen.

Christiansens
Pinnasberg 60
20359 Hamburg

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