Fusion 2019

Fusion Festival – Turmbühne

Ich wusste schon lange, dass es die Fusion gibt. Was genau die Fusion allerdings ist, war mir nicht bekannt. Für mich war es irgendein Techno Festival, dass mich eigentlich nicht näher interessierte, wie mich andere Technofestivals auch nicht interessierten

Irgendeine Band auf einer Bühne, aber tolle Lichter

Dann fragte mich Kirsten im Kit Kat aber, ob ich mit zur Fusion kommen würde. Eat Lipstick, würden dort dieses Jahr auftreten und sie würde sicher Karten bekommen. …. sie meldete sich nicht mehr deswegen, aber ich informierte mich erstmals über das Fusion Festival und stellte fest: WOW spannend! …aber die Tickets sind bereits lange vergeben. Keine Chance.

irgendeine Installation aber tolle Lichter.

Ein nicht auf totalen Kommerz ausgerichtetes Festival mit eindeutig linker Ausrichtung, das linke Gruppen zum großen Teil mit veranstalten. Ohne Werbung mit tollen Leuten. Der letzte Baustein des „da will ich hin Gefühls“ fiel, als ich mit Eve Champagne bei einer House Of Red Doors im Innenhof der Wilden Renate saß und sie meinte:

Das ist so toll hier, das ist wie eine kleine Fusion

Und da Eve viele Menschen kennt, ergatterte sie irgendwie noch ein Friends Ticket für mich und ich sollte so mit Ihr und einigen Freunden von Ihr zur Fusion fahren. Nichts besseres hätte mir passieren können.

Eve Champagne

Bei der Fusion ist man nicht immer gemeinsam unterwegs. Eves Stagedive & Druckbetankungs Workshop habe ich daher nicht mitbekommen. Aber sie hat mit Zertifikat abgeschlossen. Ich gehe davon aus, dass das Zertifikat nun eingerahmt an ihrer Wand hängt.

An der Seebühne

Wir haben die gesamte Fusion mitgemacht Mittwoch bis Montag. Wir haben die Fusion voller werden sehen und wieder leerer, wir haben das Opening an der Turmbühne mitgemacht und miterlebt, wie die Bühnen Sonntag Abend wieder geschlossen wurden. Und wir haben in Musik, Lichtern und Atmosphäre getanzt

Und die Atmosphäre ist einfach toll, man läuft durch das weitläufige total schön illuminierte Gelände von Bühne zu Hangar zu Bühne und denkt einfach immer nur – wie unglaublich schön ist das hier eigentlich. Ein bisschen wie unter Drogen – und das ganz ohne Drogen.

Hier gab es alles ausser Drogen

Apropos Drogen: Im Konsum gab es keine, aber ansonsten waren Drogen allgegenwärtig. Mehrfach am Tag kamen Händler vorbei und versorgten das Festival mit allem, was benötigt wurde – Am Weg gab es sogar Wegweiser auf denen Gäste schrieben, was sie gerade suchen. Unvorstellbar eigentlich, aber hier ganz normal.

Aber das wichtigste: Die Drogen wirkten sich null negativ auf das Festival aus. Ich habe tatsächlich keinerlei negative Stimmungen erlebt.

Salon de Baile @ Fusion

Wo auf jedem Dorffest Alkohol in rauhen Mengen verköstigt wird und sich dann gepflegt gegenseitig auf die Fresse gehauen wird, gab es das hier nicht. Friede, Freude, Eierkuchen und alle hatten sich größtmöglich lieb.

Selbst die härtesten Antifa Hools feierten hier zusammen.

Wäre da jetzt ein Rudel Rechter aufgetaucht, hätte sich das schnell geändert, aber Rechte gibt es auf diesem Festival nicht.

Irgendeine Drum Truppe

Hier sah man Rostock Fans mit St. Pauli Fans und Union Berlin Fans feiern. Eigentlich klar, denn hier auf diesem Festival vereint sie ein größeres Gefühl als den Fussballverein, dass sie tatsächlich alle zusammen fühlen. die Politische und humanistische Einstellung.

Dies Das Ananas! Neonschwarz

Überhaupt. Der Umgang untereinander. Auf dem Neonschwarz Konzert habe ich versehentlich ein Mädel angerempelt, doch statt zu meckern, bot sie mir lieber einen Schluck aus ihrer Pfeffi Flasche an. So sollten Menschen miteinander umgehen 🙂

BÄD ÄSS Eve

Ich bin schon Montag angereist, da meine Eltern in Schwarz, nur eine Viertelstunde vom Festivalgelände eine Datsche haben. Schon atemberaubend, das Festivalgelände beim vorbeifahren leer von weitem zu sehen, aber toll erst recht dann da. Wie liebevoll hergerichtet und erstellt da alles wurde.

Die Fusion Rakete

Zwei Tage vorher entspannen, zwei Tage danach wieder runterkommen und durchschlafen. Optimal und dringend nötig. Was anderes ist in der Gegend auch nicht möglich, da man sich dort in einem vollkommenen Funkloch befindet. Ein Funkloch ist die Fusion mit 70.000 Menschen in einer Funkzelle natürlich auch, aber man vermisst das Internet kaum.

Straussenreiten

Ein kleines WLAN in der „Oase“ reicht zumindest, um kurz mal Emails abzurufen. Für mehr reicht es da nicht. Aber die Oase ist immer einen kleinen Weg wert. Zum Duschen, für Getränke und die besten Apfelkrapfen diesseits des Äquators. Zumindest, wenn man viel Hunger hat.

Zoe Delay
Ich in Eves Jacke mit Eat Lipstick Shirt

5 1/2 Tage Festival. Zwei Tage als Zoe unterwegs, einmal in eves toller Jacke unterwegs. Leider nicht am ersten Abend als ich die schönste Frau der gesamten Fusion an mit vorbei schweben habe sehen. Wäre ich da nicht gerade noch beim Ankommen gewesen, wer weiss, vielleicht hätte ich sie da sogar angesprochen. So leider nicht. 😉

Feine Sahne Fischfilet

Ein Grund, die Fusion zu besuchen war, dass ich endlich mal Feine Sahne Fischfilet live sehen wollte. Geil! Man merkte, dass sie wirklich Spaß hatten und ihnen dieses Festival knapp 65 Kilometer von ihrem Zu Hause wichtig war. Früher als Gäste da, dann auf einer kleinen Bühne und nun auf der Headliner Bühne vor ausverkauftem und feierwütigen Haus.

Keine Rock am Ring Größe und vermutlich nicht ganz so viele Freunde und Bekannte wie bei ihrem selbst veranstalteten Restaurant aber vermutlich auch für die Jungs vermutlich eher Heimat.

Leute, die einfach an der Feuerkugel chillten.

Die Turmbühne mit ihren gesamten Lasern vom einen der Hangare geschaut. Einfach ein toller Blick. Da oben soll auch der Sonnenaufgang wunderschön sein. Den allerdings habe ich nicht gesehen.

ein weiterer Blick von einem anderen Hangar in die andere Richtung über das gesamte Areal. Sind das nicht wunderschöne Lichter?

Die Seebühne
ACAB 1910 Wasserwerfer

Vor einigen Jahren tauchte in Hamburg auf einem Mal ein Wasserwerfer als Lauti auf linken Demos auf und ärgerte die Polizei zur Weissglut. Irgendwo in Polen gekauft und in Aachen rechtmäßig angemeldet mit dem nicht sehr zufälligen Kennzeichen ACAB 1910 (All Cops Are Bastards + Gründungsjahr des FC St. Pauli). Einige Jahre fuhr er mit und wurde von der Polizei immer mal wieder ausser Dienst gestellt. Seit einiger Zeit ist er vollständig aus dem Verkehr gezogen und darf nicht mehr fahren.

Auf der Fusion hat der „Wasserwerfer der Herzen“ seine letzte und wohlverdiente Ruhe gefunden.

Noch auf dem Gelände fliesst die Müritz (oder ein Seitenarm). Von unserem Platz auf dem Campingplatz war es zwar der weiteste Weg auf dem Gelände aber er führte zu dieser wundervollen Badestelle, bei der man ein paar Stunden ausspannen konnte.

jeder Schattenplatz ausgenutzt.

Samstag war unglaublich heiss. 34-36 Grad etwa. Unerträglich heiss. Alle hüpften nur noch von Schattenplatz zu Schattenplatz oder schliefen im Schatten von Wohnmobilen. Nur noch Verrückte gingen in die Sengende Sonne und das Leben ruhte. Alle warteten nur noch darauf, dass die Sonne untergeht.

Viva Con Agua

Ich weiss nicht, wie viele Liter Viva Con Agua mit Magnesium und Vitaminen versetzt ich getrunken habe – massig. Aber da zeigte sich noch einmal die Besonderheit des Fusion Festival. Zum einen die Wahl des Wassers, zum anderen der Preis (sehr günstig). Man sammelte einfach ein Paar Flaschen und schon hatte man eine neue, kühle Literflasche Viva Con Agua, gab eine kleine Spende beim Drugcheck und hatte genug Magnesium und Geschmack. Vorbildlich.

Ja, okay, es gab ein paar agressive Flaschensammler, die auf das Pfand auswaren, aber das Pfandsystem tut dem Festival gut, kaum Müll zu sehen.

Dragslot – Saskia Lavaux

Nebst linken Bands gibt es hier auch queere Bands und Veranstaltungen. Voguing Bälle, Dragperformances jeweils Berliner Drags und Voguer. Dazu trat aber auch noch Dragslot auf. Saskia Lavaux von Schrottgrenze und MItstreiterinnen.

Ich dachte, dass wohl Feine Sahne Fischfilet mein Highlight des Festivals werden würde. tatsächlich war es aber Meute eine coole Techno Marching-Band. Sowas habe ich tatsächlich vorher noch nie gehört oder gesehen. Was eine coole Truppe.

Als Spielmannszug auf einem Festival auf der Mainstage zur Hauptzeit vor vollem Haus zu spielen hätten sich die Musiker sicher auch, als sie mit dem jeweiligen Instrument angefangen haben, wohl auch nicht zu träumen gewagt. Aber ist es nicht ein klasse Bild mit den ganzen Rave-Sticks?

Meute

Für mich das schönste Foto, der ganzen Fusion. Glückliche Leute, die einer großen Street-Performance zuschauten. Ja, ich weiss, dass ich da auch Gesichter zeige, aber es ist so schön. Alle grinsen, alle sind gut drauf, alle sind fasziniert

Einfach nur Annie, Eve und ich… irgendwo auf der Fusion

Es gibt auf der Fusion ein schwarzes Brett auf der Nachrichten geschrieben werden konnten. Einige Leute suchten Fundsachen, die meisten Leute suchten eine Mitfahrgelegenheit nach Hause oder einen Fahrer für die Kilometer rund um die Fusion, auf denen Polizeikontrollen zu erwarten sind…

Und ein Mensch suchte einen Hutmacher… Ich nehme an, es war Alice, die suchte?

Für mich ist einfach wichtig, jeden Tag zu duschen, sonst fühle ich mich unwohl und dieses total undigitales Display zeigt einem ganz klar, an welcher Stelle man sich besser nicht in die Dusch-Schlange stellt – und zu welcher Zeit es wohl besser ist, sich anzustellen. Ich kann diese Einschätzung im Großen und Ganzen so bestätigen.

Montag als alle anderen Bühnen bereits dicht waren und auf dem Gelände bereits abgebaut wurde, ging die Party bei den Bachstelzen noch weiter. Bis Mittwoch wird da von den Abbauern noch weitergefeiert. Etwas ruhiger und privater aber immer noch toll.

In Zeiten von Klimawandel und Fridays for Future sieht man immer wieder Bilder von anderen Festivals, die ausschauen, als hätte dort eine Bombe eingeschlagen. Nicht so hier. Am Montag als wir uns auf den Weg machten, sah, der Campingplatz auf dem Stunden vorher noch 70.000 Menschen campiert haben, fast vollständig aufgeräumt aus. Wenn etwas hinterlassen wurde, waren es meist Dinge, die klar zur Weiterverwendung für die Abbauer nützlich waren. (Alkohol, Drogen, haltbare Lebensmittel) aber nahezu kein Müll, keine Stangen, Zelte. etc. Zum Freudentränen heulen.

Was soll ich sagen. Das Fusion Festival ist ein Traum. Ein große Kit Kat Club, wo die Gäste einfach etwas mehr anhaben. Aber ansonsten ist für einige Tage, die Welt genauso weit weg. Man lebt für den Augenblick mit wunderwollen Menschen in einem Wunderland.

Ich bin zwar in keine Depression verfallen, als ich wieder im echten Leben ankam, aber habe doch für Tage und Wochen Filme und Bilder und Artikel über die Fusion im Internet geschaut. Keine Frage, ich komme wieder! Zumindest bewerbe ich mich um eine Karte.

Wilde Renate

Die Wilde Renate

Die Wilde Renate ist keine weibliche Furie, sie ist auch keine ganz üble Schlechtwetterfront (die ja auch immer weibliche Namen verpasst bekommen, sondern eine Musikabspielstätte… Ich verweigere mich extra dem Wort Disco, denn das ist es irgendwie nicht und auch unter dem Wort „Club“ stelle ich mir gemeinhin etwas anderes vor… Um ganz ehrlich zu sein ist die Wilde Renate ein Abbruchhaus, in dem zu elektronischer Musik gefeiert wird. Auf zwei Stockwerken legen in einigen ehemaligen Wohnungen DJs auf und so viele Leute, wie das eben wissen und wie in diese wenigen Wohnungen passen, feiern dazu.

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Dummerweise sind das trotz oder genau wegen dem Abbruchcharme, die die wilde Renate darstellt, eine ganze Menge Personen, denn sie gilt längst als ein offener Geheimtip. Mehr offen als geheim allerdings, denn ich stand als ich ankam am ende einer langen Schlange… selbst eine dreiviertelstunde später stand ich am – wenngleich anderen – Ende dieser Schlange und bangte darum eingelassen zu werden… Vor mir wurden das einige nicht, mit dem Hinweis auf fehlende Weiblichkeit.. Da ich nicht gedresst und eindeutig männlich war, waren meine Chancen eher gering, aber ich hatte einen Trumpf an, meinen roten Schottenkaroanzug. Offensichtlich fand der Türsteher, der die wilde Renate vor übermäßig männlichen oder langweiligem Publikum bewahrte, dass ich es somit verdient hätte, einzutreten….

Okay, ich war also drin und schob mich durch diese Abbruchwohnungen mit kahlen Wänden und eingerissenen Mauern, mit Kitsch ausgekleidet und einer DJ-Bühne, die nur provisorisch schien… Doch dieses Provisorische Flair hat System. Offensichtlich soll die Wilde Renate die Zeit zurückholen, in der wilde Technoparties in Abruchhäusern und ähnlichen Locations stattfanden und nur Eingeweihte dieses wussten… Das klappte ganz gut, nur das mit den Eingeweihten eben nicht. Denn über diesen Status ist die wilde Renate lange hinaus. Trotzdem macht sie Spaß.

Ich kannte solch ein Abbruchflair bisher nur von der roten Flora aus Hamburg, dem großartigen Epizentrum des hamburger Schanzenviertel…. Diese Musikabspielstätte allerdings ist kein Epizentrum sondern liegt in der Mitte von nirgendwo ganz weit aussen in Freidrichshain nicht weit von der Spree an der Treptower Brücke. Trotzdem war die Stimmung gut und die Musik klasse. Insofern ist die Wilde Renate durchaus ein Tipp von mir an jeden, der auf elektronische Musik steht und nicht im kleinen Schwarzen mit High Heel Sandaletten ausgehen muss. Denn die wären hier fehl am Platze.

Berliner Tresor

Nachdem wir uns bei Conny’s Funkbusch verabschiedet haben, fuhren wir in den gerade neueröffneten Tresor.

Der Tresor war lange Zeit DER Berliner Technotempel und Größen wie Sven Väth und Co. haben dort aufgelegt.

Aber was rede ich hier eigfentlich? Ich war nie ein Technofan und die Größen der Szene kenne ich höchstens aus Gesprächen mit anderen oder aus den Medien. Ich schätze mal, der Tresor war in Berlin etwa das, was der Tunnel in Hamburg war – the „Place to be“ für den jeweiligen Technojünger der Stadt.

Trotz meiner fehlenden Vorkenntnisse zog es uns ins (in den??) Tresor. Davor war zwar ein ordentliches Gewusel von Menschen, aber fast alle waren wohl bereits im Club, denn wir brauchten nicht anstehen.

Der Tresor war der zweite Club an diesem Abend, der sich eher wie ein Bunker von innen anfühlte. In einem alten Heizkraftwerk in der Köpenicker Strasse ist er untergekommen und sollte sich anschicken, das alte Tresor-Flair wiederauferstehen zu lassen.

Ob es das Flair war, weiss ich nicht, aber sicher war es ein ziemlich spezielles. Durch diverse Gänge kamen wir in einen größeren Raum. Harte Bässe, keine Beleuchtung nur ein blaues Stroboskop. Irgendetwas zwischen hypnotisierend und erschreckend. Dumm nur, dass man aufgrund fehlender Beleuchtung die Stufen in diesem Raum nicht sehen konnte – ich also direkt gegen eine Treppenstufe gerannt bin.

Wir zogen aber lieber in einen anderen Raum, der nicht ganz so dunkel war und nicht ganz so böse beschallt. Dort liefen wir mehr oder weniger direkt -Mic in die Arme, die mittlerweile die Sexcrime Party ebenfalls verlassen hatte und mit einigen Personen sowie Michelle AKA :Gloria Viagra: den Flair des Tresor testen wollte.

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warum sie mich beissen wollte, weiss ich nicht 😉

Wie sagte Michelle noch? „Ziemlich prollige Leute hier – ich sollte mal die Viagra hierherschicken“ Recht hat sie. Auch wenn ich keine Bauarbeiterhemden und keine weissen handschuhe oder Staubsauger auf dem Rücken sah, so war es doch schon ziemlich prollig. Natürlich lud sie uns noch zur After Aua am nächsten Tag ein, aber das war eh schon eingeplant – und das Freipasswort benötigt Transe ja dort eh nicht. Trotzdem danke dafür, Gloria.

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Als Mic, Michelle und Co. gingen schauten wir uns noch ein wenig im Tresor um, spielten mit einer Blitzkugel, bestellten noch den einen oder anderen drink und fanden einen Balkon mit großartiger Aussicht.

Sehr abgefahren, da ist man in einem Gebäude und hat einen Abgrund und eine sehr großartige Industrial-Aussicht. Beeindruckend.

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Nochetwas musikalisch völlig unwichtiges habe ich zu bemängeln: Fehlende Spiegel auf den Toiletten. Um ganz sicherzugehen habe ich extra noch einmal in der Herrentoilette nachgesehen – aber auch dort Fehlanzeige. Wie geht denn soetwas? Haben die Macher etwa Angst, dass jemand im Pillenrausch seine Fratze nicht mehr erkennt und in den Spiegel schlägt?Nun denn, normalerweise würde ich jetzt sagen: Tranny hat alles dabei und konnte sogar noch anderen Frauen helfen… Aber das Gegenteil war der Fall. Uns wurde geholfen – und zwar mit kleinen Schminkspiegeln.

Tresor Club Berlin

Auf jeden Fall ist der Tresor nach der Neueröffnung ein großartiger Club, wenngleich ich aber nicht glaube, dass sich diese Megagroße Location auf Dauer vollständig füllen lässt.

Man wird sehen – und ich glaube uns wird man dort auch wieder sehen.

Wir haben uns auf jeden Fall ersteinmal ins Generation X verabschiedet, wo Kitty zur Aftershowparty lud. Das war noch wirklich nett, ziemlich voll und sowohl als wir kamen als auch zu dem Zeitpunkt als wir gingen Taghell.