Amerikas nächster Präsident?


ein komischer Wettkampf ist dieses Mal in Amerika am laufen. Wenn George Bush endlich von seinem Amt als mächtigste Person der Welt ablässt atmet die Welt auf.

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Für Amerika ist die Riege der Bewerber um den Posten als „Präsident der USA“ aber schon wirklich seltsam.

barack.jpgDa haben wir zum einen in Barack Obama einen schwarzen Mann, der sich bewirbt für die Demokraten dieses Amt zu besetzen. Ich könnte mir vorstellen, dass es im Süden der USA diverse Leute gibt, bei denen sich bei diesem Gedanken die Nackenhaare hochstellen. Immerhin sind in den USA erst mit dem 1965 erstellten Wahlgesetz unfaire Wahlverfahren abgeschafft worden. Vorher durften viele Schwarze Menschen nichteinmal wählen, aber ganz sicher nicht gewählt werden. Nun ist das anders und mal sehen ob Barack Obama erster schwarzer Präsident wird…

hillary.jpgWenn nicht ein schwarzer Präsident wird, dann gibt es vielleicht eher eine Präsidentin. Hillary Clinton möchte es ihrem Mann doch glatt gleichtun und ins weiße Haus einziehen. Ja genau, Hillary Clinton, die Frau des Mannes, der Zigarren und Praktikantinnen mag und für den Oralverkehr nicht mit Sex gleichzusetzen ist. Oberlegen wir uns also mal wieder den gedanken, den ein armer konservativer Südstaatler dort haben dürfte. „Eine Frau als Präsident – die soll in die Küche“. Ausserdem wäre Superangie dann ja nur noch die zweitwichtigste Frau der Welt. Können wir uns das bieten lassen?

giuliani.jpgNeinnein, da wird der erzkonservative Südstaatler lieber einen ordentlichen, starken weißen Mann wählen, der gezeigt hat, dass er mit den Härten dieser bösen Welt zurechtkommt. Ja genau Rudolph Giuliani, der aussichstreichste Kandidat der Republikaner, der Mann, der zu den Anschlägen in Manhattan gerade Bürgermeister von New York war. Der Spiegel sagt über Rudolph Giuliani übrigens, er habe nicht einmal ansatzweise auch nur das niedrige Format von George Bush. Dazu hat er mehrere Ehefrauen gehabt, er hat Ehebruch gestanden und seine Kinder können ihn nicht aussetehen. Letztendlich gibt es klasse Bilder, die ihn als Drag zeigen. Also der optimale Mann für den konservativen Amerikaner. Sozusagen der Archetyp eines konservativen Amerikaners.

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Tja, so ein konservativer Amerikaner hat dieses Mal ein echtes Problem. 😉 ich lache mich checkig und prophezeie eine Schlammschlacht.


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9 thoughts on “Amerikas nächster Präsident?

  1. ich prophezeie eine geldschlacht…was in etwa auf das selbe herauskommt…und bei JEDER amerikanischen wahl der fall ist…besonders hellseherisch begabt müssen wir da wohl beide ned sein.

  2. also wenn Al Gore jetzt den Friedensnobelpreis abstauben sollte, dann ware er mein heissester Kandidat.

    Falls ned, oder falls er es dann trotzdem immer noch vorzieht als „nur“-Redner zu versuchen das Weltklima zu retten (was sicher einfacher ware, wenn er Boss der Verschmutzenden Staaten von Amerika ware), dann tipp ich auf Hillama Obinton. Beide sammeln aktuell in etwa gleich viel Spenden ein. Wer sich von den beiden in den Demo-Vorwahlen durchsetzt machts dann.

    Es sei denn…die Reps finden noch einen super Überraschungskandidat. Ihre jetzigen sind alle zu schwach gegen die Pro-Demo-Grundstimmung im Land anzutreten.

    Es könnte aber natürlich sein, dass Mr. „Where is the problem?“ (Antwort auf die Analyse, dass ein realistischer Betrag zu einem ernsthaften Einstieg ins Prasi-Rennen ca. 500 Mio. $ waren) Bloomberg, sich als NY Mayor langweilt und wirklich versucht mit seiner eigenen Kohle alles wegzuschwemmen.

  3. bei hilly und bara nein. hilly liegt wohl vorn im moment, aber weite kreise der amis hassen sie schlichtweg. könnte also durchaus sein, dass die demos dann doch am ende aus taktischen gründen mit dem unverbrauchten frischling ins rennen gehen wollen und umschwenken.

    sollte gore noch antreten (mit friedensnobelpreis) schubst er beide weg.

    und wie gesagt, die wild card ist mr. bloomberg. niemand hatte je mehr kohle zum verpulvern als er. sollte er wirklich ne maschinerie in gang setzen, who knows what a billion can buy?

    meine prophezeiung:

    1. gore (falls antritt)
    2. bloomberg (falls antritt)
    3. hilly (wenn ich mich entscheiden muss)
    4. barack
    100. anybody else

  4. Egal wen die Republikaner ins Rennen schicken – er hat immer ne Chance.
    Und selbst mit einem weißen Mann sehen die Demokraten in den Südstaaten wenig Land…
    Der Vorteil von Barack ist dass er nur Halb-Schwarzer ist (je dunkler, desto niedriger die Chancen).
    Bloomberg soll ja angeblich ganz gute Arbeit als Bürgermeister von NY machen (na gut, ich kann es schwer beurteilen) und für ihn spricht dass er bei den Reps ausgetreten ist.

    Und wer wird es machen? Ich hab keine Ahnung! Ich hoffe auf Barack (hab gehört Delay darf als gebürtige Deutsche nicht antreten) – aber nur wegen seiner damaligen Karriere als High-School-Basketballspieler 😉

  5. bei den repsen, die aktuell im rennen sind, kann nur ein handfester skandal des demo-kandidaten auf der zielgerade irgendwas bewirken. keiner von denen hat ne reelle chance im moment. aber es ist noch ne weile hin bis zur letztlichen wahl. da kann sicher noch einiges passieren (sprich mit genug geld an schmutz ausgegraben werden). im moment würde jede dieser pappnasen (von denen allgemein behauptet wird, sie hatten ned mal das format von gwb (was als größtes armutszeugnis in der geschichte amerkanischer vorwahlen gelten muss)) landslide-maßig abserviert werden. die stimmung im lande ist einfach pro-demo. zu vergleichen mit deutschland nach 3 amtszeiten helmut k.. die andere seite ist einfach dran.

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