Kuala Lumpur – welch unfreundliche Stadt

Kuala Lumpur – eine Unfreundliche Stadt

Nein nein, das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.

SAMSUNG CAMERA PICTURESIch hatte wirklich nur ein paar Stunden in Kuala Lumpur und die Malaysier haben es geschafft, mir ihre Stadt binnen 2 ½ Stunden zu vergrätzen, so, dass ich gestern Nacht im Bett lag und mich ärgerte und freute, diese Stadt schnell wieder zu verlassen.

Ich stieg um kurz nach 12 aus dem Odyssey Bus aus, den ich übrigens herzlich empfehlen kann und suchte nach einem Taxifahrer, der erste kam auch bald und wollte mich für MYR 40 zu meinem Hotel fahren… Nachdem der vor mir stehende Malaysier schon wutentbrannt ausgestiegen ist, tat ich ebensolches und fand den nächsten Fahrer einige Minuten später, der dieses für MYR 15 tat. Da fühlt man sich gleich herzlich willkommen.

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Wie auch im Sunway Putra Hotel in Kuala Lumpur, die offensichtlich nichts von meiner HRS Buchung wussten , die das nicht freute und die mich das deutlich spüren liessen, es gab dann natürlich auch nur noch ein Zimmer mit zwei kleinen Einzelbetten statt einem ordentlichen. Und da sie ja nichts von mir wussten, mussten sie natürlich meine Visa Karte „arrestieren“ einbehalten… Danke für das herzliche willkommen im tollen Vielsternehotel Sunway Putra, dass zwar riesig war, jedoch schon weitaus bessere Zeiten gesehen hat.

Weiter zum Concierge, den ich nach einem Taxi fragte und nach den besten Stellen, in dieser Nacht noch ein paar schöne Fotos zu schiessen… Okay Petronas Towers, klar, ansonsten solle ich in ein Bar und Pub Viertel… (Fotos – nicht ausgehen)… Ich sah (später) aus meinem Fenster eine prächtige und prächtig beleuchtete Moschee zu der er mich aber offensichtlich nicht schicken wollte. Stattdessen wollte er mir unbedingt den Shuttleservice zum Airport am nächsten Morgen „verkaufen“. Das dauere genauso lange wie der Skytrain, weil man morgens bestimmt 45 Minuten auf ein Taxi warten müsste…  Ich glaube es zwar nicht, aber danke.

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Achja und dem Taxifahrer, der mir dann verklickern wollte, dass er in der Nacht kein Taxameter anmachen könne, glaube ich auch nicht, aber ich wollte zu den Petronas Towers, sie zumindest einmal sehen, und so liess ich mich auch von dem übers Ohr hauen, nachdem 5 Minuten Diskussion kein anderes Ergebnis erzielten.

Der letzte unfreundliche Mensch wollte mich dann vorm herrlich illuminierten Petronas Tower nicht auf den Vorplatz lassen, da er „all here is closed“ sei. Ich frage mich, warum man einen Vorplatz schließen muss. Warum sie die Towers beleuchten, wenn man sie dann nicht fotografieren soll, erschließt sich wohl anderen als mir. Warum man mich allerdings anfährt, als hätte ich gerade eine Hochsicherheitszone betreten und gerate in Gefahr, dass man mich mit dem nächsten Schritt erschießt, muss ich glaube ich nicht verstehen.

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Ich danke Kuala Lumpur und verabschiede mich schnell wieder aus dieser für mich sehr unfreundlichen Stadt…

Singapur Skyline

Singapur Skyline & Bootsrundfahrt

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Auf dem Rückweg aus Little India stand ich auf einem Male vor dem Singapore Flyer, dem  größten Riesenrad der Welt (oder so ähnlich) – aber auch wohl dem teuersten (was dern Eintritt angeht) und so habe ich den Singapore Flyer eben Singapore Flyer sein lassen und bin ohne Besuch weitergelaufen, als gerade ein Boot am Anleger ankam und ich drauf sprang

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Es sollte eine Rundfahrt durch die Bay und Singapurs Kanäle.. Warum nicht.

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…Ähm es war dann ein Elektroboot – und irgendwie sind mir solche Fähren schon mal vollkommen suspekt, die nicht nach schwerem Diesel riechen und ohne das ordentliche Poltern der Maschinen vollkommen lautlos durch das Wasser gleiten. Erinnerte mich an die Raddampfer früher im Heide Park, die auf Schienen durchs Wasser gezogen worden…

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So war dann auch das, an dem wir vorbeischwebten. Sauber renovierte ehemalige Lager und Hafengebäude, in denen heute Bars, Restaurants und anders Hipsterzeugs untergebracht „eingelagert“ war.

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Toll zumindest einiger der selbstverständlich ebenso sauber renovierten colonialen Townhouses, beispielsweise dem jetzigen Hotel Fullerton und toll natürlich dann in der Marina Bay die gesamte Singapur Skyline. Und auch wenn ich Singapur als gesamtes künstlich und unecht finde, so muss ich das zur Singapur Skyline natürlich anders sehen.

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Das hat schon einen Touch von Hong Kong, was Singapur hier bietet. Auf der einen Seite das famos aussehende Marina Bay Sands, auf der anderen Seite das Finance Center von Singapur mit den üblich verdächtigen Banken und Versicherungen in ihren Skyscrapern.

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Ich werde zwar nicht so recht verstehen, wofür die in Singapur 200 Meter Skyscraper brauchen, außer damit da oben ihr Zeichen steht, aber die Hochhäuser sind da und ergeben eine tolle Singapur Skyline.

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Aber der Bank of China Tower in Singapur fasst alles zusammen. Ein schönes Hochhaus, aber kein Vergleich zum Bank of China Tower in Hong Kong.

SAMSUNG CAMERA PICTURES Keine Frage Hong Kong hat die tollste Skyline der Welt, aber auch die in Singapur ist nicht zu verachten, wenn ich vorm Marina Bay Sands stehe, dann mag ich kurzzeitig mal das unechte an Singapur.

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Star Ferry – Hong Kong

Hong Kong Star Ferry

hong kong star ferry

Eines der Dinge, die ein Hong Kong Tourist mal gemacht haben muss, ist eine Fahrt mit der Star Ferry von hong Kong Island nach Hong Kong Kowloon. Warum? Weil es jeder einmal macht udn weil es die beste Möglichkeit ist, von einer Seite der Stadt in die andere zu kommen.

the star ferry

The Star Ferry

Die Hong Kong Star Ferry ist eine Fährverbindung, mit der kleine Fähren die Bucht von Hong Kong überqueren. Jeder nutzt sie und sie sind weit entfernt von einer Hafenrundfahrt. Sie sind eher ein Wassertaxi von einer Seite zur anderen.

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Sieht etwas wie die Elbphilharmonie aus, war aber sicher günstiger

Während alleine das durchqueren des Tunnels 60 HK$ also etwa 6 € kostet, die Taxifahrt nicht eingerechnet, kostet diese Färverbindung alles in allem 2,40 HK$ also 24 Cent.

Star Ferry Hong Kong

Dafür fährt man mit einer offensichtlich uralten Fähre, sitzt auf harten Holzbänken, riecht den Geruch von schwerem Diesel und atmet ein wenig Seeluft ein. Für ein Seemannskind durchaus etwas Heimatgefühl und nicht zu vergleichen mit irgendwelchen Neumodischen Katamaranfähren, die hier ebenfalls – beispielsweise nach Macao ablegen.

Skyline Hong Kong

Ausserdem haben diese Fähren etwas, was die anderen nicht haben. Geschichte – und einen unverglasten Ausblick auf die Skyline von Hong Kong. Wie gesagt, besser kann man 24 Cent nicht anlegen.

Verbote

No Littering

Ausserdem sollte jeder auch einmal in Kowloon gewesen sein. Immerhin gibt es da auch noch das ein oder andere zu sehen. Das Airmuseum zum Beispiel oder eine riesige Shoppingmall (Hong Kong hat keine Steuern – Aber Senzhen ist billiger 😉 ) oder ein paar schöne Hotels und natürlich auch hier wieder die Hong Kong Skyline von der anderen Seite.

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Auch wenn es zum 1000sten Mal die Hong Kong Skyline ist, sie ist es wert. Und die 48 Cent für hin und zurück mit der Hong Kong Star Ferry ist es allemal wert.

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The Victoria Peak – Hong kong

Wenn man in Hong Kong ist, muss man wohl mindestens einmal auf dem Victoria Peak gewesen sein. Der Victoria Peak ist der Berg hinter Hong Kong und es wird erzählt, er hätte eine tolle Aussicht auf die Skyline der Stadt.

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Herauf führt die Victoria Peak Tram, eine Schienenbahn, die den Berg auf Seilen gezogen wird und bisweilen echtes Achterbahnfeeling aufweist, for allem dann, wenn man wie ich stehen muss. Daher ist übrigens auch der Boden so gebogen, dass man bei fast jeder Steigung einigermaßen gerade stehen kann.

victoria Peak Tram

und das waren nur die Wartenden IM Gebäude

Apropos „stehen“… bevor man in die Victoria Peak Tram einsteigen kann, muss man stehen, anstehen um genau zu sein und wenn die die Tram wie eine achterbahn erscheint, dann ist das anstehen genau wie in einem Freizeitpark vor einer Achterbahn an einem gut besuchten Tag. man steht schon mal eine Stunde an und fragt sich „warum bin ich nicht Taxi gefahren“…

victoria Peak Tower

Victoria Peak Tower

Dafür wird man dann aber während der Fahrt mit einem tollen Ausblick über die Skyline von Hong Kong belohnt, die allerdings erst der Anfang ist, denn der Victoria Peak bietet diese oben noch viel besser.

Da jeder Tourist, der Hong Kong besucht, fast zwangsläufig einmal hier oben ankommt und auch die Asiaten hier gerne einmal heraufkommen ist der Victoria Peak vor allem ersteinmal eine riesengroße Shoppingmall mit Fressalienläden jeglicher Art. Ich glaube kaum, dass irgendeine Fastfood Kette dieser Welt oder ein Coffeeshop hier oben nicht vertreten ist.Sogar Madam Tussauds ist hier oben.

madame tussauds

Das macht den Victoria Peak zwar beileibe nicht schöner, aber das Warten auf den Abend auf jeden Fall kurzweiliger, denn vor allem im Dunkeln entfaltet dieser Berg – soll heissen der Blick vom Berg auf die Skyline von Hong Kong – seine volle Faszination.

skyline hong kong

WOW – kann ich dazu nur sagen, ein wirklich großartiger Blick auf das beleuchtete Hong Kong.

Wer übrigens schon mal eh da oben ist, sollte auch gleich noch die 1,25 € für die höchste Aussichtsplattform ausgeben. das lohnt sich.

Danach heisst es dann aber wieder: anstehen

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