12 Monate


Ich habe mir gerade mal angeschaut, was die letzten 12 Monate so mit sich gebracht haben – und muss sagen, es war allerhand, was ich wieder erlebt habe.

Januar

Der Januar begann mit meiner Lieblingslaura, die mal wieder nach Hamburg kam und mit mir den Hamburger Kiez unsicher, habe Spamversender mit Spam belästigt, war der einzige, der bei einer Kollegin leichte Veränderungen in der Haarfarbe bemerkt habe und habe wieder einmal festgestellt, dass unserer Fetisch wirklich nicht schlimm ist, wenn man sich mal andere Fetische dagegen anschaut machte. Leider war es ein Donnerstag und wenig los. Trotzdem war es ein großer Spaß. Daneben habe ich einen

Februar

Im Februar war ich im Namen des Herrn unterwegs auf Petras und Katis ersten Geburtstag, ich habe meine eigene Definition des Begriffs Trangender erstellt, habe mich bei meiner Mutter geoutet, habe mich mit dem Zentralrat der Transsexuellen bei Wikipedia gestritten und habe natürlich mal wieder das Schlampenfest besucht.

März

Im März liess ich mich zum ersten Mal in der Hamburger Szene bei Olivia Jones Joyal Chicken Club sehen. Da hätte ich viel eher hingehen sollen. Ich stellte fest, dass ich Bianca unbekannterweise bereits kannte und in meinem Blog stritten sich Personen, ob Gott mit Transsexualität einen Fehler gemacht hätte.

April

Ich kaufte mein erstes maßgeschneidertes Abendkleid, konnte nur vor der Veet Enthaarungsmousse warnen, machte die Bergtour mit Bianca, machte die Bekanntschaft mit Layla auf dem Royal Chicken Club und gewann einen UK Angels Award.

Mai

Ich langweilte mich auf dem Hamburger Tuntenball, fuhr mit Höchstgeschwindigkeit im Ballkleid nach Berlin, stellte fest, dass Edding Selbstbräuner vorzuziehen ist, feierte die TGCP 7 1/2 auf dem Kiez, Kiez und im Insomnia in Berlin.

Juni

Ich besuchte den GMF Club in Berlin und bin davon infiziert, schüttelte den Kopf über Female Erziehung, und verunglückte auf Ibiza als Transe. Ansonsten stand der Juni im Zeichen der WM.

Juli

Ich nahm alles mit, was der Juli brachte, besuchte erstmalig :Valery Pearls: Pearls of The Night Club, den Royal Chicken Club und The Happening in einem Monat und stellte meinen lesern die Frage, ob sie Frauen von Dragqueens unterschieden können. Sie konnten ziemlich gut. Ansonsten hieß es warten auf den CSD in Hamburg.

August

Ich war die einzige Transe, die Kinky Boots im Kino schaute, war mit Neomi in der China Lounge, ärgerte mich, dass ich nicht standesgemäß auf dem CSD gekleidet war und sich alle nur für Layla interessierten (und beschloss diesen Makle das nächste Jahr abzustellen), stellte auf der After CSD Party fest, dass es immer noch Personen gibt, die nicht glauben, dass Trannys auf Frauen stehen können, traf Lisa, einen Transgender, eine Transsexuelle oder doch eine Frau? Ich weiß es nicht und war zu feige zu fragen…

September

Ich wurde NICHT das Astra Rotlicht Covergirl, lief einsam und verlassen durch Düsseldorf, trieb Schuster zur Verzweiflung, und eröffnete mit einigen netten Admins und Mods das Transgender Forum.

Oktober

Vor allem Zog ich mit Neomi m Glanz & Gloria zu Valery Pearls Party und durch diverse Kneipen auf dem Kiez. Das war Cooool. Ich fand endlich einen passenden Nachnamen. Dazu kam die verunglückte TGCP mit dem netten Abschluss im Christiansens.

November

Ich hatte viel Spaß, als ich mit Laura unterwegs war und wir stellten fest, dass Anmachsprüche von Mädels mindestens genauso uninspiriert sind, wie die von Männern. Dazu kam mir ein Bild von mir im Internet einem Outing zuvor.

Dezember

Wieder einmal bei Pricilla in Berlin, dort Sheila kennengelernt. Von Hintz und Kunzt interviewt worden. Wegen kaputter Karre das Insomnia nicht erreicht, mit nem Mann shoppen gewesen ;-), Mit Sheila das Irrenhouse besucht, Person of the year 2006 vom Time Magazin geworden. Abschlußparty in Düsseldorf und schlußendlich dieser Eintrag.

Puh ein ganz schön interessantes Jahr gewesen. War das wirklich alles in diesem einen Jahr? Es scheint so…
Es komme das nächste.


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2 thoughts on “12 Monate

  1. ………ja ja.. das mit dem Mann shoppen.. im Dez nehm‘ ich dir fast übel 😉 …… wobei ich das jederzeit wieder mache, solange ich die Leute um Dich herum beobachten kann… oder neee ich will auch beobachtet werden…… Hihi…..

  2. Pingback: Meine bessere Hälfte » Blog Archive » Jahresrückblick 2006 - arm aber sexy

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